Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt“
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Hochschulausbildung von Chirurgen und Hebammen/Vor 250 Jahren in Klausenburg älteste medizinische Hochschuleinrichtung Siebenbürgens gegründet
Vor wenigen Wochen jährte sich zum 250. Mal die Gründung der ältesten und somit bedeutendsten medizinischen Hochschuleinrichtung Siebenbürgens. Am 26. Januar 1775 ernannte Kaiserin Maria Theresia den in Wien examinierten österreichischen Wundarzt und Meister der Geburtshilfe, Joseph Laffer (1741-1798), zum ersten Professor für Anatomie, Chirurgie und Geburtshilfe an der Universitas Claudiopoliensis, der Nachfolgeeinrichtung der vormaligen Jesuitenakademie. Diese Berufung war die Geburtsstunde der staatlich kontrollierten medizinisch-chirurgischen Ausbildung von Wundärzten und Hebammen in Siebenbürgen, die dann 1872 nahtlos in die Medizinische Fakultät der Königlich-Ungarischen Universität (später Franz-Joseph-Universität Klausenburg) überging. mehr...
Siebenbürgen – die Wiege eines Lebenswerks/In memoriam Jutta Pallos-Schönauer, die am 12. Januar hundert Jahre alt geworden wäre
Die bildende Künstlerin Jutta Pallos-Schönauer war tief in ihrer siebenbürgischen Heimat verwurzelt. Dies spiegelt deutlich die Retrospektive ihres Lebenswerks wider. Geboren am 12. Januar 1925 in Sächsisch-Regen als Tochter von Irene (geborene Mischinger) und Norbert Schönauer, verbrachten sie und ihr Bruder eine glückliche Kindheit vorwiegend in Mediasch, bis der Vater 1937 früh verstarb. Das Zeichnen gehörte bereits früh zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, gefördert von ihrer Mutter, die als kreative Persönlichkeit selbst gelegentlich malte. mehr...
Neue Marsch-Polka für Blaskapellen: „Wir sind die Sachsen aus Siebenbürgen“ von Hans Gunesch
Als Leiter des Siebenbürgischen Männerchors der Kreisgruppe Heidenheim möchte ich mein Augenmerk heute nicht so sehr auf unseren Chor lenken, sondern auf einen Landsmann, der bei uns den zweiten Bass singt: Hans Gunesch. In Kleinscheuern bei Hermannstadt geboren und mittlerweile 74 Jahre alt, hat er neben seiner guten Stimme auch ein literarisches Händchen. Einige seiner Texte haben wir schon in unser Repertoire aufgenommen und mit Erfolg auch gesungen. Seine neueste Kreation möchte er gern allen zur Verfügung stellen. mehr...
Tiefgründig, den Sachsen mit ganzem Herzen zugetan: Alfred Mrass, dem Ehrenvorsitzenden der Landesgruppe Baden-Württemberg, zum Achtzigsten
Am 3. März 2025 feiert der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg und ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Alfred Mrass, seinen 80. Geburtstag. Wenn jemand sich in besonderem Maße für die Siebenbürger Sachsen verdient gemacht hat, dann ist es Alfred Mrass. Er ist tiefgründig in allem, was er tut, und den Siebenbürger Sachsen mit ganzem Herzen zugetan. Den Artikel „Nimmermüder Visionär und Praktiker“ schrieb Siegfried Habicher zu seinem 70. Geburtstag in der Siebenbürgischen Zeitung. Anlässlich seines 80. Geburtstages wird er nun vom Bundesvorsitzenden Rainer Lehni und dem baden-württembergischen Landesvorsitzenden Michael Konnerth gewürdigt. mehr...
Praktikum in Siebenbürgen: Schüler der Fachoberschule Erlangen berichten über ihre Zeit in Hermannstadt und Kronstadt
Wir hatten das Glück und wurden für einen der begehrten Plätze des ERASMUS-Auslandspraktikums ausgewählt. Als wir erfuhren, dass unsere Praktikumsstelle in Kronstadt in Siebenbürgen liegt, waren wir zuerst überrascht und mussten uns erst über das Land informieren, da wir vorher noch nie in Siebenbürgen/Rumänien waren. mehr...
Abschied von Pfarrer i.R. Hermann Kraus - Nachrufe seitens der Kreisgruppe Karlsruhe und der HOG Großscheuern
Früh hat Hermann Kraus Verantwortung in der Kreisgruppe übernommen. Seit 1984 war er stellvertretender Vorsitzender und Kulturreferent. Er verstand sich als Bindeglied zwischen den Landsmannschaften und übernahm wichtige Ämter im Bund der Vertriebenen (BdV) Karlsruhe und bei den Johannitern.
