Ergebnisse zum Suchbegriff „Foto Doris Roth“
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Neuerscheinungen zu Siebenbürgen, Rumänien, Südosteuropa
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen. Einige Bücher aus dem Honterus Verlag sind Gratisexemplare, da sie vom Departement für Interethnische Beziehungen der Regierung Rumäniens über das Deutsche Forum gefördert wurden. Sofern nicht anders angegeben, sind alle Bände in dieser Liste 2021 erschienen. mehr...
"Die Akte Hanna": Radiofeature über die rumäniendeutsche Journalistin Helga Höfer
„Eine Frage, die mich umtreibt, seit ich denken kann: Wenn niemand das Regime ernstgenommen hat, warum haben alle so lange mitgespielt? Wie funktioniert so ein System, wenn sich niemand damit identifiziert?“ Wer da fragt, ist Senta Höfer, geboren 1971 in Bukarest, Tochter der Journalistin Helga Höfer, die für den Neuen Weg und die Neue Literatur arbeitete und Ende der 1960er Jahre vom Bayerischen Rundfunk angeworben wurde. Von der rumänischen Hauptstadt aus bahnte sie in den 1970er und 1980er Jahren Kontakte an, recherchierte, führte Interviews und übersetzte; die westdeutschen Korrespondenten strickten daraus ihre Beiträge. Helga Höfers Arbeit lenkte die Aufmerksamkeit des rumänischen Geheimdienstes, der Securitate, auf sie und ihre Familie – die „Akte Hanna“ entstand. mehr...
„Mit Liebe und viel Zeit“: Kochen und backen mit Rainer Klutsch und Irina Georgescu
Gleich zwei Kochbücher, die die siebenbürgische bzw. rumänische Küche zum Thema haben, sind in letzter Zeit im Cadolzburger Verlag ars vivendi erschienen: „Am Herd meiner Oma – Familienrezepte aus Siebenbürgen“ von Rainer Klutsch und „Carpatia. Eine kulinarische Reise durch Rumänien“ von Irina Georgescu. Klutsch entstammt einer siebenbürgisch-sächsischen Familie aus Weidenbach und lebt in der Nähe von Stuttgart, Georgescu wurde in Bukarest geboren, hat aber vor vielen Jahren ihren Lebensmittelpunkt nach Großbritannien verlegt. Beide eint die Liebe zu tradierten Familienrezepten aus ihrer ursprünglichen Heimat, die sie in ihren Büchern mit großer Leidenschaft präsentieren und mit vielen Genussmenschen teilen möchten. Die Gestaltung der Bücher trägt das Ihre dazu bei: Großformatige Fotos der Speisen und atmosphärische Landschaftsaufnahmen machen Lust darauf, die Rezepte auszuprobieren, der Verzicht auf Hochglanzpapier sorgt für eine angenehme Haptik und nimmt einem die Angst vor eventuellen Fettspritzern, weil die Bücher neben dem Herd liegen und wirklich benutzt werden, statt bloße Anschauungsobjekte zu sein. mehr...
Themenreiche Tagung des Bundesfrauenreferates in Bad Kissingen
Zur Tagung „Verlust – Erinnerung – Identität - Glaube“, die vom 10. bis 12. September in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfand, hatte das Bundesfrauenreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Zusammenarbeit mit dem „Heiligenhof“ geladen. Ein besonderer Dank für die finanzielle Förderung geht an das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat (BMI) sowie an das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen in Bayern. Den Verlust der Heimat durch Flucht, Vertreibung, Aussiedlung, Arbeitsmigration etc. verarbeiten Menschen unterschiedlich. Diese Verarbeitung ist von Faktoren abhängig, die es zu beleuchten und erörtern galt. Können Identitäten gewechselt werden? Was gelten mitgebrachte Werte, Traditionen, Bräuche, Gemeinschaftsleben? Oder soll man sich ganz an die neuen Verhältnisse anpassen und mit dem Alten brechen? Die Lebenserfahrungen und -entwürfe sind in jedem Fall unterschiedlich. mehr...
Ein junges Leben ging viel zu früh zu Ende: Nachruf auf Stephanie Kepp
In tiefer Trauer nimmt die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft Abschied von Stephanie Kepp, die am 17. August 2021 in Hermannstadt im Alter von nur 33 Jahren von ihrem langen Leiden erlöst wurde. Geboren wurde Stephanie Kepp am 30. Dezember 1987 in Reps, 1990 siedelte sie mit ihren Eltern nach Deutschland aus. Schon seit Kindesbeinen an war sie im Verband der Siebenbürger Sachsen aktiv, das sollte sich über die gesamte Jugendzeit bis zu ihrem viel zu frühen Tod nicht ändern. Mehrere Wegbegleiter erinnern an Stephanie Kepp in diesem Nachruf. mehr...
