Ergebnisse zum Suchbegriff „Frau Winter“
Artikel
Ergebnisse 41-50 von 123 [weiter]
Energie und Ehrgeiz: Renate Wagner, Personalchefin und Vorstandsmitglied der Allianz SE
Energie und Ehrgeiz seien ihre hervorstechenden Eigenschaften, ist in einem kürzlich veröffentlichten Podcast der Zeitung WELT über Renate Wagner, Personalchefin der rund 150.000 Allianz-Mitarbeiter weltweit und seit Januar 2020 im Vorstand der Allianz SE, zu hören. Die erfolgreiche Managerin (verheiratet, eine Tochter) arbeitet seit vielen Jahren für das global operierende Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in München; der Vorstandsposten ist der vorläufige Höhepunkt ihrer Karriere. mehr...
Ich will nicht hassen, nur wissen: Eine Siebenbürger Sächsin auf Spurensuche der Russlanddeportation ihrer Mutter
Ich, Wiltrud Wagner, war sechs Monate in Russland und bin danach, am 1. Dezember 1946, in Dessau zur Welt gekommen. Es sind bereits 75 Jahre seit der Deportation vergangen, als die ersten Siebenbürger Sachsen am 15. Januar 1945 anhand der Listen von zu Hause abgeholt wurden, um dann in Sammelorten zu warten. Jeder durfte nur ein Gepäckstück mit Nahrungsmitteln für mehrere Tage und warme Kleidung mitnehmen. Wer Agnetheln, ein kleines Städtchen im Harbachtal, kennt, weiß, dass hier seit November 1898 bis 1969 die Kleinspurbahn mitten durch den Ort fuhr, sowohl Personen als auch Waren transportierte. Meine Mutter, Ilse Hager, deren Haus gleich am Bahnhof war, die einen Sohn mit sechs und eine Tochter mit vier Jahren hatte, musste sofort hier mit ihrem Mann in den Zug steigen. In ihrem Rucksack auch ein Läusekamm, der ihnen und anderen später sehr nützlich wurde. Auf dem Marktplatz standen schon viele Leute, um sich von ihren Lieben zu verabschieden, die aus der Turnhalle kamen und sofort einsteigen mussten. Meine Mutter rief noch schnell aus dem Zugfenster: „Bitte geht zu uns ins Haus auf dem Bahnhof. Die Kinder sind dort ganz alleine.“
mehr...
Luigi Kasimir (1881-1962), der bedeutendste Städtemaler Österreichs, und seine Schäßburger Bilder
Über 200 Jahre, von 1690 bis 1919, war das Großfürstentum Siebenbürgen ein Kronland der österreichischen Monarchie und zu Mitteleuropa gehörig, dem es durch Natur und Geschichte zutiefst verbunden ist. „Die Freie und Königliche Stadt Schäßburg“ liegt im Herzen von Siebenbürgen und damit ein Teil der Habsburger K. u. K. Monarchie Österreich. In diese K. u. K. Monarchie wird 1881 auch der Maler Luigi Kasimir geboren. mehr...
Leserecho: Zeitreise zurück ins Deportationsjahr 1945
Schmerzvolle Erinnerung an die Russlanddeportation der Mutter mehr...
Sieben Blumentöpfe, sieben Schwerter. Impressionen: Carmen Elisabeth Puchianu in der Reihe „Lebendige Worte“ (IX)
Carmen Elisabeth Puchianu wurde am 27. November 1956 in Kronstadt geboren, wo sie im Sinne ihrer evangelisch sächsischen Mutter die deutsche Schule besuchte, das Abitur am Honterus-Gymnasium 1975 machte und anschließend Anglistik und Germanistik in Bukarest studierte. Sie begann ihre Lehrerlaufbahn an einer Dorfschule in Filipești de Târg, Kreis Prahova, ab 1983 konnte sie in Kronstadt an der Honterusschule unterrichten. Seit 1995 hält sie Literaturvorlesungen und Seminare zum Kreativen Schreiben an der Transilvania Universität in Kronstadt. Sie promoviert 2004 über Thomas Mann und erlangt 2016 die Habilitation. Puchianu debütiert als Lyrikerin 1991 mit dem Band „Das Aufschieben der zwölften Stunde auf die dreizehnte“ (Klausenburg Dacia Verlag). 1995 erscheint ihr erster Prosaband, „Amsel – schwarzer Vogel“, bei Lagrev in München. Es folgen weitere Gedicht- und Prosabände sowie germanstische Arbeiten sowohl in Rumänien als auch in Deutschland. Letzterschienene Bücher sind der Roman „Patula lacht“ (Passau: Karl Stutz Verlag, 2012) und „Die Professoressa. Ein Erotikon in gebundener und ungebundener Rede“ (Ludwigsburg: Pop Verlag, 2019). Sie erhielt einige Preise des Rumänischen Schriftstellerverbandes, dessen Mitglied sie ist, auch ist sie als Theatermacherin der alternativen Szene mit eigenen, experimentellen Inszenierungen bekannt geworden. mehr...
