Ergebnisse zum Suchbegriff „Generation“
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Gedanken zu den siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften
Was die Kultur eines Gemeinwesens formt, sind die in Raum und Zeit herausgebildeten Lebensumstände, äußere und zwischenmenschliche. Bedingt und geprägt werden sie oft durch Klima, eigentlich durch die gesamte physische Umwelt und vor allem durch einen Fundus an tradiertem (also weitergegebenem) Wissen und an Werten sowie durch die gemeinsamen Grundüberzeugungen dieser Menschengruppe. Die zwei wichtigsten Marker eines Gemeinwesens sind meiner Meinung nach Sprache und Religion (im weitesten Sinne jenes Verbindende, das zu einem Zusammenhalt der Gemeinschaft durch Sprache, Bräuche und Traditionen führt), ein Zusammenhalt, der sich vor allem in Situationen bestätigen muss, wenn dieses Gemeinwesen existentiell gefährdet ist, z.B. durch klimatische oder politische Ursachen, z.B. durch Umsiedlung. mehr...
Kreisgruppe Wolfsburg: Euphorisch stimmende Jahreshauptversammlung
Geballter Tatendrang und die Köpfe voller Pläne für das Jahr 2025. Das ist der Status der gerade begangenen Jahreshauptversammlung der Siebenbürger Kreisgruppe Wolfsburg im Mehrgenerationenhaus in der Nordstadt. mehr...
Mit Zuversicht nach vorn: Bistritzer Ostermarkt 2025
„Diese Ostermarkt“, äußerte Bischof Reinhart Guib schon 2018 zum Bistritzer Ostermarkt, „ist in Siebenbürgen einzigartig“, und fragte: „Wo treten denn Vertreter der traditionellen siebenbürgischen Konfessionen gemeinsam auf? Nur hier in Bistritz.“ Eine der bedeutendsten Veranstaltungen für die deutsche Minderheit in Bistritz und die Stadt Bistritz insgesamt, der Ostermarkt, offenbarte auch bei seiner 23. Ausgabe am Palmsonntagwochenende 2025 wieder die Freude und die Kraft des gemeinschaftlichen Erlebens. mehr...
Bemerkenswerte Neuerscheinung: Anita-Andreea Széll: „Vom Abenteuer des Schreibens. Im Gespräch mit dem Schriftsteller Hans Bergel“
Im Verlag der Universität Babeș-Bolyai in Klausenburg ist rechtzeitig anlässlich des hundertjährigen Geburtstagsjubiläums des Schriftstellers Hans Bergel (1925-2022) ein außergewöhnliches, 240 Seiten starkes Buch erschienen: „Vom Abenteuer des Schreibens. Im Gespräch mit dem Schriftsteller Hans Bergel“. mehr...
Jahresempfang des BdV in Berlin: Fabritius gegen „Schlussstrich“ unter Gedenken an Zweiten Weltkrieg
Als Redner beim traditionellen Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV), der am 8. April im Hotel Aquino – Tagungszentrum Katholische Akademie in Berlin stattfand, sprechen regelmäßig nur Persönlichkeiten, die sich über die Belange einzelner Landsmannschaften hinaus für die Interessen der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten in ihren Heimatgebieten einsetzen. Mit einem Augenzwinkern hob BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius in seiner herzlichen Begrüßung der diesjährigen Festrednerin Ulrike Scharf MdL, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, genau auf diesen Umstand ab. mehr...
„Russland hat meine Träume begraben“
In diesem Jahr erfüllen sich 80 Jahre seit dem Beginn der Deportation der arbeitsfähigen deutschen Bevölkerung aus Rumänien in die Arbeitslager der damaligen Sowjetunion. Neben der zentralen Gedenkfeier des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Landsmannschaft der Banater Schwaben am 18. Januar in Ulm gibt es im Rahmen unseres Verbandes weitere Veranstaltungen, die an dieses historische Ereignis erinnern, von dem praktisch jede deutsche Familie in Rumänien betroffen war. mehr...
