Ergebnisse zum Suchbegriff „Elie Wiesel“

Artikel

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28. Oktober 2025

Interviews und Porträts

Heimatgestalterin ohne Halbherzigkeiten: Interview mit Ortrun Rhein

Ortrun Rhein, langjährige Leiterin des Alten- und Pflegeheims „Dr. Carl Wolff“ sowie des Erwachsenen- und Kinderhospizes in Hermannstadt, wurde beim diesjährigen Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl für ihr humanitäres Engagement und die beispielhafte Bewältigung ihrer herausfordernden Lebensaufgabe mit der Carl-Wolff-Medaille geehrt. 1967 in Rosenau geboren, folgte sie von Anfang an ihrer Berufung und absolvierte das Pädagogische Lyzeum und Theologiestudium in Hermannstadt. Sie baute das SOS-Kinderdorf in Heltau mit auf und ist seit 1999 Leiterin der größten diakonischen Einrichtung der evangelischen Landeskirche, eine Heimatgeberin für Menschen in der schwersten Zeit ihres Lebens. Durch ihren Werdegang und unermüdlichen Einsatz im Dienst der menschlichen Hilfsbedürftigkeit jeden Alters hat sie dem Begriff Heimat eine ganz neue Wertung geschenkt. Astrid Fodor, die Bürgermeisterin von Hermannstadt, sagte bei der Ernennung Ortrun Rheins zur „Hermannstädter Botschafterin“, sie sei die „richtige Person am richtigen Ort“. Diese Einschätzung teilt auch Brigitte Kräch, die das folgende Interview mit Ortrun Rhein für den Hermannstädter Heimat-Boten führte. mehr...

17. Juni 2025

Kulturspiegel

Preisverleihungen 2025 in Dinkelsbühl: Hannelore Baier Kulturpreisträgerin, Ortrun Rhein erhält Carl-Wolff-Medaille

In hervorragender Weise wissenschaftlich bzw. sozial engagierte, heimatverbundene Frauen wurden am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl im Rahmen der diesjährigen Preisverleihungen geehrt: Hannelore Baier mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis und Ortrun Rhein mit der Carl-Wolff-Medaille. Dr. Konrad Gündisch formulierte eingangs seiner Laudatio auf Hannelore Baier prägnant: „Offensichtlich unabhängig voneinander haben zwei Preisgerichte entschieden, heute zwei starke Frauen zu ehren, die engagiert, aktiv, empathisch, selbstbewusst und zugleich äußerst zurückhaltend sind. Sie stehen nicht gerne im Mittelpunkt, aber sie packen an, arbeiten in einem Bereich, der Alten- und Hospizpflege, eng zusammen, in anderen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber mit einem gemeinsamen Ziel: ihrer Gemeinschaft zu dienen! […] Helfen Sie dem Altenheim des Dr. Carl-Wolff-Vereins in Hermannstadt durch Spenden! Sie unterstützen damit die selbstlose Arbeit der Heimleiterin ebenso wie jene der Vorsitzenden des Trägervereins.“ mehr...

9. Juni 2023

HOG-Nachrichten

Reise in die Maramuresch, Bukowina und zur Wiedereinweihung der Stadtpfarrkirche in Bistritz

Am Samstagmorgen, dem 6. Mai, trafen wir uns zur Abfahrt Richtung Rumänien an der Rothenburger Straße bei der U-Bahn in Nürnberg. 45 Reiseteilnehmer starteten fröhlich unserem Reiseziel entgegen. Es schlossen sich uns Reisende aus verschiedenen Bundesländern an wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern. Später dann in Österreich kamen noch zwei Personen aus Traun dazu. Es wurde eine super Reisegemeinschaft. Am späten Abend kamen wir im Danubius Hotel Rába in Györ an, wo wir noch zum Abendessen erwartet wurden. Einige wagten vorher noch einen Spaziergang in die Innenstadt, um sich von dem langen Sitzen im Bus die Beine zu vertreten, wurden jedoch von einem kräftigen Platzregen überrascht.
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31. Oktober 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Institut Elie Wiesel rügt Nazivergleiche mit Johannis

Bukarest – Das Institut Elie Wiesel zum Studium des Holocaust in Rumänien reagierte mit einer harschen Rüge auf einen erneuten Nazi-Vergleich mit Staatspräsident Johannis, diesmal seitens PSD-Senator Șerban Nicolae. mehr...