Wie schmeckt Erinnerung? Dagmar Dusils „Blick zurück durchs Küchenfenster“ in englischer Übersetzung
Als ich zum ersten Mal in Dagmar Dusils „Blick zurück durchs Küchenfenster“ lese, fühle ich mich nicht wie in einem Büro mitten in München, sondern zurückversetzt in die Jugend der Autorin. Das Buch lässt mich versinken in ihren Erinnerungen über mehrere Jahrzehnte, beginnend mit den 1950er Jahren in Hermannstadt. Lange Sommer, in denen die Luft vor Hitze flirrt, Winter mit Puderzuckerschnee, und zwischen allem erahnt man ihre ersten Erfahrungen mit politischer Unruhe. mehr...
Verantwortungsbewusst im Dienst am Nächsten: Nachruf auf Ursula Scherg
Ursula Scherg starb am 17. November 2020 im gesegneten Alter von fast 91 Jahren in Regensburg, wo sie seit ihrer Aussiedlung im Jahr 1975 gelebt hat. Sie war Gründungsmitglied der Kreisgruppe Regensburg. Geboren wurde sie am 7. Januar 1930 in Kronstadt in einer gutbürgerlichen Familie als ältestes Kind von sechs Geschwistern. Der Vater besaß zusammen mit zwei Brüdern eine Lederfabrik in Kronstadt.
mehr...
Russlanddeportation als Romanthema: „Am Himmel drei Sterne“ von Maya Freiberger
Es ist der Winter 1944/45. Die russische Armee ist in Rumänien einmarschiert. Die junge Siebenbürger Sächsin Selma wird zusammen mit ihrer Schwester Irma zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. „Eine junge Frau kämpft für die Freiheit – und um das Leben ihrer Schwester“, so wird der Roman „Am Himmel drei Sterne“ auf dem Cover beschrieben. Er ist in diesem Jahr neu im Aufbau Verlag erschienen und stammt aus der Feder von Maya Freiberger, einem Pseudonym für den Schriftsteller Christian Zeitmann, Jahrgang 1975, und seine Frau. Deren Tante hat ihre Erlebnisse der Deportation aufgeschrieben und damit erfreulicherweise das Ehepaar zu diesem Buch inspiriert. Der Roman basiert also auf wahren Begebenheiten. mehr...
Mit der Beschaulichkeit in Deutsch-Weißkirch ist es bald vorbei
Als Förster in Lichtenfels (Bayern) kämpft Dietmar Gross um naturnahe Forstwirtschaft. Als Rentner in Rumänien schützt er erfolgreich den Urwald. Der 70-Jährige ist in seine alte Heimat nach Siebenbürgen zurückgekehrt. Dann kaufte sich Prinz Charles ein Haus in der Nachbarschaft ... mehr...
Kunst, die in Bann zieht: Emil Michael Klein empfängt hochdotierten Schweizer Kunstpreis
Es schneit in Heltau, als sich Amalia Wilhelmine Klein im Winter 1966 auf den Weg macht. Alle kennen sie als Frau des ehemaligen Obernotärs und Richters Michael Klein und grüßen respektvoll. Oma-Klein steigt in den Bus nach Hermannstadt, wo sie Weihnachtsgeschenke suchen will. In der großen Buchhandlung auf der Heltauergasse, früher „Krafft & Drotleff“, wird sie fündig: Ein großes, schönes Buch vom Berner Pestalozzi-Verlag fällt ihr auf. Dies dürfte ihrem talentierten Enkel Peter Klein gefallen. mehr...








