Ergebnisse zum Suchbegriff „Institut Deutsche Sprache“
Artikel
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Universitätsstadt ohne eigene Universität: Hermannstadt beherbergte Klausenburger "König Ferdinand I."-Universität von 1940 bis 1945
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi beleuchtet im folgenden Aufsatz die Hintergründe, Umstände und Bedeutung des Umzugs der Klausenburger Universität, die in den Kriegswirren von 1940 bis 1945 in Hermannstadt beherbergt wurde. Hermannstadt erbrachte dabei den Beweis seiner Eignung als Universitätsstadt, hier wurde auch der Literaturkreis gegründet, der eine wichtige Rolle im öffentlichen Bewusstsein Rumäniens spielte. Gabanyis Artikel erschien erstmals im Tagungsband „Siebenbürgen als Erfahrungsraum. Studien zur deutschsprachigen Literatur, Presse und Schule“, herausgegeben von Maria Sass und Doris Sava, Peter Lang Verlag 2019, S. 73-82, und wird hier in einer gekürzten Fassung nachgedruckt. mehr...
"Die Sorgen der deutschen Minderheit waren auch meine": Interview mit Hans Erich Tischler, erster deutscher Konsul in Hermannstadt mit siebenbürgisch-sächsischen Wurzeln
Hans Erich Tischler leitete als erster Diplomat mit siebenbürgisch-sächsischen Wurzeln von August 2017 bis Juli 2021 das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Für den 1959 in Bad Godesberg geborenen Diplomaten war es die neunte Auslandsstation nach Innsbruck, Moskau, Seoul, Kairo, Saratow, Neapel, Baku und Pristina (Kosovo), zwischendurch war er im Auswärtigen Amt in Bonn und im Bundesinnenministerium tätig. Nach elfjährigem Auslandaufenthalt auf den Posten in Baku, Kosovo und Hermannstadt kehrt er nun wieder nach Deutschland zurück. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss führte folgendes Interview mit Konsul Hans Erich Tischler über die wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit in Siebenbürgen. mehr...
500 Jahre seit dem Reichstag zu Worms: Freimut im Zeitalter der Angst – Luthers Echo in Siebenbürgen
Die Siebenbürger Sachsen übernahmen die Reformation aus Wittenberg. Schon sehr früh – um 1520 – und seitdem bis in die Gegenwart fanden Luthers Schriften und Gedanken in Siebenbürgen nachhaltigen Widerhall. Neben Luther gilt vor allem Melanchthon als Impulsgeber. Dessen Schüler, Damasus Dürr, der Pfarrer von Kleinpold, zählte seine Gemeinde um 1570 zu den „lutrischen“. Schon 1565 haben sich die Sachsen an der Confessio Augustana orientiert, und auch die Glaubensformel von 1572 lehnte sich an diese an. Allerdings entfaltete sich die reformatorische Bewegung, sodass unterschiedliche Richtungen sich auf Melanchthon beriefen. mehr...
Online-Treffen mit Iris Wolff
Am Donnerstag, dem 8. April, um 17.00 Uhr (MEZ), 18.00 Uhr (OEZ) findet in der Reihe „Achtung Literatur!“ ein Online-Treffen mit der mehrfach preisgekrönten Schriftstellerin Iris Wolff statt. mehr...
Online-Lesung mit Anna Rakhmanko und Mikkel Sommer
Im Gespräch mit Ingrid Baltag, Lektorin für rumänische Sprache an der Humboldt-Universität zu Berlin, stellen die Journalistin Anna Rakhmanko und der Comiczeichner Mikkel Sommer am 4. März, 17.00 Uhr (MEZ) / 18.00 Uhr (OEZ), die Graphic Novel „Vasya, dein Opa“ vor. mehr...
„wir gingen weil alle gingen.“: Der Schriftsteller Thomas Perle las in der Münchner Stadtbibliothek
Am 8. Dezember 2020 fand die Online-Lesung „wir gingen weil alle gingen.“ mit dem Schriftsteller Thomas Perle im Rahmen der Reihe „Shared Heritage – gemeinsames Erbe“, dem Kulturprogramm der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands, in Kooperation mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland statt. mehr...
Der Autor und Dramatiker Thomas Perle im Werkstattgespräch mit Heinke Fabritius
Vor 30 Jahren setzte eine massiv sich verstärkende Auswanderungswelle der deutschen Minderheiten aus Rumänien ein. Die Siebenbürgische Zeitung widmet sich dem Thema, wie schon in Folge 18, auch in dieser Ausgabe mit einem eigenen Schwerpunkt. Dazu passt in besonderer Weise das Interview mit dem Autor Thomas Perle, dessen Prosadebüt „wir gingen weil alle gingen.“ eine viel beachtete literarische Bearbeitung der Thematik bot.
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Spiegelungen zum Thema „Ungarndeutsche heute“
Die neueste Ausgabe der Spiegelungen, herausgegeben vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, richtet ihren Fokus auf das Thema „Ungarndeutsche heute – Sprache und Zugehörigkeit“. mehr...
Vorbildlicher Lehrer in Nußbach: Christian Zelgy zum 90. Geburtstag
„Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke.“ Diese Worte des römischen Kaisers und Philosophen Marc Aurel treffen in ganz besonderem Maße auf Christian Zelgy zu. Der ehemalige, langjährige Lehrer aus Nußbach feiert am 21. Mai seinen 90. Geburtstag. mehr...
Enkel entdecken Schlesien: Auf der Suche nach der verlorenen Heimat
Zu den Arbeitsgebieten von Privatdozent Dr. habil. Jürgen Nelles vom Institut für Germanistik an der Universität Bonn, wo er Neuere deutsche Literaturwissenschaft lehrt, gehören Literaten und Literaturen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, das Verhältnis von Kunst, Künstlern und Gesellschaft sowie Kriminal-Literatur und deutschsprachige Literatur in Osteuropa. Trotzdem ist sein Vortrag am 28. November 2019 im Nürnberger Zeitungs-Café Hermann Kesten für das überwiegend nichtstudentische Publikum leicht verständlich: Der Referent kann sich anscheinend mühelos auf die vor ihm sitzenden sehr aufmerksam Zuhörenden einstellen. mehr...









