Ergebnisse zum Suchbegriff „Hog 2011“
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Geschichte, Brauchtum, Mundart der Landler
Die Landler standen im Fokus eines Seminars, das vom 4. bis 6. November 2011 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfand. Der Einladung des Studienleiters Gustav Binder folgten weit mehr Teilnehmer als angenommen - auch vier Studentinnen aus der Tschechischen Republik. Auf dem Programm des Wochenendseminars standen Fachvorträge und Diskussionen zur Geschichte, zu Brauchtum und Mundart der Landler, der siebenbürgischen Nachkommen jener Protestanten, die unter Kaiser Karl VI. und Kaiserin Maria Theresia in der Zeit von 1734 bis 1756 aus den habsburgischen Erbländern nach Siebenbürgen deportiert worden waren. mehr...
Interview mit Horst Göbbel über Migration und Integration der Siebenbürger Sachsen
Migration und Integration bewirken einen wechselseitigen Kulturaustausch zwischen den Völkern. Von einem transkulturellen Prozess kann man auch bei den Siebenbürger Sachsen sprechen, da bestimmte kulturelle Werte übertragen und übernommen wurden, die zur Identifikation mit der siebenbürgisch-deutschen Kultur geführt haben. Mit der „Transkulturalität“ der Siebenbürger Sachsen befasst sich Carmen Diana Oltean in ihrer Magisterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Rahmen eines Praktikums bei der Siebenbürgischen Zeitung führte sie das folgende Interview mit Horst Göbbel über den Verlauf des Kulturaustausches sowie über Vor- und Nachteile der Migration und Integration. Horst Göbbel wurde am 2. Oktober 1944 auf dem Fluchtweg im ungarischen Ofeherto geboren. Er studierte Geschichte in Klausenburg und, nach seiner Aussiedlung, Germanistik und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. 1977 trat er in den bayerischen Schuldienst ein und war bis 2009 als Gymnasiallehrer in Nürnberg tätig. Er war 20 Jahre lang ehrenamtlicher Vorsitzender die Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen, wirkte als stellvertretender Bundesvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Bayern des landsmannschaftlichen Verbandes. Heute ist er u. a. als Vorsitzender des Hauses der Heimat Nürnberg e.V., Vorsitzender der HOG Jaad und Sprecher der HOG-Regionalgruppe Nordsiebenbürgen aktiv. mehr...
"Af der Häifzet brecht em vill": Hochzeitsbräuche und Mundart dokumentiert
Noch rechtzeitig vor dem Ende des Burzenländer Jubiläumsjahres hat uns eine dieser Gemeinden, nämlich Brenndorf, ein schönes Geschenk gemacht: eine DVD mit der Beschreibung aller sächsischen Hochzeitsbräuche in diesem Dorf in der Nachkriegszeit bis zum großen Exodus der Siebenbürger Sachsen. Es ist in erster Linie ein Geschenk an alle Brenndorfer und ihre Verwandten. Es ist aber auch ein Geschenk an alle, die an Brauchtum oder Mundart interessiert sind: Gesprochen wird in original Brenndorfer Ortsmundart. mehr...
Ehrenamtliche Leistungsträgerinnen unseres Verbandes bei SPD-Empfang ausgezeichnet
Die BayernSPD-Landtagsfraktion veranstaltete am 22. November im Bayerischen Landtag einen Empfang für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler. Zweck dieser Veranstaltung, die unter dem Motto „Wir wollen Brücke sein“ stand, war es, auf die in Bayern erbrachten Leistungen der Heimatvertriebenen und (Spät)Aussiedler aufmerksam zu machen. So wurden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die Bewahrung des Kulturerbes von Vertriebenen und Aussiedlern und für die Verständigung mit unseren europäischen Nachbarn eingesetzt haben. Im Zeichen des 20ll begangenen 100. Internationale Frauentages wurden insbesondere ehrenamtlich tätige Frauen geehrt. Aus den Reihen der Siebenbürger Sachsen waren es mehreren Generationen angehörende Leistungsträgerinnen unseres Verbandes: Maria Schenker (Augsburg), Heidemarie Weber (München), Christa Wandschneider (München), Gerlinde Theil (Geretsried) und Ute Bako (Augsburg). mehr...