27. August 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Erneute Verleumdung der deutschen Minderheit in Rumänien

Bukarest – Eine erneute Verunglimpfung von Staatspräsident Klaus Johannis und damit implizit der deutschen Minderheit in Rumänien durch einen Vergleich mit Massenmörder Adolf Hitler kam ausgerechnet von einer Staatsberaterin für Angelegenheiten der Roma-Minderheit: Dana Varga hatte auf ihrer Facebook-Seite Aufnahmen des Präsidenten mit einem Mädchen veröffentlicht und diese Fotos von Hitler mit einem Mädchen gegenübergestellt. Kommentar: „Finden Sie die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten sind offensichtlich.“ Die Geste wurde sowohl vom Institut zur Holocaust-Erforschung Elie Wiesel als auch vom Abgeordneten der jüdischen Minderheit in Rumänien, Silviu Vexler, scharf verurteilt. mehr...

12. September 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Gedenkhaus von Elie Wiesel geschändet

Sighet – Das Geburtshaus des Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel, das heute ein Museum beherbergt, wurde in der Nacht vom 3. zum 4. August 2018 von Rechtsradikalen geschändet. mehr...

13. März 2017

Kulturspiegel

Ideologische Kontaminierung der Geschichtsschreibung in Rumänien

Der umfangreiche Band von Martin Jung „In Freiheit. Die Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte in Rumänien (1989 bis 2009)“, erschienen im Frank & Timme Verlag in Berlin, mit 470 Textseiten und 40 Seiten Quellen und Literatur ist, wie der Titel angibt, eine Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte Rumäniens in den zwei Jahrzehnten nach dem Umbruch von 1989, als das Land und damit die Historiographie nach den vorher bestehenden ideologischen Zwängen der kommunistischen Ära Forschungsfreiheit erhielt. Der Umbruch eröffnete Spielräume und Handlungsmöglichkeiten, die zuvor undenkbar erschienen. Die Menschen in Rumänien fanden sich plötzlich in Freiheit wieder. mehr...

29. November 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Bleibt Rumänien vom Rechtsextremismus verschont?

Bukarest – Rumänien ist das einzige Land Europas ohne extremistische Partei im Parlament. Dies ist die gute Nachricht, die man von der Konferenz „Rechtsextremismus und Anstiftung zum Hass“, organisiert von der Friedrich Ebert Stiftung und dem rumänischen Nationalen Institut für Holocaustforschung „Elie Wiesel“, am 1. November mitnehmen kann. Im Meer der sich durch die Flüchtlingskrise aufheizenden nationalistischen Strömungen sei Rumänien wie eine Ruheinsel, meint Cristian Pîrvulescu, Dekan an der Nationalen Schule für Politische Wissenschaften. Doch wie groß ist die Gefahr, angesteckt zu werden? mehr...

6. Juli 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel gestorben

Der aus Rumänien stammende Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel, der zeitlebens gegen das Vergessen des Holocaust kämpfte, ist tot. Der jüdische Schriftsteller starb im Alter von 87 Jahren am 2. Juli in New York City. Elie Wiesel entstammte einer jüdischen Familie aus Sighetul Marmației, wo er am 30. September 1928 geboren wurde. mehr...

15. Mai 2016

Kulturspiegel

150 Jahre Rumänische Akademie

Rumänische Akademie
Bukarest – Die Rumänische Akademie feierte am 4. April ihr 150-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurden hochrangige Gäste in der Aula des ehemaligen Bojarenhauses Cesianu-Zaleski in der Strada Victoriei 125 empfangen: Staatspräsident Klaus Johannis, die ehemaligen Präsidenten Ion Iliescu und Emil Constantinescu, das Oberhaupt der orthodoxen Kirche Patriarch Daniel, Kronprinzessin Margareta und weitere rumänische und ausländische Persönlichkeiten. mehr...