Hermann Kraus wurde am 15. August 1939 in Schäßburg geboren. Nach dem Abitur entschied er sich für das Theologiestudium und wurde Gemeindepfarrer in Mortesdorf und dann in Großscheuern, wo sich im Verlauf von 17 Jahren ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis zwischen den Pfarrersleuten und der Gemeinde entwickelte.
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Ausschuss plant 75. Heimattag unter dem Motto „Zusammen Seite an Seite“
München – Der Heimattagausschuss unseres Verbandes hat sich am 21. Februar in der Münchener Bundesgeschäftsstelle mit Fragen zu Organisation und Programm des nächsten Pfingsttreffens befasst. An der zweieinhalbstündigen Sitzung unter Leitung des Bundesreferenten für die Organisation des Heimattages Horst Wellmann nahmen vor Ort als auch online per Videokonferenz Vertreter des Vorstands des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., des den Heimattag 2025 mitausrichtenden Landesverbandes Bayern, der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), der Stadt Dinkelsbühl, des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V., der Carl Wolff Gesellschaft sowie die Verantwortlichen für das Festzelt, den Zeltplatz und Abzeichenverkauf teil.
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„In Zeiten des Vormärz“: Der 13. Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“
Als der Hermannstädter Hora-Verlag vor nunmehr 18 Jahren den ersten Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ mit dem Titel „Der vergessene Weg“ vorlegte, kündigte er ihn im Klappentext mit folgenden Worten an: „Der ungarische König Geisa II. hat vor über 800 Jahren Deutsche geholt, um die transsilvanische Wüstenei zu kultivieren. So einfach ist die immer wieder zu hörende Erklärung für die Existenz der Siebenbürger Sachsen. Viel zu einfach, wie der Journalist und Historiker Wilhelm Andreas Baumgärtner beweist. Er führt uns zurück in eine Zeit, als mutige Männer und Frauen sich ins Ungewisse aufgemacht haben, und zeigt, dass die Wahrheit weitaus vielschichtiger und interessanter ist als die allzu einfache Geisa-Theorie.“ Mit diesem ersten Band hat sich der Autor auf eine lange Reise begeben, um unsere Vorfahren auf ihrem Weg in unsere Zeit zu begleiten und auf der er nun, auf der 13. Station, an der Schwelle des 19. Jahrhunderts angekommen ist. mehr...
Eine Musikband, die Magie auf die Bühne bringt: "Mojo Times" debütiert am 22. März in Untermeitingen
Drei langjährige Musiker der bekannten „Rocky“-Band aus Mediasch, die später auch in Deutschland aktiv war, gründen eine neuen Musikband und vollziehen einen Stilwechsel vom Schlager hin zum elektroakustischem Rock. Sie hat den Groove des Blues, die Energie des Rock und die Seele des Country – „Mojo Times“ ist eine neue Band, die musikalische Grenzen verschwimmen lässt und Songs mit Leben füllt. Mit einer einzigartigen Mischung aus akustischen und elektrischen Elementen wollen die drei Musiker ihr Publikum in eine Welt voller Emotionen, Nostalgie und purer Spielfreude entführen. mehr...
Die Kirchenburg Trappold und der Burghüter neuen Typs
Die Kirchenburg Trappold südlich von Schäßburg am Ende des Schaaser Tals (südlicher Nebenfluss der Großen Kokel) hat eine sehr alte, aber in den letzten Jahren wieder neu belebte Geschichte: Vor 25 Jahren kam der wandernde Zimmermann Sebastian Bethge aus Berlin zufällig hier vorbei. Er war vorher in vielen Ländern Nord- und Osteuropas, u.a. in Polen, Ukraine, Russland und Bulgarien unterwegs. Die verlassene, dem Verfall preisgegebene, auf einem Bergsporn hoch über dem Dorf thronende Kirchenburg Trappold erregte sein Interesse.
Es ist eine nahezu vollständig erhaltene, wenn auch in Teilen baufällige, für die siebenbürgischen Kirchenburgen typische Anlage. Alle Siebenbürger Sachsen hatten das Dorf nach dem Umsturz 1990 Richtung Deutschland oder Österreich verlassen. Im Dorf war niemand mehr, der sich anhaltend um die Kirchenburg kümmern konnte.
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