Schlagwort: Künstler

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14. Januar 2022

Kulturspiegel

Das Leid ins Schöpferische umgewandelt: Irmgard Sedler eröffnet mit Vortrag Deportationsausstellung auf Schloss Horneck

Am 10. Dezember wurde in den Sonderausstellungsräumen des Siebenbürgischen Museums auf Schloss Horneck in Gundelsheim die Ausstellung „‚Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten.‘ Kunst und Deportation“ eröffnet. Die bis zum 24. April 2022 gezeigte Präsentation geht der Verbindung von Kunst und Deportation der Siebenbürger Sachsen in den Arbeitslagern der Sowjetunion (1945-1949) aus mehreren Blickwinkeln nach. Den nachgeborenen Generationen soll das Thema der Zwangsverschleppung anhand der Kunst, die in den Lagern entstanden ist und solcher, die sich der kreativen Aufarbeitung der dortigen Geschehnisse in späteren Zeiten widmet, nahegebracht werden. Anlässlich der Ausstellungseröffnung hielt die Vorsitzende des Siebenbürgischen Museum e.V., Dr. Irmgard Sedler, den hier abgedruckten Vortrag. mehr...

16. November 2021

Kulturspiegel

Jacobi erhält Constantin Brâncuși-Nationalpreis / Relief „Fufaika“ in Stadtpfarrkirche in Hermannstadt

Dem siebenbürgischen Künstler Peter Jacobi sind jüngst zwei bedeutende Ehren zuteilgeworden. In Bukarest erhielt der international bekannte Bildhauer den Nationalpreis „Constantin Brâncuși“ 2020. Die Auszeichnung verlieh das Constantin Brâncuși-Zentrum für Forschung, Dokumentation und Förderung gemeinsam mit dem Rumänischen Kulturinstitut an Jacobi in Würdigung seiner Verdienste um die Förderung von Werten in der bildenden Kunst. Besonders freute sich der 1935 in Ploiești geborene Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2003 darüber, dass ein von ihm geschaffenes Relief, das an die Opfer der Russlanddeportation erinnert, nun einen dauerhaften Standort in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt gefunden hat. mehr...

3. November 2021

Interviews und Porträts

Ein mit Siebenbürgen tief verwurzelter Künstler: Interview mit Reinhardt Schuster

Seine Kunst geht von siebenbürgischen Themen, dem Berliner Mauerfall, 11. September 2001 oder anderen Anlässen aus, doch malt Reinhardt Schuster „nicht das Ereignis, sondern die daraus abgeleitete Vision“, wie der Kunstkritiker Franz Heinz feststellt. Am 1. September 1936 in Brenndorf geboren, ist der heute in Bonn lebende Maler und Zeichner auch mit 85 Jahren noch voller Ideen, die in seine Werke münden. Im ersten Halbjahr 2022 ist eine Ausstellung im Siebenbürgischen Museum geplant. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss hat Reinhardt Schuster gefragt, was ihn geprägt hat und beschäftigt. mehr...

21. Oktober 2021

Kulturspiegel

Künstlerfamilie Mattis-Teutsch im Nürnberger Internationalen Haus

„Ich bin sehr froh und zufrieden, dass ich heute eine solche Gelegenheit habe, eine Art Familienausstellung mit Werken meiner Frau, meiner Tochter und von mir hier erleben zu dürfen. Eigene Arbeiten in einer Ausstellung zu sehen, ist sehr wichtig für jeden Künstler. Außerdem ist diese Familienausstellung etwas Besonderes. Sowas haben wir noch nie gehabt“, äußert Waldemar Mattis-Teutsch im Interview nach dem offiziellen Teil der Eröffnung der Ausstellung „Die Unendliche Geschichte“ am 6. Oktober im Nürnberger Internationalen Haus. mehr...

14. September 2021

Kulturspiegel

Interview mit Filip Zorzor: FETZEN. Gezeichnete Geographien, nach alten Stücken aus Siebenbürgen und Bessarabien - Werkstattgespräche von Heinke Fabritius, Folge 7

Filip Zorzor ist bildender Künstler. Gegenwärtig zeigt das Rumänische Kulturinstitut in Berlin eine Ausstellung seiner Werke mit dem markanten Titel FETZEN. Die dort präsentierten neuen Zyklen lassen sich inspirieren von Ausstellungstücken aus Siebenbürgen und Bessarabien, vor allem Textilien der ländlichen Festtags- und Repräsentationskultur, die Zorzor in den Beständen des Siebenbürgischen Museums und im Haus der Bessarabiendeutschen (wieder-)entdeckt hat. Die feine Machart des Stickens und Klöppelns, die Geduld im Umgang mit Gewebe und sensiblen Garnen hat er wie spielerisch ins Medium der Zeichnung überführt und macht sie so neu erfahrbar. mehr...

