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23. September 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Flüchtlingskrise sorgt für Wirbel in Rumänien

Bukarest – Rumänien bleibt bei dem Beschluss, zunächst nicht mehr als 1 785 Flüchtlinge aus Krisengebieten anzunehmen (diese Zeitung berichtete). Der EU-Sonderrat der Innenminister hatte sich im September auf die Verteilung von 120 000 Flüchtlingen unter den EU-Mitgliedsstaaten geeinigt, jedoch keine festen Quoten für die einzelnen Länder vereinbart. Staatspräsident Klaus Johannis erklärte auf einer Pressekonferenz, dass Rumänien „weder fremdenfeindlich, noch autistisch, noch separatistisch“ sei, es verfüge aber zurzeit nur über beschränkte Möglichkeiten, die Flüchtlinge unterzubringen und zu integrieren – deshalb lehne das Land verpflichtende Quoten ab. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 5 mal kommentiert.

  • bankban

    1bankban schrieb am 23.09.2015, 08:17 Uhr:
    "Nach Schließung der ungarisch-serbischen Grenze will Budapest"

    Nach meinen Informationen ist die Grenze zwischen beiden Ländern nicht geschlossen worden. Die regulären Grenzübergänge funktionieren weiterhin, nur wird man dort eben kontrolliert. Was ja die Aufgabe Ungarns ist, weil es Mitglied des Schengenraums ist und dessen Außengrenzen sichern muss. Was (durch den Zaun) geschlossen wurde, das sind die Bereiche zwischen den offiziellen Grenzübergängen, die von etlichen Zehntausenden zum illegalen Grenzübertritt benutzt wurden. So verhält es sich mit der Schließung der Grenze, so weit ich weiß.
  • gloria

    2gloria schrieb am 24.09.2015, 08:44 Uhr:
    "Wasser predigen und Wein trinken" das kann der Staatspresidänt Rumäniens am Besten....immer weiter so Herr Ioannis....so kommt man an die Macht!!!
  • Äschilos

    3Äschilos schrieb am 24.09.2015, 08:48 Uhr:
    Laut Ratsbeschluss handelt es sich dabei nicht um verbindliche Quoten, sondern um „freiwillige Zusagen“, aufgrund derer in den nächsten zwei Jahren 120.000 Flüchtlinge, vorab aus Griechenland und Italien, in andere EU-Länder umgesiedelt werden. Auf Rumänien entfallen insgesamt 6351 Migranten – 1705 anhand der im Sommer beschlossenen Umverteilung von 40.000 Flüchtlingen, der Rest aufgrund der Entscheidung von Dienstag. In einem ersten Schritt soll Rumänien 2475 zuzüglich der im Juli beschlossenen 1705 Migranten aufnehmen, in einem zweiten dann weitere 2171...lesen wir heute in der ADZ.
    Aber den Präsidenten so zu schreiben, Gloria, ei,ei
  • getkiss

    4 • getkiss schrieb am 26.09.2015, 06:57 Uhr:
    Von wegen "freiwillig".
    Dies ist ein Beschluss mit qualifizierter Mehrheit und somit verpflichtend für Alle, auch für die gegengestimmt haben.
    Sonst würden ja nicht einzelne erwägen, dagegen zu klagen....
  • Harald815

    5Harald815 schrieb am 26.09.2015, 17:41 Uhr (um 17:41 Uhr geändert):
    Und wer "verurteilt" diese 6351 (oder sonstige Zahl), dass sie nach Rumänien müssen? Wird ihnen alternativ ein Strick zur Verfügung gestellt?

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