Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“
Artikel
Ergebnisse 21-30 von 1982 [weiter]
„Es wird hoffentlich Neues wachsen“: Interview mit Gustav Binder
Vom 28.-30. November fand in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen ein Seminar zur Banater Literatur: „Es führt (k)ein Weg zurück“, konzipiert von Astrid Ziegler, statt und gleich im Anschluss, vom 30. November bis 5. Dezember, das Mundartseminar, das Prof. András Balogh vorgeschlagen hatte: „Deutsches Kulturerbe: Mundarten, Hochsprachen, Nachbarsprachen im östlichen Europa“. Das Management vor Ort verantwortete Gustav Binder, der Studienleiter vom Heiligenhof, der von der Abholung am Bahnhof bis zur Moderation, der Stadtführung, den Exkursionen und dem abendlichen Beisammensein im Weinkeller alles im Griff hatte. Beide Seminare waren mit Anton Sterbling, Ilse Hehn, Walter Engel, Horst Samson, Hellmut Seiler, Doris Hutter, Robert Becker etc. namhaft besetzt und zum Teil auch gut besucht, durch eine Schar Studentinnen und Studenten aus Klausenburg und Budapest, aber auch durch interessierte Zuhörerschaft der mittelalten Generation. Gustav Binder ist vor Kurzem 65 geworden – Zeit für eine Bilanz. Das Interview führte Edith Ottschofski, die bei beiden Seminaren Referentin war. mehr...
Mit Herz und Hingabe: Ingrid Tittes als Stütze für viele
Für Ingrid Tittes, die ihre Wurzeln in Zeiden in Siebenbürgen hat, ist die Leitung der Krebsselbsthilfegruppe Beilngries und Umland nicht einfach ein Ehrenamt – es ist ein Lebensauftrag, den sie mit tiefem Mitgefühl, unerschütterlicher Kraft und echter Herzenswärme erfüllt. Seit 20 Jahren ist sie Vorsitzende der Gruppe und schenkt in dieser Zeit Menschen, die durch eine schwere Phase gehen, Halt, Hoffnung und ein Stück Geborgenheit. mehr...
Deutsch-Rumänische Regierungskommission: Deutsche Minderheit wirft kritische Fragen auf
Die 28. Sitzung der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der deutschen Minderheit in Rumänien tagte am 19. und 20. November in Bukarest. Die Besprechung enthielt auch kritische Akzente, die vor allem Dr. Paul Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), einbrachte. Er protestierte gegen die angekündigten Kürzungen von 40 Prozent aus dem rumänischen Staatshaushalt, die die Existenz des Forums bedrohten, und kritisierte den Gesetzesentwurf der öko-liberalen Partei Union Rettet Rumänien (USR), der die parlamentarische Vertretung der ethnischen Minderheiten abschaffen würde. Für alle aufgeworfenen Probleme fand die Regierungskommission einvernehmliche Lösungen oder versucht, sie zumindest zu lösen. mehr...
Memo-Spiel auf Siebenbürgisch-Sächsisch
Wer schon einmal Memory® gegen ein Kind gespielt hat, weiß ein Lied davon zu singen: Bis mindestens zum Ende der Grundschule sind Kinder absolut unschlagbar. Das hat angeblich mit den Synapsen im Hirn zu tun, die stetig weniger werden, sobald man das Teenager-Alter erreicht hat. Als Erwachsener hat man dann manchmal den Eindruck, es sei kaum etwas davon übrig – insbesondere, wenn die jungen Gegenspieler mal wieder im Nullkommanix die Karten vom Tisch geräumt haben. Aber seien Sie nicht frustriert! Es gibt jetzt ein Memo-Spiel, das Sie wieder und wieder spielen werden wollen, auch wenn Sie verlieren: das Sachsesch Memo! mehr...
Urzel-Nähseminar in Nürnberg
Schwarze Zotteln, eine Drahtmaske mit Fell drum herum und hinten ein langer Zopf – dazu ein paar Accessoires wie schwarze Schuhe und eine Peitsche und schon ist der Urzel fertig. Klingt simpel? Das Herstellen eines Urzelanzugs ist tatsächlich gar nicht so schwer, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und entsprechend Anleitung bekommt. Deshalb gibt es am 17. und 18. Januar ein Nähseminar in Nürnberg, wo Interessierte sich ihren eigenen Urzel-Anzug anfertigen können. Organisiert wird es von den Urzeln in Franken zusammen mit dem Bundeskulturreferat des Verbandes des Siebenbürger Sachsen. mehr...
