Ergebnisse zum Suchbegriff „Gekommen“

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16. Januar 2025

Kulturspiegel

Siebenbürger Sachsen in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung

Einen Vortrag zum Thema „Die ethnische Minderheit der Siebenbürger Sachsen seit 1918/19 in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung“ hielt apl. Prof. Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor am Landauer Institut für Evangelische Theologie der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, am 4. Dezember 2024 in der Ungarischen Nationalversammlung in Budapest. An der Konferenz „Das Andreanum und sein Erbe“ beteiligten sich neben Ulrich Wien u.a. auch Dr. Bernd Fabritius (siehe SbZ Online vom 16. Dezember 2024) und Dr. Irmgard Sedler, deren Beitrag in der SbZ Online vom 14. Januar 2025 dokumentiert wurde. Ulrich Wiens Vortrag wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

9. Januar 2025

Aus den Kreisgruppen

Großer Festgottesdienst zu Epiphanias in der Stadtkirche Karlsruhe

Ein rundum erfolgreicher Neujahrsbeginn, ein gut besuchter Siebenbürgischer Gottesdienst, eine hochkarätige Kantorei, eine Predigt mit Überraschungen, ein Gedenken an die Deportation vor 80 Jahren von Deutschen aus Südosteuropa zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion, ein nachweihnachtliches Konzert und ein gemütlicher Tagesabschluss am 6. Januar 2025. mehr...

29. Dezember 2024

Aus den Kreisgruppen

Böhmischer Klang beim Jubiläumskonzert der Siebenbürger Blaskapelle Kreis Böblingen e.V.

30 Jahre Siebenbürger Blaskapelle im Kreis Böblingen! Zu diesem besonderen Anlass gab es am 16. November ein Jubiläumskonzert in der ausverkauften Stadthalle Holzgerlingen. Geboten wurde ein buntes Programm mit feinster Unterhaltungsmusik. Das 30-köpfige Orchester, seit Juli 2017 unter der strebsamen Leitung von Dieter Tartler, macht schwerpunktmäßig böhmisch-mährische Blasmusik. mehr...

23. Dezember 2024

Kulturspiegel

Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945

Vor 80 Jahren: „Die Flucht!“ und Todesangst
Die Viehtrecks setzten sich ab dem 7. September 1944 in Bewegung. Die Größe der Trecks schwankte, den Einwohnerzahlen der einzelnen deutschen Dörfer entsprechend, zwischen 50 und 400 Fuhrwerken, die zum Teil mit Pferden, zum Teil mit Ochsen oder Kühen bespannt waren. Geführt von den Ortsleiten, vielfach aber auch von Urlaubern der Waffen-SS, zogen die Wagenkolonnen in Tagesmärchen von 25-40 km auf der festgelegten Route vorwärts. Es kam allerdings wiederholt zu Straßenverstopfungen durch vor oder zurückgehende deutsche Truppen, so dass gelegentlich Umwege gewählt werden mussten. Größere Teile, vor allem der zu langsam vorauskommenden Hornviehtrecks wurden in Desch und Carol aufgelöst und auf Güterzüge verladen. Im Ganzen ereigneten sich im Verlauf der Trecks keine ernsthafteren Zwischenfälle. Jedoch manchmal schon. mehr...

18. Dezember 2024

Aus den Kreisgruppen

Landesverband Bayern: Auf den Spuren anderer Kulturen

Was uns Siebenbürger Sachsen ausmacht? Spontan fällt mir ein: Wir pflegen die Gemeinschaft und tiefe Freundschaften, unsere Sitten und Bräuche und unsere Trachten sind unverkennbar, dazu sind wir offen Neues kennenzulernen. „Spanien ist anders“, hieß es deswegen Ende September für die reisefreudige Gruppe, die eine fremde Kultur kennenlernen oder vielleicht sogar Gemeinsamkeiten entdecken wollte.
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13. Dezember 2024

Verschiedenes

Ein Siebenbürger Sachse auf dem Sprung in die Bundesliga

Fußball-Talent Dennis Seimen (19) wird beim Vizemeister VfB Stuttgart als neue Nummer eins aufgebaut. mehr...

12. Dezember 2024

Aus den Kreisgruppen

Gottesdienst der Landesgruppe Baden-Württemberg in Schorndorf

"Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." Hebr 13,14 - Am 17. November fand der traditionelle Gottesdienst nach siebenbürgischer Gottesdienstordnung in der Ev. Versöhnungskirche in Schorndorf statt, zu dem die Landesgruppe Baden-Württemberg eingeladen hatte. Gestaltet und vorbereitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer i. R. Dr. Rolf Binder, vormals Pfarrer in Bodendorf und Arbegen sowie jährlicher Vertretungsdienst im Kirchenbezirk Schäßburg, der aus Neuenstadt am Kocher angereist war. mehr...

8. Dezember 2024

Aus den Kreisgruppen

Erfolgreiche Theaterpremiere – stimmungsvoller Kathreinenball in Würzburg

Mit der erfolgreichen Premiere unserer neuen Theatergruppe hat sich für unsere Kreisgruppe ein großer Wunsch erfüllt. Das ist der Initiative des stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Flagner zu verdanken, der bei der Mitgliederversammlung Anfang Februar erstmals über seine Absicht sprach, eine Theatergruppe zu gründen. Ein konkretes Konzept fehlte aber noch. Seine Teilnahme am Theaterseminar, das das Bundeskulturreferat unseres Verbandes im April in Augsburg veranstaltete, war für Daniel Flagner in jeder Hinsicht hilfreich, denn es brachte ihm neben vielen praktischen Tipps auch Impulse und Inspiration. mehr...

7. Dezember 2024

Kulturspiegel

Schriftsteller, Journalist, Künstler: Nachruf auf Helmuth Frauendorfer

Ende Oktober teilte Helmuth Frauendorfer einigen Personen seines Bekannten- und Freundeskreises in ernsten und zugleich sehr gefassten Worten mit, dass nunmehr eine sichere ärztliche Diagnose vorläge, nach der er voraussichtlich nur noch etwa vier Wochen zu leben hätte. Soweit fortgeschritten war seine Krankheit bereits und so aussichtslos seine Lage. Ihm war, wie er schrieb, sehr bewusst, wie kostbar die Zeit sei, die ihm noch blieb. Er hatte vor, diese wertvolle Zeit für sich, mit seiner Kunst und seiner Literatur, zur Vorbereitung auf den Tod und zum bewussten Abschiednehmen zu nutzen. Das tat er gewiss in seiner Weise. mehr...

24. November 2024

Kulturspiegel

"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte

Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...