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6. März 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Schweighofer verliert Gütesiegel

Bukarest – Das in Rumänien tätige Unternehmen Holzindustrie Schweighofer muss sein FSC-Gütesiegel abgeben. Die österreichische Firma habe möglicherweise „Regelverstöße bei der Holzvermessung“ begangen, so eine Pressemitteilung der internationalen Nonprofit-Organisation Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Gütesiegel bescheinigt nachhaltige Waldnutzung und wird jenen Firmen verliehen, die Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern verarbeiten. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 22 mal kommentiert.

  • bankban

    1bankban schrieb am 06.03.2017, 17:47 Uhr:
    Es wäre wohl, aufgrund seiner sonstigen Aktivitäten, die man(cher) hier nicht goutiert, zu viel des Guten gewesen, hätte man auf Hans Hedrich und seine bewundernswerten Aktivitäten in diesem Zusammenhang hingewiesen, nicht wahr?
  • gogesch

    2gogesch schrieb am 07.03.2017, 10:56 Uhr:
    Hans Hedrich ist wohl nicht Mitglied im Verband und nach der ganzen Michael Schmidt Geschichte sicherlich ein ganz rotes Tuch für diese Zeitung. Wie soll jemand, der Prozesse gegen den Sponsor des großen Siebenbürger Balls geführt hat, erwähnt werden? Das geht doch gar nicht.
    Das es Mitlieder des Verbandes gibt, die die Aktivitäten von Hans Hedrich gut finden ist nur eine Randnotiz.
  • Siegbert Bruss

    3Siegbert Bruss schrieb am 07.03.2017, 12:33 Uhr:
    Beitrag um 12:33 Uhr von Moderation geändert.
    Es zeugt von einer gewissen Schwäche, hinter jeder Meldung eine Verschwörung zu wittern. Die Vermutungen gehen in diesem Fall haarscharf an der Wirklichkeit vorbei. Die Korrespondentin Christine Chiriac (Kürzel: CC) ist selbstbewusst genug, das zu schreiben, was sie für richtig hält. Kein Kontrahent von Hans Hedrich hat sie diesbezüglich beeinflusst.
  • gogesch

    4gogesch schrieb am 07.03.2017, 16:53 Uhr:
    Der Kontrahent von Hans Hedrich ist aus Österreich in diesem Fall und ich befürchte, der kennt die Frau Chiriac gar nicht.
    Die Anzahl der Überschneidungspunkte der Wirklichkeit mit dieser Zeitung ist überschaubar.
  • Fabritius

    5Fabritius schrieb am 08.03.2017, 00:12 Uhr:
    Jedenfalls ist es eine gute Nachricht, die zeigt, daß bürgerschaftliches Engagement gegen Mißbrauch wirkungsvoll und lohnend sein kann. Ich gratuliere jedem, der daran beteiligt gewesen ist und hoffe, dass Umwelt- und Naturschutz in Rumänien endlich den Raum bekommt, den die einmalige Landschaft dort verdient.
  • gogesch

    6gogesch schrieb am 08.03.2017, 08:22 Uhr:
    Ihre Worte in Gottes Ohr!
    und die Kernfrage lauetet: Welchen Mißbrauch treibt wer?
  • Hugo L.

    7Hugo L. schrieb am 13.03.2017, 21:53 Uhr (um 22:03 Uhr geändert):
    Nein, Herr Bruss. Es zeugt hingegen von einer gewissen Schwäche der journalistischen Arbeit von Frau Chiriac, und es zeugt von einer noch größeren Schwäche der Redaktion, dass einer der wichtigsten Auslöser dieses enorm wichtigen Beschlusses des FSC nicht genannt wird. Und, im Kontext der in den Kommentaren genannten und allgemein bekannten Dinge (ich sage nur: Pfarrhaus Deutsch-Kreuz und eine gewisse Doktorarbeit) kann man ja gar nicht anders als einen gewissen kausalen Zusammenhang zu sehen.
    Es ist unsäglich traurig, dass unsere Handvoll Leute es nicht schafft, Leistung anzuerkennen und im Zweifelsfall lieber den Falschen in den A. kriecht (so wie dies gewisse Schässburger bei gewissen PSD-Lokalgranden seit Jahren tun - nicht wahr, Herr H. G.?), als zuzugeben, dass Hedrich mehr geleistet hat als Dutzende Vereinsfritzen.
    Wie dem auch sei: ob selbstbewusst oder nicht (als ob das etwas zur Sache tut, Herr Bruss), Frau Chiriac hat es sich - aus welchem Grund auch immer - zu einfach gemacht. Und die S.Z. ebenso.
  • Hugo L.

