Ergebnisse zum Suchbegriff „Aufbewahrung“
Artikel
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Arbeiten für die Ewigkeit: Vorbeugende Maßnahmen zum Langzeitschutz von Archivalien
Haben wir uns in der letzten Folge den Umgang mit Verwaltungsunterlagen in der Siebenbürgischen Bibliothek mit Archiv in Gundelsheim am Neckar angesehen, so wenden wir uns in dieser letzten Fortsetzung „historischen“ Archivalien zu, also persönlichen Dokumenten im weitesten Sinne sowie Fotografien und Ansichtskarten. Sie werden merken, dass viele der Aussagen zu den Verwaltungsunterlagen sinngemäß auch für diesen Bereich gelten, allerdings in einer etwas „verschärften“ Form. mehr...
Leserecho: Draas in den Schlagzeilen – dass ich das noch erleben durfte!
Zum Artikel „Draas kann gerettet werden! Die evangelische Kirche wird renoviert und eine neue Gemeinde entsteht“ von Christa Richter in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 19 vom 6. Dezember 2021, Seite 3 (siehe auch SbZ Online vom 5. Dezember 2021). mehr...
Für die Ewigkeit arbeiten/Vorbeugende Maßnahmen zum Langzeitschutz von Archivalien: Verwaltungsunterlagen
Unter Verwaltungsunterlagen verstehen wir im archivalischen Sinne sämtliche Unterlagen, die im Geschäftsablauf einer Institution entstehen. Das können etwa Verträge, Rechnungen, Mitgliederverzeichnisse oder die täglich anfallende Korrespondenz sein. Als Institutionen gelten beispielsweise Behörden, Vereine, Firmen, schulische oder kirchliche Einrichtungen. Da sich das Archiv der Siebenbürgischen Bibliothek in Deutschland und nicht in Rumänien befindet, hat das Archiv keinen Zugang von Material siebenbürgischer oder rumänischer Behörden. Schriftgut in Deutschland befindlicher Behörden gehört wiederum nicht zum Sammelgebiet der Siebenbürgischen Bibliothek. Gleiches gilt für die zeitgenössischen Unterlagen von Institutionen aus Siebenbürgen. Aber: Schriftgut historischer siebenbürgischer Vereine findet durchaus seinen Weg in die Bücherburg am Neckar, überwiegend durch Spenden von Privatpersonen oder gelegentlich durch Ankauf. mehr...
Informationsreiche Kulturreferententagung auf Schloss Horneck
Gleichartiges aus unterschiedlichen Gründen und Stellen zusammenzutragen, um es an unterschiedlichen Orten aufzubewahren, das ist Sammeln. Auch Zusammenkommen ist (sich) sammeln. Überaus spannend wird es, wenn man sich sammelt, um über Gesammeltes zu referieren, sich auszutauschen, um mit einer reichen Sammlung an Handwerkzeug und guten Ideen wieder nach Hause zu fahren. Aus diesem Anlass hat die Bundeskulturreferentin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dagmar Seck, Kulturreferenten und Referenten vom 19. bis 21. November auf Schloss Horneck in Gundelsheim eingeladen zur Tagung mit dem Thema „Die Kunst des Sammelns“. Die Tagung wurde von der Kulturreferentin für Siebenbürgen aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen aus Mitteln des Bayerischen Sozialministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. mehr...
Der vergessene Speck
Jetzt, in Zeiten der Mobilitätseinschränkungen und Kontaktverbote, erweisen sich die sozialen Medien als optimale Überbrückungsmittel und hilfreiche, sogar kostenlose Therapien gegen Depressionen und Vereinsamung. In absehbarer Zeit wird die Menge der Smartphones die Anzahl der auf der Erde lebenden Menschen überschreiten. Diese kleinen Zauberkästen sind für viele ein Statussymbol geworden, insbesondere für die jüngere Generation. Als beinahe Alleskönner ersetzen sie nach und nach das Telefon, die Fotoapparate und Videorekorder. Auf den kleinen Bildschirmen können Zeitungen online gelesen, Lieblingsfilme und die gerade coole Band gestreamt werden. Wir sind gefangen im Hamsterrad der digitalen Kommunikation, der nutzbaren und inhaltleeren Informationen. mehr...
Exodus – Zeitzeugen berichten
Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Wie bereits in der SbZ-Online vom 23. November 2020 können Sie nachfolgend weitere ausgewählte Zeitzeugenberichte lesen. mehr...