Welche Zukunft haben in Streitfort die Kirchenburg und der Salzbrunnen?
„Anders rauschen die Brunnen, anders rinnt hier die Zeit, früh fasst den schaudernden Knaben, Schauder der Ewigkeit, siehst du das Wappen am Tore, längst verwelkte die Hand, Völker kamen und gingen, ach wie verrinnt hier die Zeit ...“ Existieren der Salzbrunnen und die Kirchenburg in Streitfort noch? Genau diese zwei Faktoren hatten überlebenswichtige Rollen in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen aus dem Repser Gebiet. Wie mag es in Zukunft mit diesen Bauten weiter gehen? mehr...
Von A wie Ausreise bis Z wie zurück nach Zied
Zied ist eine kleine Ortschaft in der Nähe von Agnetheln in Südsiebenbürgen. Die Gemeinde zählte auch auf ihrem Höhepunkt nie mehr als 500 sächsische Einwohner. Trotzdem sind wir stolz, dass unsere Großväter es als kleine Gemeinschaft in schwierigen Zeiten geschafft haben, die typischen und wichtigen Gebäude eines sächsischen Dorfes wie Kirche, Pfarrhaus, Schule, Kulturhaus zu bauen und einen schönen Park anzulegen.
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Neue Amtsträger im Bundesvorstand
Beim Verbandstag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. wurde am 13. November 2011 ein neues Bundesvorstand an der Spitze mit dem Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius gewählt (siehe alle Mitglieder des Bundesvorstandes in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 14. November 2011). Im Bundesvorstand wirken künftig sechs neue Amtsräger mit, die im Folgenden kurz vorgestellt werden. mehr...
US-Gelder für Mardischer Kirchenburg
Noch vor zwei Jahren stand die evangelische Kirche in Mardisch kurz vor dem Einsturz, nun ist sie für die kommenden Jahrzehnte gerüstet. Der Abschluss der Arbeiten an Dachstuhl, Fassade und Entwässerung wurde am 28. Oktober in dem kleinen Dorf im Kaltwassertal gefeiert. Neben Vertretern der Landeskirche, darunter Bischof Reinhart Guib, und der HOG Mardisch war eigens US-Botschafter Mark Gitenstein aus Bukarest angereist. mehr...
Ästhetik und Vielfalt der siebenbürgisch-sächsischen Trachten
Unsere siebenbürgisch-sächsischen Kirchentrachten werden in Deutschland auch zum Tanzen getragen. In welchem Rahmen dabei Veränderungen möglich sind und wie sich bei unterschiedlichen Trachten auf der Bühne ein harmonisches Bild gestalten lässt, beschäftigt viele Tanzleiter und Tänzer. Die Tagung der siebenbürgisch-sächsischen Kulturreferenten aus Bayern vereinte am 22. und 23. Oktober in Ingolstadt viele Trachtenkennerinnen und Tanzleiterinnen sowie Gäste aus Baden-Württemberg und bot als Ergebnis praxisnahe Antworten auf Fragen, die im Alltag der Tanzgruppen auftreten und bisher oft zu Verunsicherung geführt haben. mehr...
„Wir Nösner“
Pünktlich zum diesjährigen Bistritzer-Nordsiebenbürger Treffen in Nürnberg (umfassender Bericht dazu folgt in der nächsten Ausgabe dieser Zeitung) erschien WIR NÖSNER 2011, der dritte Band aus der Reihe „Beiträge zur Geschichte und Kultur der Stadt Bistritz und des Nösnerlandes“ im Eigenverlag der HOG Bistritz-Nösen. Mit seinen 240 reich bebilderten Seiten (177 Farbfotos, sehr viele von Michael Weihrauch) deckt das Buch ein großes Spektrum thematischer Zusammenhänge ab. mehr...