Der neue Jakobsweg des Balkans: „Via Transilvanica“ von Nord bis Süd erkundet
Der Weltenbummler Wolfgang Post aus Herborn im Westerwald hat die „Via Transilvanica“ in Rumänien vom Kloster Putna im Norden bis zur Hafenstadt Drobeta Turnu Severin im Süden zu Fuß erkundet. In zwei Monaten legte er 1 366 Kilometer zurück, wobei er auch Abstecher in Orte Siebenbürgens machte, die er von früheren Wanderungen kannte. Abenteuerlich wurde es, als er in einem Wald bei Deutsch-Kreuz auf einen Bären traf. Der 73-Jährige berichtet im Folgenden über herzliche und spannende Begegnungen mit Menschen, geht aber mit feiner Beobachtungsgabe auch auf die Eigenheiten des Landes ein. mehr...
Zwischen Zweckbündnis und Bund Gleichgesinnter: Stafettenübergabe im Präsidium des Bundes der Vertriebenen
Das Verhältnis von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen zum Ende des Zweiten Weltkriegs zu den deutschen Aussiedlern als Kriegsfolge in den Jahrzehnten danach war im gemeinsamen Dachverband Bund der Vertriebenen (BdV) lange Zeit von unvollständigem gegenseitigem Verständnis geprägt. Das hat sich geändert. Am 10. Oktober 2025 endete der elfjährige BdV-Vorsitz des Siebenbürger Sachsen Dr. Bernd Fabritius, der die Leitung an Stephan Mayer MdB übergab (diese Zeitung berichtete).
mehr...
Vergangene Zeiten erwecken: Geschichten aus Mühlbach im Unterwald
Mühlbach – eine kleine Stadt im Nirgendwo? Weit gefehlt, wenn man so über Orte in Siebenbürgen denkt. Dieses Städtchen unterscheidet sich im 19. Jahrhundert kaum von anderen europäischen Kleinstädten. Das vermitteln Josef Schoppelts Erinnerungen an Ereignisse und Erfahrungen während des langen und erfüllten Lebens in seiner Heimatstadt. Klaus-Peter Stefan hat die Schriften dieses bemerkenswerten Bürgers der Stadt gesammelt und unter dem Titel „Spuren vergangener Zeiten. Mühlbach in Siebenbürgen im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ neu herausgegeben. mehr...
Gelungener Tag der offenen Tür des Verbandes in München
„Wir sollten mal einen Tag der offenen Tür machen, vielleicht werden wir da die Bücher aus dem Keller los.“ Was vor bald sechs Jahren als Scherz zwischen zwei Mitarbeitern der Geschäftsstelle angefangen hatte, wuchs sich schnell zu einem ernst gemeinten Vorhaben aus: Zum 70. Geburtstag der Siebenbürgischen Zeitung überlegte der Verband der Siebenbürger Sachsen zum ersten Mal, seine Türen zu öffnen und dabei zugleich sein öffentlichkeitswirksamstes Produkt, die Zeitung, in den Fokus zu rücken. Die Corona-Pandemie machte 2020 jedoch all diese Pläne zunichte. Nun, zum 75-jährigen Jubiläum der Siebenbürgischen Zeitung, konnte das Vorhaben zusammen mit der Kreisgruppe München endlich in die Tat umgesetzt werden, und die Türen der Karlstraße 100 wurden geöffnet. Die Premiere war ein voller Erfolg dank gut organisierter Gastgeber, abwechslungsreichem Programm und interessierter, fröhlicher Gäste. Ein Blick zurück auf den 27. September. mehr...
Ulrike Schinker: Härwest
Herbstgedicht in siebenbürgisch-sächsischer Mundart aus dem Buch „Die Halvelagener – Geschichte und Mundart“ von Ulrike Schinker, Selbstverlag 2022, S. 82 mehr...









