Schlagwort: Buch
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„Wie es einmal war, wird es nicht mehr, das ist vorbei“
Um eine Kulturlandschaft zu dokumentieren, reicht es nach Ansicht des Museologen Sören Pichotta nicht aus, Objekte zu sammeln. Deshalb hat er sich auf die Suche nach „authentischen Stimmen“ begeben. Die Idee, Angehörige der deutschen Minderheit in Rumänien zu interviewen, entstand durch die Projektarbeit bei der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) in Hermannstadt. In insgesamt 27 Interviews schildern Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Deutsche aus der Dobrudscha, Bukowina, Sathmar u.a. ihr Schicksal in ihren ganz eigenen Worten. Pichottas ambitioniertes Buch „Schicksale. Deutsche Zeitzeugen in Rumänien. Lebensmut trotz Krieg, Deportation und Exodus“ erschien jetzt im Schiller Verlag. Es ist das Zeugnis einer Generation und rüttelt gegen das Vergessen auf. mehr...
Polarisiert und provoziert: Birgit Kelles Streitschrift „Dann mach doch die Bluse zu“
Birgit Kelle war viel unterwegs im vergangenen Jahr. Als Gast in den Talkshows der Republik äußerte sich die gebürtige Heltauerin zu Themen wie Sexismus, Frauenquote, Betreuungsgeld – und auch als Kolumnistin des Online-Debattenportals „The European“ erreichte sie ein breites Publikum. Über 140.000 Reaktionen in sozialen Netzwerken generierte allein ihr Beitrag „Dann mach doch die Bluse zu“, in dem sie sich ihre Wut über die Reaktionen auf Rainer Brüderles verbalen Ausrutscher einer „stern“-Redakteurin gegenüber von der Seele schrieb (SbZ Online vom 20. Februar 2013). Sexismus-Vorwürfe überzogen den FDP-Politiker im Januar 2013, weil er der Journalistin Laura Himmelreich das zweifelhafte Kompliment gemacht hatte, sie könne „ein Dirndl gut ausfüllen“. Ihre Reportage im „stern“ Nr. 5 vom 24. Januar 2013, in der sie die Begebenheit thematisierte, brachte die Feministinnen mit Alice Schwarzer an der Spitze auf die Barrikaden – und auch Birgit Kelle, der dieser „Aufschrei“ viel zu weit ging, so weit, dass sie dem ein Buch entgegengesetzt hat. mehr...
Gedenken an die Deportation
Bukarest – Beinahe sieben Jahrzehnte sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Für die deutschen Minderheiten in Rumänien und anderen Ländern aus dem damaligen Einflussbereich der Sowjetunion bedeutete das Jahr 1945 eine endgültige Zäsur. Aus Siebenbürgen und dem Banat wurden im Januar 1945 rund 70.000 Deutsche in die Sowjetunion zur Wiederaufbauarbeit deportiert. mehr...
Neuerscheinung: „Die Blaskapellen des Burzenlandes“
Die Blaskapellen haben das Leben der Siebenbürger Sachsen im Burzenland in ihren wesentlichen Stationen von der Wiege bis zum Grab maßgeblich begleitet. In dem kürzlich erschienen Buch „Die Blaskapellen des Burzenlandes“ wird die rund 180-jährige Geschichte der Blasmusik aus den einzelnen Gemeinden von der Entstehung bis in die Gegenwart dokumentiert. Das Vorwort von Karl-Heinz Brenndörfer, Leiter der HOG-Regionalgruppe Burzenland, wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Aufruf zum Mitwirken: Zeitzeugenberichte über Erlebnisse bei Hilfstransporten
Wilhelm Ernst Roth beabsichtigt, seine Buchreihe „Die Deutschen in Rumänien“ um Zeitzeugenaussagen zu Erlebnissen bei Hilfstransporten zu ergänzen. Für Band 6, der 2014 erstellt werden und Ende des Jahres erscheinen soll, ist der in Augsburg wohnhafte Landsmann interessiert an Erlebnissen bei Hilfstransporten nach Rumänien nach den zwei Überschwemmungen und dem Erdbeben in den 1970er Jahren. mehr...
Tagebuchblätter des Karpatenjägers August Roland von Spiess
Freunde der Karpaten und der Karpatenjagd werden sich über den jüngst im Verlag Neumann-Neudamm erschienenen Band „Aus den Tagebuchblättern eines alten Jägers“ besonders freuen, handelt es sich doch um die Aufzeichnungen des legendären Karpatenjägers Oberst August von Spieß (1864-1953), der als österreichischer Offizier in Hermannstadt seine zweite Heimat gefunden hatte. mehr...
Dracula, ein Monster der Ökonomie?
War der transsylvanische Dracula ein homo oeconomicus, fragt sich Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in seinem 2013 veröffentlichten Buch „Ego“, in dem er nach den Ursachen der Finanzkrise sucht und auf viele überlieferte Quellen der Literatur, Soziologie und Wirtschaft zurückgreift. mehr...
Hildesheimer Forscher dokumentieren und datieren „Henndorfer Truhenfund“
Mirja Harms, Franziska Franke, Peter Klein: „Der Henndorfer Truhenfund. Dokumentation und Datierung von 127 gefassten siebenbürgischen Truhen des 15. bis 18. Jahrhunderts“. Herausgegeben von Gerdi Maierbacher-Legl, Anton Siegl Verlag, München, 2012, 29,80 Euro, ISBN 978-3-935643-54-2 mehr...
Die alten siebenbürgisch-sächsischen Familiennamen von Albert Klein (sen.)
Die regelmäßige Berichterstattung – auch in dieser Zeitung – über die Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), deren Zeitschrift „Siebenbürgische Familienforschung“, das Projekt „Siebenbürgen Genealogie“ sowie die regelmäßigen Seminare zu diesem Thema zeigen die Bedeutung, die der Familienforschung als Teil der Landeskunde – und darüber hinaus – gewidmet wird. mehr...
Biographie der Malerin Mathilde Roth erschienen
Eine bemerkenswerte Neuerscheinung wurde im August dieses Jahres vorgelegt. Im Verlag des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) erschien „Mathilde Roth 1873-1934. Eine vergessene siebenbürgische Malerin“. Die Autorin Helga Lutsch stellt darin eine Künstlerin vor, deren Begabung und gemeinnütziges Engagement beeindrucken und deren Selbstständigkeit und Unabhängigkeit überraschen angesichts der Zeit, in der sie lebte. mehr...