30. April 2021

Interviews und Porträts

Aus dem zweigeteilten Leben eines herausragenden Künstlers: Walter Andreas Kirchner zum 80.

Als der aus dem Banat stammende Künstler Walter Andreas Kirchner 1981 mit seiner Familie nach Deutschland ausreisen konnte – seine Eltern hatten schon in den 1960er Jahren einen Ausreiseantrag gestellt –, stand er in seiner Lebensmitte. Seinen Weg als Künstler hatte er bereits gefunden und sich in der kunstinteressierten Öffentlichkeit des Banats und Siebenbürgens und darüber hinaus fachliche Anerkennung und einen guten Ruf erworben. Kunst ist sein Leben, vermerkten wiederholt wörtlich oder sinngemäß Kirchners Künstlerfreunde und kunstkritische Wegbegleiter. So ist es noch heute. mehr...

3. April 2021

Kulturspiegel

Kopfstand – ein Schachzug: Gedanken zu Sterblichkeit und Trost

Warum erträgt der Mensch seine Sterblichkeit so schwer? Wie kann sich ein Mensch mit sich selbst und der Welt versöhnen? Autorin Ingeborg Szöllösi, die an der LMU München im Fach Philosophie promoviert hat und in Berlin lebt, sucht eine Antwort bei Künstlern, Philosophen und einer Schriftstellerin. Den Holzschneider und Zeichner Gert Fabritius hat sie interviewt. Dessen Totentanz-Zyklus „Der Tod tanzt“ 1989/1966 (14 Holzschnitte von 1989: „Tod und Seele“, „Tod und Wasser“, „Tod und Hunger“, „Tod und Wald“, „Tod und Müll“, „Tod und Luft“, „Tod und Flug“, „Tod und Straße“, „Tod und Ozonloch“, „Tod und Aids“, „Tod und Macht“, „Tod und Waffe“, „Tod und Atom“, „Tod und Kreuz“, und 1996 mit 14 Versen versehen) finden sich im Besitz des Hamburger Kupferstichkabinetts, des Hermannstädter Brukenthal-Museums und des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim. mehr...

5. Oktober 2020

Kulturspiegel

Leserecho: Gedenkpavillon für Brukenthal

Der Künstler Peter Jacobi, Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreisträger 2003, nimmt Stellung zum Interview von Dr. Konrad Gündisch, Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch, und bezieht sich des Weiteren auf seine seit rund 30 Jahren gehegte Idee eines Brukenthal-Denkmals. mehr...

13. August 2020

Kulturspiegel

Peter Jacobi stiftet Künstler-Stipendium in Pforzheim

Pforzheim – Der 84-jährige siebenbürgische Künstler Peter Jacobi hat ein Stipendium für junge Künstler und Designer ausgelobt, das mit 30000 Euro jährlich dotiert ist. Die Bewerbungsphase für die erste Runde dauert noch bis zum 15. Oktober 2020. „Ich möchte Künstler und Designer fördern, die eine überzeugende Idee haben, aber finanzielle Mittel benötigen, um ihr Projekt auch realisieren zu können“, betont der Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2003. Das Stipendium der Peter Jacobi Stiftung für Kunst und Design wurde am 16. Juli in Pforzheim der Presse vorgestellt.
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4. Juli 2020

Kulturspiegel

Sonderausstellung in Gundelsheim: Siebenbürgische Künstler in Europa

Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik Deutschland zeigt das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim vom 5. Juli bis zum 4. Oktober die Sonderausstellung „Siebenbürgische Künstlerinnen und Künstler in Europa. Lebenswege und Landschaften“. Anhand des eigenen Bestands an Gemälden und Grafiken vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart lassen sich europäische Bezüge der siebenbürgischen Künstlerinnen und Künstler, ihre Einflüsse sowie ihr Wirken außerhalb Siebenbürgens beispielsweise in Italien, Griechenland, Frankreich und Deutschland nachzeichnen. mehr...

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