Ergebnisse zum Suchbegriff „Karl Lang“
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Ex-Bundesgeschäftsführer Erhard Graeff blickt auf seine 30-jährige Verbandskarriere zurück
Gehört „zum Inventar“, ist „Urgestein“, „Gesicht“ von … – die deutsche Sprache ist ergiebig, wenn es darum geht, langgediente verdienstvolle Mitarbeiter in Leitungsfunktion metaphorisch zu bezeichnen. Alle vorgenannten Begriffe sind im Falle von Erhard Graeff zutreffend. Sein Rentenbeginn zum 1. Dezember 2019 markierte eine Zäsur, für ihn wie auch für unseren Verband. Ein Vierteljahrhundert in Schlüsselfunktion: Seit Oktober 1994 war Graeff Bundesgeschäftsführer, davor knapp vier Jahre Bundeskulturreferent. Sein Wirken als Verbindungsstelle zum Bundesvorstand, zu den Untergliederungen des Verbandes bis hin zum einzelnen Mitglied bescherte dem rund um die Uhr erreichbaren Familienvater (verheiratet, zwei erwachsene Kinder) nicht selten 50-Stunden-Wochen – Leitung der Münchner Geschäftsstelle, Heimattag und Bundeshaushalt all inclusive. Am 12. April begeht der aus Hermannstadt stammende, bei Dachau lebende „Berufslandsmann“ seinen 65. Geburtstag. Im Gespräch mit Christian Schoger rekapituliert Erhard Graeff seine Verbandstätigkeit (seinem Naturell entsprechend mitunter launig). mehr...
Eine Angelsächsin auf dem rumänischen Thron: Königin Maria im kulturellen Gedächtnis der Siebenbürger Sachsen
Sie war die „schönste Königin Europas“ und eine Legende schon zu Lebzeiten: Maria von Rumänien, geboren als Prinzessin Marie Alexandra Victoria von Edinburgh, Enkelin von Queen Victoria und Zar Alexander II. Neue Veröffentlichungen, darunter ihre umfangreichen Tagebücher, und Filme lassen selbst Sisi und Lady Di neben dieser außergewöhnlichen Frau verblassen. Trotz Marias antideutschen Haltung, mit der sie ihren Mann 1916 zum Kriegseintritt auf Seiten der Entente drängte, erfreute sich das rumänische Königspaar selbst bei den Siebenbürger Sachsen hoher Akzeptanz. Die „unheimliche Aktualität des Ersten Weltkriegs“ (Der Spiegel) hält indes an: Im Juni jährt sich Ungarns Trianon-Trauma zum 100. Mal. mehr...
Richttag der Nachbarschaft Traun
Die Siebenbürger Nachbarschaft Traun hatte zum 64. Richttag am Dreikönigstag geladen und besonders viele waren der Einladung gefolgt, schließlich standen wieder Neuwahlen auf dem Programm. mehr...
Schäßburger Lieblingsorte: Villa-Franka, Burg und Bergschule
Was haben diese drei Begriffe mit dem Matura-Jahrgang 1972 des Schäßburger Josef-Haltrich-Lyzeums gemeinsam? Melita Tuschinski, heute wohnhaft in Stuttgart, hat ihre ehemaligen Klassenkameraden gefragt welches ihre beliebtesten Orte sind wenn sie in ihrer schöne, alte Heimatstadt denken. Wie es sich zeigt, ergeben sie ein lebendiges, facettenreiches Bild von Schäßburg. mehr...
Dr. med. Karl Ungar zum 150. Geburtstag
Sein Name ist weit über seine Lebenszeit hinaus im kollektiven Gedächtnis der Hermannstädter Bevölkerung lebendig geblieben. Über viele Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts war seine bei Kraft und Drotleff 1925 erschienene „Flora Siebenbürgens“ ein wichtiger Begleiter botanisch interessierter Natur- und Wanderfreunde. Wer kannte es nicht, das handliche Bestimmungsbuch mit dem schlichten, vom Maler Hans Hermann gestalteten Buchdeckel, der einen stilisierten stengellosen Enzian zeigt. Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde es auch in Schulen oder bei Schülerexkursionen zum Bestimmen von Pflanzen genutzt, bis es von neueren, bunt bebilderten Bestimmungsbüchern abgelöst wurde. Doch nicht allein durch seine botanische Tätigkeit, sondern auch für seine medizinischen Leistungen und vieles mehr war Dr. Karl Unger eine bekannte Persönlichkeit. mehr...