Abschied von einer Germanisten-Generation/Zum Tode des Sprachwissenschaftlers und Mundartforschers Heinrich Mantsch
Bei genauem Suchen wird offenbar, dass sich im engeren Kreis der Alters- und Berufsgenossen niemand mehr findet, der aus Kollegialität und eigenem Miterleben einem Vierundneunzigjährigen noch nachrufen könnte, was von dessen Lebensleistung eventuell übrig und erinnerungswürdig bleibt. Dann aber lohnt es vielleicht, den Blick zu erweitern und diesem Letztverstorbenen – Heinrich Mantsch starb im Alter von 94 Jahren am 20. Februar 2025 in Bonn – den ihm zukommenden Platz zu suchen innerhalb seiner nun abgetretenen Generation. Wenn nun ich diesen Rückblick unternehme, so habe ich den Nachteil des Nachgeborenen, dessen Erinnerungen zeitlich nicht ausreichend hinab reichen, also sekundär ergänzt werden müssen, und andererseits – als Schwiegersohn von Heinrich Mantsch – den fragwürdigen Standort der familiären Nähe, der Befangenheit impliziert, der aber zugleich Detailwissen bis hin zu Anekdotischem mit sich bringt. mehr...
Ernst Mosch und Slavko Avsenik: Zwei Legenden, die die Welt der Musik geprägt haben
Erster Siebenbürger Sachse bei den Egerländer Musikanten / Einziges Konzert des Oberkrainer Quintetts in Temeswar / Eine persönliche Würdigung von Helmut Heimann mehr...
80 Jahre Flucht und Vertreibung/Symposium in München mit renommierten Wissenschaftlern und politisch Verantwortlichen
Zum Symposium „80 Jahre Flucht und Vertreibung“ hatte Dr. Petra Loibl, MdL, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, am 26. März ins Prinz-Carl-Palais in München eingeladen. Anlässlich des 80. Jahrestages von Flucht und Vertreibung der Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg sei es ihr ein Anliegen, so Loibl in der Einladung, die Erinnerung an dieses Ereignis in einem großen Fachforum Revue passieren und von renommierten Wissenschaftlern und politisch Verantwortlichen historisch und gesellschaftlich einordnen zu lassen. Fünf Historikerinnen und Historiker legten in Fachvorträgen und einem Zeitzeugengespräch die wissenschaftliche Basis, während drei bayerische Politiker in einer Podiumsdiskussion über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Vertriebenenpolitik Auskunft gaben. Schirmherr der Veranstaltung war Eric Beißwenger, MdL, Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales. mehr...
Brukenthal-Biograf und noch sehr viel mehr: Zur Person von D. Dr. Georg Adolf Schuller (1862-1939)
In seiner „Kleinen Geschichte Siebenbürgens“ formuliert Dr. Harald Roth sehr prägnant die Zeitumstände, welche das Leben meines Urgroßvaters D. Dr. G. A. Schuller bestimmten. Bezogen auf die politischen Auswirkungen der 1867 erfolgten weitgehenden Loslösung Ungarns von der Habsburger Monarchie schreibt Roth: „Der sich unter Joseph II. bereits andeutende, 1848, 1867 und mit der Verwaltungsreform 1876 schrittweise realisierte Verlust ihres [der Sachsen] politischen Gewichts [...] hatte weitreichende Verlagerungen im gesellschaftlichen Leben zur Folge [...] Schwerpunkte wurden die Pflege und der Ausbau des ohnehin hochentwickelten konfessionel- len Schulwesens sowie die ökonomische Stärkung der Landwirtschaft und des Gewerbes durch Genossenschaften, Vereine, Banken, verbesserte Ausbildung und Reformen. Die Bedeutung des sich um diese Zeit herausbildenden Geschichtsbewusstseins für das spätere Selbstverständnis [der Siebenbürger Sachsen] kann gar nicht überschätzt werden.“ mehr...









