Ergebnisse zum Suchbegriff „Koenigsboden“
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Tagung in Bad Kissingen: "800 Jahre Goldener Freibrief"
Die Wochenendtagung „800 Jahre Goldener Freibrief. Das mittelalterliche Ungarn und die Siebenbürger Sachsen“ findet vom 1. bis 3. Dezember in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. mehr...
Heimattag des freudevollen Miteinanders: 73. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl
Der 73. Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand vom 26. bis 29. Mai in Dinkelsbühl unter dem Motto „Miteinander schafft Heimat“ statt und setzte starke Zeichen des Zusammenhalts, der Integration in Deutschland und des Brückenschlags zur alten Heimat Siebenbürgen. Für den Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Christoph Hammer, ist es der beste Heimattag, den er in seiner zwanzigjährigen Amtszeit je erlebt hat. Nach zweijähriger Pause hatten sich die Siebenbürger Sachsen schon 2022 über das Wiedersehen gefreut, etwas getrübt durch den Regen. In diesem Jahr war das Miteinander bei schönstem Wetter noch inniger und intensiver. Laut Schätzungen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland feierten über 20.000 Besucher gemeinsam das Pfingstfest in der mittelfränkischen Altstadt. 2.700 Trachtenträger nahmen am prachtvollen Festumzug teil. mehr...
700 Jahre „Helta“ und „Gyznoyo“, 819 Jahre „Riuetel“
Vor 700 Jahren, am 16. Mai 1323, einem Pfingstmontag, bestellte comes Nicolaus, Sohn des comes Conradus von Talmesch, den Schreiber Godescaldus nach Helta und ließ ihn dort eine Schenkungsurkunde zugunsten seines Schwiegersohnes Michael, Sohn des comes Hezo von Großau, aufsetzen. Michael erhielt die Hälfte einer Mühle in Großau, ein schuldenfreies Gehöft und sieben Joch Weinberge im Tal des Winricus. Zwölf ehrbare Männer aus der Umgebung berief Nikolaus als Zeugen, unter ihnen Karolus de Helta. Das Dokument ließ er mit seinem eigenen Siegel und jenem des Schreibers Godescald (Gottschalk) vom Hermannstädter Gerichtsstuhl (sigilloque Cybiniensis iudicii) bekräftigen. mehr...
Weinfest auf Schloss Horneck
Der besondere Blick von Schloss Horneck auf den Weinberg „Himmelreich“ am Neckarufer mit seiner einzigartigen Steillage direkt hinter dem Schloss war sicherlich auch Ideengeber für Heidrun Negura, die das vielseitige Festprogramm des KulturWochenendes mit dem Motto „Allerlei rund um den Wein“ vom 7. bis 9. Oktober zusammenstellte. Der Weinberg wurde von dem Deutschen Orden ca. Mitte des 13. Jahrhunderts angelegt und ist etwa genauso alt wie einige Weinbaugebiete in Siebenbürgen. Hierdurch ist eine gemeinsame Verbindung zu sehen. Unter der Regie dreier Vorstände des Schlossvereins wurde ehrenamtlich ein unvergessliches Wochenende auf die Beine gestellt.
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Sommerliches Festprogramm am 16. Juli auf Schloss Horneck
Das Schlossfest am 16. Juli auf Schloss Horneck rückt näher, das Festprogramm wird immer detaillierter und nimmt Form an. Wir freuen uns auf viele Besucher! Der Eintritt zum Festprogramm ist frei, um Spenden wird gebeten. Details zum Sommerfest wie Plakat, ausführliches Festprogramm, Parkplatzkarten, Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage unter
www.schloss-horneck.de/sommerfest2022/.
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"Als wäre ich nie weg gewesen": Hermannstädter Ralf Thrull über die Rückkehr an den Ort seiner Kindheit
Ralf Thrull ist der aufmerksamen Leserschaft dieser Zeitung bereits begegnet: als Protagonist des im Schiller Verlag Bonn/Hermannstadt 2019 erschienenen Bandes „Kleine Erde, Hermannstadt – Bericht über eine Zeit, die es gegeben hat“ seiner aus Norddeutschland stammenden Ehefrau Susanne Thrull (siehe Mehr als ein Bericht: Susanne Thrull veröffentlicht Familienchronik „Kleine Erde, Hermannstadt“). Das nachfolgende Interview mit dem in Hermannstadt geborenen Laborarzt im Ruhestand führte Hans Reinerth, Vorstandsmitglied des Kulturerbe Kirchenburgen e.V. mehr...