    8Hugo L. schrieb am 13.03.2017, 23:48 Uhr:
    ... und, vielleicht sollte der Verband auch hierüber reflektieren: ich kenne nicht wenige in meinem sächsischen Umfeld, die genau aus diesem Grund NICHT Mitglieder im Verband sind. Weil es halt doch wichtig ist, welche Werte, implizit oder explizit, von diesem vertreten werden. Insofern ist die Art, wie über Schweighofer, über Restitution, über den Siebenbürgerball 2016, etc. berichtet wird, aber mehr noch, worüber NICHT berichtet wird, ein Spiegel der Werte der SZ/dieser Website, der eine nicht geringe Anzahl (Lands-)Leute davon abhält, hier mitzulesen oder sogar (Im Verband oder anderen Strukturen) mitzumachen. Ich denke, in der Karlstraße 100 in München sollte dies zur Kenntnis genommen werden...
  • gogesch

    9gogesch schrieb am 14.03.2017, 10:16 Uhr:
    ...das wir im Verband, den ich nicht mehr "unseren" nennen kann, obwohl es weh tut, über Werte zu reden, glaube ich schon lange nicht mehr.
    Dafür ist die komplette Karlstrasse 100 in München fundamentalistisch in ihrer Einstellung "Wir haben immer Recht" verankert und dieser Fundamentalismus führt genau zu den von Hugo L. beschriebenen Zuständen.
  • Bäffelkeah

    10 • Bäffelkeah schrieb am 14.03.2017, 11:51 Uhr:
    Diese "Fundamentalismus-Kritik" ist nur noch absurd! Wem in dem Chiriac-Beitrag der Name Hedrich fehlt, der hat diesen Namen bei anderen Medienberichten genauso vermissen müssen. Jedenfalls fand ich ihn nicht bei der Stichwortsuche im Pressespiegel. Liebe Verschwörungstheoretiker, die Presse (Wien) hat den ursächlichen Zusammenhang hergestellt, dass der WWF im November 2015 beim Gütesiegelinstitut FSC offiziell Beschwerde gegen Schweighofer eingelegt hat und der FSC nun als Konsequenz daraus die Schweighofer-Gruppe ausgeschlossen hat. Kann es sein, gogesch und Hugo L., dass ihr hier nur eure Verbands-Aversion pflegt? Und weil ihr nicht so vereinzelt erscheinen wollt, wird wieder eine unbestimmte Menge Gleichgesinnter ins Feld geführt. Hedrich wird "verschwiegen", das beweist doch, dass "die komplette Karlstraße 100 in München fundamentalistisch in ihrer Einstellung 'Wir haben immer Recht'" ist? Geht's noch, gogesch? Wer ist hier "fundamentalistisch" unterwegs?
  • gogesch

    11gogesch schrieb am 14.03.2017, 11:55 Uhr (um 12:15 Uhr geändert):
    Wann hatte die Münchner Karlstrasse zum letzten Mal Unrecht? Ich kann mich nicht daran erinnern, deswegen die überspitzte Formulierung.
    Mir fällt keine einzige Organisation ein, die dieses "Wir haben immer Recht" so mit den Zähnen verteidigt, so leid es mir auch tut.
    Es ist aber eh egal, unsere Gemeinschaft löst sich eh auf. Hoffentlich schaff ich es jetzt mich endlich von siebenbürger.de zu verabschieden.
  • Erhard Graeff

    12Erhard Graeff schrieb am 14.03.2017, 12:31 Uhr:
    Lieber gogesch, du würdest mir sehr fehlen, denn deine Beiträge sorgen erst dafür, dass wir unsere Arbeit anständig erledigen.
    Aber ganz ernst zu deinem Vorwurf: Irgendjemand schreibt irgendetwas und sieht sich im Recht. Dann kommen Reaktionen, die die Sache erläutern oder dem Gesagten widersprechen. Das soll doch erlaubt sein, ohne jede Feststellung von Recht oder Unrecht. Oder musst du jemanden mit "eingezogenem Schwanz" sehen, damit du zufrieden bist?!
  • gogesch

    13gogesch schrieb am 14.03.2017, 12:55 Uhr:
    Gott sei Dank hängt meine Zufriedenheit von ganz anderen Faktoren ab. Aber es wäre unseriös zu leugnen, dass mich diese Entwicklungen, die wir in unserer sächsischen Gemeinschaft haben, nicht berühren.
    Erhard, sicherlich kann man es auch so interpretieren, wie Du es gerade machst, aber das ändert nichts daran, dass sich Eure Richtung in München von der Richtung vieler Landsleute immer mehr entfernt.
    In meiner überspitzten Formulierung hab ich ganz bewußt keine Namen genannt, da ich die Münchner Karlstrasse als Ganzes sehe und glaube, dass Ihr diesen Weg weiterhin, in der gleichen Art und Weise, gehen wollt. Andererseits, kennst Du die Entwicklung der Mitgliederzahlen höchstwahrscheinlich am Allerbesten und weißt auch genau, dass eine Umkehr des Trends der Verringerung der Mitgliedszahlen mit jedem verstrichenen Jahr immer unwahrscheinlicher wird. Diese Annahmen führen nun mal nicht zu Zufriedenheit.
  • Siegbert Bruss

    14Siegbert Bruss schrieb am 14.03.2017, 19:46 Uhr:
    Aufgrund mehrfacher Hinweise unserer Leser wurde der Artikel am 14. März 2017 um 19:42 Uhr aktualisiert. Folgender Satz wurde ergänzt: "Allerdings hatten Umweltschutzinitiativen, z.B. jene von Hans Hedrich (Schäßburg), in den vergangenen Jahren wiederholte Male darauf hingeweisen, dass Schweighofer möglicherweise am illegalen Holzhandel in Rumänien beteiligt ist."
  • SBS aus BW

    15SBS aus BW schrieb am 14.03.2017, 21:12 Uhr:
    Na also, geht doch!
  • bankban

    16bankban schrieb am 15.03.2017, 22:03 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Bruss,

    es zeugt von einer gewissen Stärke, dass die Redaktion (wenn auch nach langer Zeit) den Artikel um den doch berechtigten Hinweis ergänzt hat. Danke.
  • Hugo L.