„Wir haben einen leidensvollen Weg ohne Ende angetreten …“ Vor 75 Jahren wurden die Nordsiebenbürger Sachsen evakuiert
Im September 1944 wurden 35000 Nordsiebenbürger Sachsen vor der herannahenden Roten Armee aus dem Nösnergau und dem Reener Ländchen evakuiert. Mit dem Treck flüchteten zudem Sachsen aus sieben Gemeinden des Kokelgebiets in Südsiebenbürgen. Wer kann die Ereignisse vor 75 Jahren besser beleuchten als Studiendirektor i.R. Horst Göbbel, der während des Trecks in einem ungarischen Dorf geboren wurde? Der Historiker stellt fest, dass die Siebenbürger Sachsen unterwegs waren aus einer vertrauten, jahrhundertelang erprobten Welt in eine höchst ungewisse Zukunft. Die Bedrohungen der Flucht hätten sie dank ihres Überlebenswillens und Realitätssinns, mit einem Mindestmaß an Zuversicht, überstanden. Die Evakuierung von 1944 hätte sie nicht umgeworfen, sondern gewissermaßen zukunftskompatibel gemacht. Lesen Sie im Folgenden, wie Horst Göbbel die Geschehnisse vor 75 Jahren beleuchtet und aus heutiger Sicht versucht einzuordnen. mehr...
Preisverleihungen 2019 in Dinkelsbühl: Versöhner – Vermittler – Vorkämpfer
Stehende Ovationen für Altbischof D. Dr. Christoph Klein. Die gemeinschaftliche Geste der Anerkennung für eine herausragende Lebensleistung war gleichzeitig der emotionale Höhepunkt der diesjährigen Preisverleihungen am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl. Ganz ohne Frauenquote belief sich der Frauenanteil der Ausgezeichneten auf 50 Prozent. Den Ehrenstern der Föderation der Siebenbürger Sachsen erhielt Dr. Bernd Fabritius. Mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis wurden D. Dr. Christoph Klein und Dr. Irmgard Sedler ausgezeichnet. Nadia Codreanu nahm den Ernst-Habermann-Preis entgegen. mehr...
"Ein verrückter Sachse – aber genial!": Zum 140. Geburtstag Gusto Gräsers, des "Angelus transsilvanicus"
Vor 140 Jahren, am 16. Februar 1879, wurde Gusto Gräser in Kronstadt geboren. Was wird bleiben von dem siebenbürgischen Dichter, Denker und Mystiker? Seine Texte sind noch kaum gedruckt, kaum bekannt, geschweige denn erschlossen – und doch ist er weltbekannt. Es sind weniger seine Dichtungen als symbolhafte Bilder, die sich niedergeschlagen haben in Romanen, Gedichten, Theaterstücken und Liedern anderer Autoren. Der Einsiedler in einer Felsgrotte der Alpen, der Tänzer, der Denker, der Weise. mehr...
25-jähriges Jubiläum der Kreisgruppe Biberach
Die Kreisgruppe Biberach wurde am 26. Januar 1993 gegründet. Ihr Vorsitzender Mathias Henrich erinnerte bei der Jubiläumsfeier am 3. November 2018 an Vorgeschichte und Entstehung der Kreisgruppe (KG). Er dankte allen an der Gründung und am Erfolg beteiligten Personen. mehr...
Kulturmedaille der Stadt Traun an Irene Kastner
Am 13. November fand im Schönbergsaal im Schloss Traun die Verleihung der Kulturmedaillen statt. Die Auszeichnung wird an Kulturschaffende aus allen Bereichen der Kultur verliehen, die entweder in Traun wohnhaft oder in Traun kulturell tätig sind, und andererseits an Personen, die sich in besonderer Weise in ideeller Form (im Gegensatz zu einer finanziellen Kulturförderung, die mit dem „Mäzenas“ gewürdigt wird) um das kulturelle Geschehen in Traun verdient gemacht haben oder machen. mehr...









