Ergebnisse zum Suchbegriff „Maerz 2014“
Artikel
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Kommunalwahlen in Bayern: Kandidaten werden vorgestellt
Die Kommunalwahlen in Bayern finden am 8. März statt. Die Bürger und Bürgerinnen sind aufgerufen, die Stadt- und Gemeinderäte in 2056 Gemeinden und kreisfreien Städten sowie die Kreistage in 71 Landkreisen zu wählen. Neu bestimmt werden auch die meisten Bürgermeister und Landräte, falls die Ämter nicht außerhalb des sechsjährigen Turnus besetzt wurden. mehr...
Rückkehr ins Ungewisse: Vor 80 Jahren Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945
Die bei Kriegsende in den sowjetischen Besatzungszonen Deutschlands und Österreichs sowie in der Tschechoslowakei befindlichen Siebenbürger Sachsen wurden im Juni/Juli 1945 auf Befehl der sowjetischen Besatzung nach Siebenbürgen rückgeführt (ca. 6000). Da ihr Besitz samt Häusern enteignet worden war, mussten die meisten außerhalb ihrer Heimatgemeinden Unterkunft suchen. Die arbeitsfähigen Männer und Frauen wurden interniert und zu Zwangsarbeit an verschiedenen Stellen eingesetzt. Repressalien, Verfolgungen und Demütigungen kamen hinzu. Die Anerkennung der rumänischen Staatsbürgerschaft wurde zunächst verweigert. Die einzige Institution, die den Rückgeführten beistand, war die evangelische Kirche. Mittlerweile haben fast alle Sachsen Nordsiebenbürgens im Zuge der Familienzusammenführung und Aussiedlung dieses einst deutsche Gebiet verlassen und leben vorwiegend in Deutschland, zum Teil in Österreich, in Kanada und den USA. mehr...
Interview mit Helga Wagner: Videos regen an zum Nachbacken und Nachkochen
„Vor ein paar Jahren suchte ich auf YouTube ein Rezept für Rhabarberkuchen. Ich fand viele, aber eines fiel mir besonders auf, da es ein siebenbürgisches Rezept war und von einer Stimme vorgestellt wurde, die mir vom Klang her sehr vertraut vorkam. Es war der Kanal von Helgas Leckereien. So blieb ich dabei und sah, dass es viele andere Rezepte von ihr gab. Ich wurde neugierig, nahm Kontakt zu ihr auf und führte mit ihr das folgende Interview“, erklärt Detlef Schuller. Das hier in gekürzter Fassung abgedruckte Interview ist zuvor in der Neuen Kronstädter Zeitung, Folge 1 vom 31. März 2025, erschienen. mehr...
Einzigartiges Geburtstagsgeschenk: Ehrenvorsitzender Dr. Bernd Fabritius wird 60
Ein Geschenk, der ganz besonderen Art erhielt Dr. Bernd Fabritius zu seinem 60. Geburtstag: Am 28. April 2025 wurde er zum zweiten Mal zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten benannt. Damit ist der 60-Jährige auf einem der Höhepunkte seines politischen Berufslebens angekommen! mehr...
60 Jahre Urzelnzunft Sachsenheim/Urzelntag 2025: ein Fest der Tradition und Gemeinschaft
Am 1. März feierte die Urzelnzunft Sachsenheim ihr 60-jähriges Bestehen mit dem traditionellen Urzelntag. Dieses besondere Jubiläum zog zahlreiche Teilnehmer und tausende Besucher an und bot einen Tag voller Brauchtum, Musik und Gemeinschaft. mehr...
Eine Musikband, die Magie auf die Bühne bringt: "Mojo Times" debütiert am 22. März in Untermeitingen
Drei langjährige Musiker der bekannten „Rocky“-Band aus Mediasch, die später auch in Deutschland aktiv war, gründen eine neuen Musikband und vollziehen einen Stilwechsel vom Schlager hin zum elektroakustischem Rock. Sie hat den Groove des Blues, die Energie des Rock und die Seele des Country – „Mojo Times“ ist eine neue Band, die musikalische Grenzen verschwimmen lässt und Songs mit Leben füllt. Mit einer einzigartigen Mischung aus akustischen und elektrischen Elementen wollen die drei Musiker ihr Publikum in eine Welt voller Emotionen, Nostalgie und purer Spielfreude entführen. mehr...