Draas kann gerettet werden! Die evangelische Kirche wird renoviert und eine neue Gemeinde entsteht
„Von Broos bis Draas“ – es gibt kaum einen Siebenbürger Sachsen, der nicht weiß, was man darunter versteht. Zwischen diesen beiden Ortschaften erstreckte sich der Königsboden, die Urheimat unserer Vorfahren. Wenn Broos (rumänisch: Orăștie) heute ein blühendes Städtchen ist, schien das Dörflein Draas (Drăușeni) bis vor kurzem dem Untergang geweiht. Die beeindruckende Kirchenburg im Ortszentrum, mit einem der „bedeutendsten romanischen Westportale in Siebenbürgen“, mit Resten von Wandmalerei sowie imposanten Befestigungsanlagen, war Jahrhunderte lang der Stolz der Einwohner gewesen, die in der Zwischenkriegszeit 650 Sachsen und 270 Rumänen zählten. mehr...
Politisch aktuell und literarisch bedeutsam: Anmerkungen zu Eginald Schlattners neuem Roman „Drachenköpfe“
Der jüngst erschienene Roman von Eginald Schlattner, „Drachenköpfe“, Verlag Pop, Ludwigsburg 2021, verdankt seine Entstehung dem Umstand, dass der Schriftsteller sich veranlasst fühlte, eine Replik auf die fabelhafte Erzählung „Das Drachenhaus“ von Iris Wolff zu verfassen (erschienen in: „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2018, S. 163-179). Und das umso mehr, als ihm das sogenannte „Drachenhaus“ in Kronstadt, über das Iris Wolff schreibt, aus eigener Anschauung bekannt war und somit Erinnerungen an eine gewichtige Zeitspanne seiner Biografie lebendig geworden waren. Zu der Niederschrift kam es während einer unfreiwilligen Freizeit infolge eines doppelten Beinbruchs, geschehen in der Kirche zu Rothberg. mehr...
300 Jahre seit der Geburt von Samuel von Brukenthal (1721-1803): Festvortrag von Thomas Șindilariu am Digitalen Heimattag 2021
Samuel von Brukenthal gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte. Warum eigentlich? Mit einem Begriffspaar, wie etwa bei Johannes Honterus und Reformation, will die Antwort nicht gelingen. Komplex und teils verwirrend, ganz so wie unsere Gegenwart, war auch die Lebenszeit von Samuel von Brukenthal – seine Lösungen und Antworten waren aber originell! Eines jedoch verbindet beide Persönlichkeiten: Sie sind ohne Zweifel deshalb bedeutend, weil sie unseren siebenbürgischen Winkel Europas näher an das Zentrum des Kontinents gerückt haben. Ihr Engagement, und das gilt es zu unterstreichen, ist keines gewesen, das sich auf die siebenbürgisch-sächsische Gesellschaft allein beschränkt hat, sondern es berücksichtigte alle Völkerschaften Siebenbürgens, selbstverständlich auch unter Einschluss der heutigen rumänischen Mehrheitsbevölkerung. Am 26. Juli 1721 wurde Samuel Breckner (von Brukenthal) in Leschkirch geboren. mehr...
Johann Rheindt (1926-2020) wirkte als Dirigent in Siebenbürgen und Deutschland
Wir waren jung und voller Tatendrang, als wir damals aus Siebenbürgen nach Deutschland kamen. Wie ging es unseren Eltern, die doch dort intensiv gelebt hatten mit allem, was dazu gehörte, Haus und Hof, Geschichte und Ahnen, Arbeit und Gemeinschaft? Ich glaube, dass der Zauber eines Neuanfangs, den jeder spüren konnte, uns vorangetrieben hat im Leben. Er lässt uns auch heute erwartungsvoll neue Wege gehen. Wir sind neugierig und hoffen, dass die Kraft nicht nachlässt, um die Umgebung zu erkunden, Mitmenschen kennen zu lernen und alle Herausforderungen anzugehen. Ich will nachempfinden, was der Antrieb, welches der Zauber des langen und erfüllten Lebens von Vater war. Das geht nicht ohne die Einbindung seiner Lebensabschnitte in eine kurze Geschichte jener Zeit. Klar, es sind nur Andeutungen, da es sonst den Rahmen sprengen würde, aber vielleicht sucht dann der eine oder andere neugierig weiter in der Geschichte unseres Volkes und ihm wird bewusst, wie nachhaltig uns die Heimat geprägt hat, wie die damaligen Erlebnisse auf jeden von uns täglich wirken.
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