Schloss Horneck: Wie ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek dort eingebunden?
Warum stelle ich diese Frage, ist sie nicht trivial? Anscheinend nicht, wie ich im Laufe meiner Tätigkeit für die Stiftung erkennen musste. Auf die Gefahr hin, einigen gut informierten Lesern auf die Nerven zu gehen, werde ich versuchen, für die übrigen einige Begriffe zu erläutern und Zusammenhänge aufzuzeigen. Es gibt Landsleute, die z. B. nicht wissen, warum es in unserer Gemeinschaft so viele Vereine gibt. Die Antwort ist einfach, es vereinigen sich immer Menschen, denen eine Gemeinsamkeit, ein Zweck, wichtig ist. Für Mitglieder einer Kreisgruppe ist es wichtig, nahe beieinander zu wohnen, für eine HOG, dass alle Mitglieder aus dem selben Ort stammen. Der Landeskundeverein verbindet an Wissenschaft und Forschung Interessierte miteinander, ein Förderverein setzt sich für ein bestimmtes Objekt oder eine Idee ein. Deswegen hat jeder Verein eine Satzung, in der dieser Zweck festgeschrieben ist. Es ist auch nicht jedem klar, dass ein eingetragener Verein und eine rechtsfähige Stiftung eigenständige juristische Personen sind. Offizielle Beziehungen, wie z.B. Verträge, Einzugsermächtigungen, Spenden, Schenkungen, Legate, Erbverträge etc. können nur mit juristischen oder physischen Personen eingegangen werden. mehr...
Im Werkstattgespräch: Julia Koch, Sammlungsbetreuerin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim
In der vierten Folge ihrer Werkstattgespräche spricht Heinke Fabritius mit Julia Koch, Sammlungsbetreuerin am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim. Museumsarbeit ist ihr ein Herzensanliegen und nichts macht ihr mehr Freude, als für die Bestände eines Hauses Sorge zu tragen, sich um deren Pflege und Aufbewahrung zu kümmern. Ihr Haus ist das Siebenbürgische Museum, wo Julia Koch, Magistra der Mittelalter- und Neuzeit-Archäologie, seit einigen Jahren für die Sammlungen zuständig ist. Was genau das bedeutet und welche Tätigkeiten es umfasst, berichtet die Oberfränkin in diesem Interview. Neben der wissenschaftlichen Arbeit im Depot liegt auch die Betreuung des Aufsichtspersonals und des Bücherstandes am Museumseingang in ihrer Hand, ebenso wie sie für viele Gäste- und Besucheranfragen erste Ansprechpartnerin ist. In Gundelsheim trifft man sie dementsprechend häufig auf der Schlossstraße, wenn sie zwischen ihren Dienstorten pendelt und von den Museumsdepots im hellblauen Eckhaus auf mittlerer Höhe hinaufeilt zur Schausammlung auf Schloss Horneck.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview.
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Reges Kulturleben im Siebenbürgen-Institut: Schwerpunkte Forschung, Bildung, Bibliothek und Archiv
Vor wenigen Tagen hat das Siebenbürgen-Institut seine neuen Büros auf Schloss Horneck bezogen. Geschäftsführung, Sekretariat und Buchhaltung sind aus der Schlossstraße 41 in Gundelsheim ins Schloss umgezogen. Wie die Geschäftsführerin Dr. Ingrid Schiel in dem folgenden Artikel berichtet, ist das Siebenbürgen-Institut in Bibliotheksverbünden gut vernetzt, so dass Benutzer übers Internet sowohl Bücher bestellen als auch in Zeitschriften recherchieren können. Zudem wird im Institut eifrig geforscht, neuerdings werden Projekte zur Renovierung siebenbürgisch-sächsischer Kirchenburgen betreut. Zur 52. Jahrestagung lädt der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde für den 12. September nach Gundelsheim ein. mehr...
Stiftung Siebenbürgische Bibliothek: Ein Beispiel für die innige Bindung von Freiheit und Verantwortung
Freiheit und Verantwortung sind unzertrennlich miteinander verknüpft. Dieser Zusammenhang ist ein bestimmender Faktor unserer Geschichte. Ein Sklave erhält das Brot von seinem Herrn, ein freier Mensch ist selbst verantwortlich für seinen Lebensunterhalt. Nach Siebenbürgen zogen unsere Vorfahren vor allem, um der Leibeigenschaft und dem Frondienst zu entkommen. mehr...