Pressearbeit auch ohne Präsenzveranstaltungen? Online-Presseseminar der Siebenbürgischen Zeitung und des Bundeskulturreferats
Turnusgemäß hätte es in diesem Frühjahr stattfinden sollen, musste aber aus bekannten Gründen entfallen: das Pressereferentenseminar, zu dem die Siebenbürgische Zeitung (SbZ) und das Bundeskulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen alle zwei Jahre einladen. Ersatzlos gestrichen werden sollte das Seminar aber nicht, weswegen sich Bundeskulturreferentin Dagmar Seck und SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss auf eine Online-Veranstaltung einigten, die am Abend des 29. April über die virtuelle Bühne ging. Erklärtes Ziel war es, den Kontakt zu den ehrenamtlichen Zeitungsmitarbeitern aus den Kreisgruppen, Heimatortsgemeinschaften und anderen siebenbürgischen Vereinen nicht abreißen zu lassen sowie handfeste Tipps für Pressearbeit in veranstaltungsarmen Zeiten wie diesen zu geben. mehr...
„Ach, Pfähler! Herrscher! Kämst du doch!“/Dana Grigorceas neuer Roman „Die nicht sterben“
Eine junge rumänische Künstlerin kehrt nach ihrem Studium in Paris zurück in das Ferienparadies ihrer Kindheit, „eine kleine Ortschaft in der Walachei (…), südlich von Transsilvanien gelegen, am Fuß der Karpaten“. Dort, in der kleinen Stadt B., wohnt sie bei ihrer Großtante Margot, liebevoll Mamargot genannt, in deren einst enteigneter, nach 1989 zurückerstatteter Villa Aurora. „Es war nicht allein meine Sehnsucht nach der geliebten Großtante, die mich aus Paris direkt nach B. führte. Sie werden es sich nicht vorstellen können, aber für mich war B. ein Zuhause.“, so schreibt die Erzählerin in Dana Grigorceas neuem Roman „Die nicht sterben“. Der Erzählzeitpunkt, die jüngste Vergangenheit, ist klar definiert: „Ich gelangte mit dem Zug über Ungarn, das gerade Mitglied der Europäischen Union geworden war, nach Rumänien, das drei Jahre später aufgenommen werden sollte.“ Von hier aus werden Erinnerungen an die Sommer der Kindheit vor und nach der politischen Wende wachgerufen und dazu die Geschichte Rumäniens von der Antike an sowie das Werden und Wirken von Vlad Țepeș erzählt. mehr...
Moderatorin, Coach und Gründerin Stefanie Schmidts: „Ich lache sehr gern, manchmal auch über mich selbst“
Schlagfertig, selbstbewusst, kreativ und kommunikativ – das ist Stefanie Schmidts. Die Tochter siebenbürgischer Eltern wurde 1983 in Nürnberg geboren, wo sie auch heute lebt. Sie moderiert bei Radio ENERGY Nürnberg eine eigene Sendung, führt auf großen Bühnen durch Veranstaltungen, Galas und Messen, ist als Autorin und Coach für Social Media tätig. Begonnen hat sie ihre berufliche Laufbahn als „Cultural Representative of Germany“ in Walt Disney World in Orlando/Florida, wo sie ein Jahr lebte, war bei der Fußball-WM 2006 in einem Team für die Logistik der Spielübertragungen aus dem Nürnberger Frankenstadion verantwortlich, hatte über mehrere Jahre eine tägliche Morgensendung bei Hit Radio N1 und Radio ENERGY und war von 2014 bis 2017 Pressesprecherin des Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Die Corona-Pandemie verpasste ihrer selbstständigen Tätigkeit im Frühjahr 2020 einen Dämpfer, aber Stefanie Schmidts hat mit Optimismus, Humor und Selbstironie das Beste aus der Situation gemacht und darüber in einem Gespräch mit Doris Roth Auskunft gegeben. mehr...
Bedeutender Verbandspolitiker der Siebenbürger Sachsen: Zum Gedenken an Wolfgang Bonfert
Zu den größten Leistungen Dr. Wolfgang Bonferts gehört 1983 die Gründung der Föderation der Siebenbürger Sachsen, deren Vorsitzender er bis 1992 war. An den am 4. April 2021 in Saarbrücken verstorbenen Verbandspolitiker erinnern im Folgenden Herta Daniel, Präsidentin der Föderation mit Sitz in München, Martin Bottesch (Siebenbürgen), Manfred Schuller (Österreich), Denise A. Crawford (USA) und John Werner (Kanada) seitens der Mitgliedsländer der Föderation sowie Karin Servatius-Speck, ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende, und Helge Krempels, stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg. mehr...
20 Jahre Urzelparaden in Franken
Schon ab 1999 präsentierten sich die Urzeln beim Faschingstreiben auf dem Herzogenauracher Marktplatz, dann ab 2001 auch als Gruppe bei Umzügen in Franken. Zünftig beim ersten Mal in Nürnberg mit der Blaskapelle Nürnberg und Einkehr im Haus der Heimat zum Urzelkraut, jedoch mit importierten Reifenschwingern von der Sachsenheimer Urzelzunft: Maja Fielk und Kurt Filp, 2002 auch Frieder Zimmer. mehr...