    17Hugo L. schrieb am 15.03.2017, 23:59 Uhr:
    Respekt.
    Und danke!
  • gogesch

    18gogesch schrieb am 16.03.2017, 07:56 Uhr:
    und siehe da.. auf dem Boden liegen keine Zacken rum. Und das ist selbstverständlich gut so.
  • haraldgitschner

    19haraldgitschner schrieb am 20.03.2017, 19:50 Uhr (um 19:51 Uhr geändert):
    zum Beitrag 7 von Hugo L.
    Sehr geehrter Herr Hugo L. Ich weiss nicht wer sie sind und woher sie ihre Weisheit meine Person betreffend hernehmen,aber ich kann ihnen versichern, niemals die PSD unterstützt zu haben und das mit Sicherheit auch nie tun werde.
    Ich habe jedoch immer die BM Stefanescu, BM Danasan und auch BM Malancravean als Menschen und Persönlichkeiten unterstützt und dazu stehe ich auch. Ich hatte es niemals nötig gehabt,ihnen in den A. zu kriechen, so wie sie es behaupten.
  • hanshedrich

    20hanshedrich schrieb am 22.03.2017, 20:11 Uhr (um 20:14 Uhr geändert):
    Sehr geehrte Debattierende,
    Sehr geehrter Herr Bruss,

    freue mich, dass das Thema Waldraub und Schweighofer auch der SbZ einen Artikel wert gewesen ist! Moechte an dieser Stelle anmerken, dass unser Verein (Neuer Weg) v.a. auf gerichtlichem Wege gegen den Bau und Betrieb eines Schweighofer-Werkes (in Rety/Reci, Kreis CV) ankaempft. Mein/unser Engagement in Sachen illegaler Holzschlag, FSC und Schweighofer geschah hingegen mehr auf journalistischem Wege (Berichte im BR, DF, auf ZDF, ARTE) sowie bei Recherchen im Hintergrund. Das erklaert, warum mein/unser Name eher NICHT mit dem Thema FSC versus Schweighofer in Verbindung gebracht wird. Ausschlaggebend war tatsaechlich der WWF Deutschland. Deshalb wuerde ich der SbZ auch keinen Vorwurf machen, meinen/unseren Beitrag nicht von Anfang an erwaehnt zu haben. Freue mich hingegen fuer die Flexibilitaet und Offenheit von Herrn Bruss, meinen Namen nachtraeglich im Artikel genannt zu haben.

    Was mein/unser Engagement gegen Korruption und A-Kriecherei in der Schaessburger Lokalpolitik (von 2005-2008) sowie gegen zerstoererische und ebenso korrupte bzw wissenschaftlich fragwuerdige Praktiken saechsischer Eliten in DE und RO betrifft (ab 2012), so koennen moeglicherweise einige Mitdiskutanten bestaetigen, dass ich/unser Verein zwar dezidierte und gut fundierte Meinungen und Standpunkte pflegen bzw. diese ungefiltert - "auf Schaessburger Art" - im Sinne des Gemeinwohls zur Sprache und auch vor Gericht gebracht haben. Als bodenstaendige, vernuenftige Sachsen pflegen wir jedoch eindeutig nicht das Prinzip "fiat justitia, perat mundi". Wir "lassen Raum fuer guten Tag" mit dem (einstigen) Kontrahenten - waej der Bloch spraecht.

    In diesem Sinne glaube ich auch, dass wir zur Wiederbelebung einer ursaechsischen "basisdemokratischen" Tugend beigetragen haben, dem engagierten bis selbstlose Einsatz fuers Gemeinwohl, wenn's sein muss, auch auf konfrontative Weise - nach dem Motto "hart aber fair".

    Vielleicht/hoffentlich raufen wir uns als Sachsenvolk ja doch noch zusammen, waej der Bayer spraecht.
    Schoenen Gruss an alle - auch in die Karlstrasse 100!
    Nar de Gesangd!
    Hans H.
  • azur

    21azur schrieb am 23.03.2017, 14:35 Uhr:
    Gut gemacht, Herr Hedrich. Viel Erfolg auch weiterhin!
  • haraldgitschner

    22haraldgitschner schrieb am 23.03.2017, 19:39 Uhr:
    Weiter so, Hans Hedrich, und viel Erfolg. Wir brauchen junge Menschen wie dich !

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