Ergebnisse zum Suchbegriff „Ceausescu“
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Zum Tod von Hans Bergel, einer Ausnahmeerscheinung der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Kultur
In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 2022 verstarb in einem Krankenhaus in Starnberg der bekannte Schriftsteller und Journalist Hans Bergel. Nach 96 Jahren und sieben Monaten ist ein erfülltes und faszinierendes Leben zu Ende gegangen, das neben der Liebe und Fürsorge für die Seinen geprägt war von einem unbändigen schriftstellerischen Schaffensdrang und einer immensen geistigen Produktivität. Ehefrau Elke Raschdorf-Bergel, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sowie eine hohe Zahl von Verehrern und Bewunderern seines Werkes werden bei der Trauerfeier, die zu seinen Ehren am 19. März im Sudentendeutschen Haus veranstaltet wird, schweren Herzens, aber in großer Dankbarkeit Abschied nehmen von einer beeindruckenden Persönlichkeit und einem besonderen Menschen, der zu den Ausnahmeerscheinungen der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Geschichte gehört. mehr...
Dem TV-Mann und Siebenbürgen-Freund Peter Miroschnikoff zum Achtzigsten
Eine erste persönliche Begegnung mit Peter Miroschnikoff ergab sich, als er Anfang der 1990er Jahre mit seinem Filmteam vom „Römischen Kaiser“ in Hermannstadt zu Dreharbeiten aufbrach. Ich kannte ihn aus dem Fernsehen, wie einen alten Bekannten, traute mich aber nicht ihn anzusprechen. Ein weiterer Kontakt zu Peter Miroschnikoff ergab sich zwanzig Jahre später, als ich ihn zu einem Dokumentarfilmseminar, ein Format, das ich zuvor bereits erfolgreich ausprobiert hatte und weiterführen wollte, einlud. Über Internetrecherchen fand ich ihn im Telefonbuch mit seiner Adresse verzeichnet. Ich schrieb ihm einen förmlichen Brief und lud ihn ein. Er sagte auch spontan zu. Seither war er zehnmal als Referent auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen, wo er vor zahlreichen Gästen einige seiner Siebenbürgen-Filme gezeigt und die Umstände ihres Entstehens erläutert hat und – das ist ihm als Fernsehmann vielfach verwehrt geblieben – mit dem Publikum, über das er berichtet hat, ins Gespräch gekommen ist.
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Vortrag als Videokonferenz: Geheimsache „Kanal“ – Die Aussiedlung der Rumäniendeutschen
Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland lädt für Dienstag, den 15. Februar, zu einem spannenden Vortrag von Dr. Paul Bagiu mit dem Titel „Die Geheimsache ,Kanal‘ – Analyse der staatlich vermittelten Aussiedlung Rumäniendeutscher in die BRD (1968-1989) nach markttheoretischen Gesichtspunkten“ ein. Wie Dr. Winfrid Halder, Direktor des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf, mitteilt, findet der Vortrag am 15. Februar um 19.00 Uhr als Videokonferenz statt. mehr...
Durchdrungen von dem Gefühl der Zusammengehörigkeit“: Zum 150-jährigen Bestehen des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Steiermark
Der Verein der Siebenbürger Sachsen in der Steiermark begeht heuer gemeinsam mit dem Wiener Verein sein 150-jähriges Gründungsjubiläum. Wenn ein Zusammenschluss von Personen 150 Jahre überdauert, so kann man durchaus von einer Sensation sprechen. Und diese Sensation wird umso größer, je genauer man sich die Geschichte dieses Vereins ansieht.
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Mit dem Paprikaraumschiff unterwegs: Lesung der Banater Schriftstellerin Sigrid Katharina Eismann
„Wie war der heutige Abend?“ – „Herzerwärmend.“ – „Warum denn?“ – „Ich spürte eine gewisse Atmosphäre, ein Aufgenommenwerden und es war mir ein sehr großes Vergnügen, hier im Haus der Heimat zu lesen und die anschließenden Gespräche zu führen. Mit Landsleuten. Der Rest steht im Buch.“ So die Autorin, Künstlerin und Performerin Sigrid Katharina Eismann am 4. November nach einer Lesesternstunde im Rahmen der Serie von Lesungen, die vom Kulturbeirat zugewanderter Deutscher seit Jahren zunächst (und hoffentlich auch künftig) in der Nürnberger Stadtbibliothek, derzeit im Haus der Heimat (HdH) mit deutlichem Publikumsanklang – Banater Schwaben, Schlesier, Deutsche aus Russland, Siebenbürger Sachsen – ausgerichtet werden. Von Doris Hutter, Geschäftsleiterin im HdH, anregend begrüßt, gekonnt und gewandt von Thomas M. Zehender, Gründer und Verleger von danube books, moderiert, konnte sich die beachtenswerte Autorin vorlesend und diskutierend so richtig entfalten. mehr...