Dr. Franz Payer in die Sowjetunion deportiert/Vor 80 Jahren: Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945
Zum Zeitpunkt des Einmarsches der Roten Armee in Bistritz (ab 13. Oktober 1944) lebten noch 867 Deutsche im Nösnerland (vorwiegend ältere Männer und Frauen). Der Bistritzer Historiker Viorel Rus beschreibt das „tragische Schicksal“ der örtlichen Siebenbürger Sachsen am Ende des Krieges, unter anderem auch die Deportation von – nach seinen Recherchen – etwa 150 von ihnen „in den sowjetischen Gulag“. Ab dem Abend des 13. Januar 1944 wurden zwischen 200 und 300 Sachsen aus allen Ortschaften in das örtliche Sicherheitshauptquartier gebracht, was gegen die Bestimmungen der Befehle der sowjetischen Führung verstieß bezüglich des Alters. Einer davon war auch Dr. Franz Payer, geboren 1923, damals Medizinstudent. Er schätzt, dass in der Kaserne zwischen 200 und 300 Personen versammelt wurden. Er schreibt u.a. in seinem Buch „Mein Leben“ (2002) im Kapitel: Am Ende unserer Winterreise: mehr...
Vor 80 Jahren: Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1945-1945: Vorahnung führt zu Planung
Im Gegensatz zur Führung der Deutschen Volksgruppe in Rumänien unter Andreas Schmidt hatte sich die Gebietsleitung der Volksgruppe in Nordsiebenbürgen schon im Frühjahr 1944 mit Evakuierungsplänen befasst (Robert Gassner, Dr. Carl Molitoris). Bereits im Herbst 1943 hatten die Trecks, der vor der Roten Armee geflüchteten Schwarzmeer- und Krim-Deutschen Nordsiebenbürgen passiert, im April 1944 waren ihnen 63000 Transnistrien-Deutsche gefolgt. In der Betreuung dieser Flüchtlinge sammelte die Volksgruppe Erfahrungen. Am 23. April 1944 beruft Robert Gassner einen kleinen Kreis von Vertrauten nach Bistritz ein. Die streng geheime Zusammenkunft bringt konkrete Ergebnisse. „Treckeinteilung, Ausstattung der Wagen, Ladegut, zu befahrende Wegstrecken, Rastplätze, Sanitätsstationen, alles wurde festgelegt“, schreibt Gassner später. mehr...
Horst Göbbel zum Achtzigsten: Die Gemeinschaft tiefgreifend geprägt und nach vorne gebracht
Horst Göbbel, Studiendirektor a.D., ist seit Jahrzehnten vielseitig aktiv in Verband, Heimatortsgemeinschaft, Nürnberg und Nordsiebenbürgen. Er hat die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft tiefgreifend geprägt und nach vorne gebracht. Zu seinem 80. Geburtstag, den er heute begeht, würdigen ihn mehrere Freunde, Weggefährte und Vertreter der Vereine, in denen er sich erfolgreich engagiert hat. mehr...
Lange Reise mit sicherer Ankunft: Die Evakuierung aus Nordsiebenbürgen vor 80 Jahren und ihr Vermächtnis
Es geschah vor 80 Jahren: die Evakuierung bzw. Flucht der Deutschen aus Nordsiebenbürgen im Herbst 1944, die eigentlich mindestens fünf Jahre vorher am 1. September 1939 mit dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen begonnen hat, stellt der Verfasser des nachfolgenden Beitrags, Horst Göbbel, klar und bilanziert: Die Evakuierung forderte bei etwa 35.000 evakuierten Nordsiebenbürger Sachsen weniger als 100 verlorene Menschenleben – die Deportation von mehr als 70.000 Frauen und Männern aus Südsiebenbürgen im Januar 1945 in die Sowjetunion einen Blutzoll von etwa 14.000 Opfern. Göbbel, selbst während der Evakuierung in einem Viehwaggon in Ungarn geboren, plädiert in seiner Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen vor 80 Jahren für „ein Mindestmaß an Zuversicht“: „Manchmal muss etwas auch ertragen und bewältigt werden. Dabei ist Anpassungsfähigkeit gefragt, Erfahrungen der Vorfahren sind willkommen.“ mehr...