Orgelkonzert in Rosenau
Die Siebenbürger Nachbarschaft Rosenau lud im Rahmen des Siebenbürgischen Kulturherbstes zum „Orgelkonzert – Siebenbürgische Orgelmusik“ und durfte sich über etwa 70 begeisterte Zuhörer freuen. Siebenbürgen liegt zwar geografisch weitab der großen europäischen Musikzentren, aber dennoch gab es rege Beziehungen und musikalischen Austausch. Die geschaffenen Kompositionen bieten sehr eigenständige Ergebnisse im Klangbild der jeweiligen Stilepoche. mehr...
Denkwürdiger Festakt in der Wiener Hofburg zu 150-jährigem Vereinsjubiläum
Wien – „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Das behauptet Ludwig Wittgenstein in seinem „Tractatus Logico-Philosophicus“. Als der Philosoph 1889 in Wien geboren wurde, existierte der ortsansässige Verein der Siebenbürger Sachsen bereits seit 18 Jahren; und er tut es heute noch, seit nunmehr 150 Jahren. Eineinhalb Jahrhunderte sind fürwahr keine Ewigkeit. Doch nehmen wir Wittgenstein beim Wort, so konnte sich die Feiergemeinschaft am 9. Oktober im Österreichischen Parlament in der Wiener Hofburg beim Begehen dieses ehrwürdigen Jubiläums wenigstens momentan einem nicht messbaren Kontinuum zugehörig fühlen, einer auf unbestimmte Zeit anhaltenden Tradition und Beständigkeit. mehr...
Vielseitige Mundartdichterin: Nachruf auf Maria Gierlich-Gräf
Die bekannte Mundart- und Heimatdichterin Maria Gierlich-Gräf ist am 12. August im Alter von 90 Jahren in Erding verstorben. Die Großscheuernerin war vielseitig künstlerisch begabt und thematisierte in ihren Werken, was ihr am Herzen lag: das Leben der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft und deren Erhalt. mehr...
Vor 50 Jahren: Unsere Flucht aus dem Ceaușescu-Land Rumänien
„Das Göld darf man nicht so wuzeln“, sagte die Beamtin an der österreichisch-bayerischen Grenze, nachdem ich die zur Einreise nach Deutschland erforderliche Autoversicherung mit einem 100-DM-Schein aus unserer „Reisekasse“ bezahlen wollte. Der Geldschein war tatsächlich sehr dünn zusammengerollt, weil wir das deutsche Geld im Rohr der Gangschaltung unseres Käfers verstecken mussten. Wir waren ja rumänische Staatsbürger und durften als solche keine Devisen besitzen. „Manchmal muss man das Geld aber wuzeln“, meinte ich nur und beobachtete, wie die Frau mit einem Kugelschreiber versuchte, meinen Geldschein zu glätten. „Na, das Göld muss man nie so wuzeln“, sagte sie noch und übergab mir den Versicherungsschein samt 20 DM Restgeld. Jetzt waren wir ganz legal in Deutschland angekommen. An diesem Tag, es war der 18. August 1971, hatten wir, das sind meine Frau Eli, unser damals dreijähriger Sohn Robert und ich, es „geschafft“. Die zwei Wochen vorher begonnene Flucht aus Rumänien über Bulgarien, das damalige Jugoslawien und Österreich hatte ein gutes Ende gefunden. Wir waren sehr glücklich, dankbar und davon überzeugt, unserem Sohn einen besseren Start ins Leben ermöglicht zu haben. Er sollte nicht die schon im Kindergarten einsetzende „Erziehung“ mit roter „Pionierkrawatte“, Huldigungsgesängen und Tänzen zu Ehren des Staatschefs durchmachen müssen. mehr...
Kraft und Sensibilität: Zum Tod der fast vergessenen Malerin Marianne Simtion-Ambrosi
Die Malerin und Grafikerin Marianne Simtion-Ambrosi starb am 24. Juni 2021, drei Tage vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres, in Berlin, Anlass, uns ihr Leben und Schaffen in Erinnerung zu rufen. mehr...








