Ergebnisse zum Suchbegriff „Nachkriegszeit“

Artikel

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14. Oktober 2006

Kulturspiegel

Seminar über deutsche Minderheiten in Osteuropa

Die „Akademie Mitteleuropa“ lädt zu einer Begegnung und einem Informationsaustausch über die Situation der deutschen Minderheiten in Ost- und Mitteleuropa vom 12. bis 15. November 2006 nach Bad Kissingen in die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ ein. Als Referenten werden Vertreter und Angehörige der deutschen Minderheiten aus Russland, Polen, Ungarn, Rumänien, Tschechien und weiteren Ländern erwartet. mehr...

1. Oktober 2006

Sachsesch Wält

Bemerkenswerter Beitrag zur Dokumentation der Zeidner Mundart

Die erste Frage, die wir uns stellen: Gibt es noch sächsische Wörterbücher für andere Ortschaften? Auskunft erhielt ich von der Volkskundlerin Hanni Markel. Wir fassen zusammen: Das wohl unerreichbare Modell eines siebenbürgisch-sächsischen lokalen Wörterbuches ist jenes für Treppen. Friedrich Krauß „Treppener Wörterbuch. Ein Beitrag zum Nordsiebenbürgischen Wörterbuch. Marburg 1970“. Mit dem neuen Buch „,Áondàrm Zàoednàr Biàrech‘ – Zàoednàr Riàdànsuàrt – Zeidner Wortschatz“ leistet Hans Wenzel nun einen bemerkenswerten Beitrag zur Dokumentation und Erhaltung der Zeidner Mundart. mehr...

7. Juni 2006

Kulturspiegel

Eberhard Sinner: Kulturhauptstadt ist Anerkennung Europas für einmalige Leistung

"Die Integration der Vertriebenen, die zu uns nach Bayern kamen, hat erst den Aufstieg Bayerns nach dem Krieg ermöglicht." Dies betonte der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Eberhard Sinner, in seiner Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 4. Juni 2006 in Dinkelsbühl. Der CSU-Politiker dankte im Namen der Staatsregierung allen, "die aus Siebenbürgen nach Bayern gekommen sind, die hier eine Heimat gefunden haben und die unsere gemeinsame Heimat Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut haben". Er könne es sich gut vorstellen, dass Bayern in seinem Jubiläumsjahr einen weiteren Stamm begrüßt, die Siebenbürger Sachsen. Sinner bekundete seine Zuversicht, dass Rumänien der Europäischen Union am 1. Januar 2007 beitreten werde. Die seit 1989 durchgeführten Reformen seien eine "kleine Revolution", die von Bürgern getragen und durchgeführt wurden. Sinners Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

25. April 2006

Kulturspiegel

Deutsche Wissenschaftseinrichtung mit Blickpunkt Südosteuropa

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) hat sich seit der Anbindung an die Ludwig-Maximilians-Universität München im Oktober 2004 als deutsche Wissenschaftseinrichtung mit Blickpunkt Südosteuropa weiterhin profiliert. Dies erklärte Hon.-Prof. Dr. Stefan Sienerth, der das Institut seit Februar 2005 leitet, gegenüber dieser Zeitung. Die engere Vernetzung mit der Münchner Universität und mit Hochschulen und Forschungsinstituten in Südosteuropa äußert sich in einer verstärkten Wahrnehmung von Lehrveranstaltungen der Wissenschaftlichen Mitarbeiter an deutschen und südosteuropäischen Universitäten, in einer intensiveren Teilnahme an akademischen Veranstaltungen im In- und Ausland, einer erhöhten Präsenz von Studenten und Doktoranden in den Räumlichkeiten des Instituts und nicht zuletzt in einer beeindruckenden Buch- und Zeitschriftenproduktion. mehr...

7. April 2006

Österreich

Vorbild an Treue und Heimatliebe: Nachruf auf Martin Kreutzer

Kurz vor Vollendung des 83. Lebensjahres ist der Ehrennachbarvater von Linz und langjährige Schriftführer der siebenbürgischen Landsmannschaft in Österreich, Martin Kreutzer, am 29. März dieses Jahres in Klagenfurt, umsorgt von seiner Familie, nach längerem Leiden gestorben. Er wurde am 1. April von Bundesobmann Volker Petri unter großer Anteilnahme verabschiedet. mehr...

16. Januar 2006

Verbandspolitik

Zeit der Besinnung und des Neuanfangs

Die oft beschworene Finis Saxoniae, das Ende der Sachsentums, ist noch lange nicht in Sicht. Die vielen, auch in dieser Zeitung umfassend dokumentierten Veranstaltungen zum Jahreswechsel zeigen, wie reichhaltig das siebenbürgisch-sächsische Kultur- und Vereinsleben in der neuen Heimat ist. Damit die Landsmannschaft jedoch Bestand hat, ist die jüngere und mittlere Generation stärker als bisher gefragt mitzumachen. mehr...

23. November 2005

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Zur Erinnerung an Patenminister Hermann Heinemann (1928 – 2005)

Am 15. November 2005 ist Hermann Heinemann, von 1985 bis 1992 Minister für Arbeit und Soziales in Nordrhein-Westfalen und während dieser Zeit zugleich Patenminister der Siebenbürger Sachsen, im Alter von 77 Jahren gestorben. Für uns Siebenbürger Sachsen war Hermann Heinemann mehr als lediglich der Vertreter des Bundeslandes, das am 26. Mai 1957 die Patenschaft für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen übernommen hat. Sein persönliches Interesse am Schicksal der Siebenbürger Sachsen und seine vielfältige engagierte Unterstützung unserer Anliegen haben ihn für uns zu einem wahren „Patenonkel“ werden lassen. mehr...

27. Oktober 2005

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Tag der Heimat und Volkstrauertag in Dinkelsbühl

Unter dem Motto „Vertreibung weltweit ächten“ veranstaltete der Kreisverband Ansbach des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 9. Oktober den „Tag der Heimat 2005“ in der Schranne in Dinkelsbühl. Wie die Fränkische Landeszeitung berichtete, forderte der Hauptredner der Veranstaltung, BdV-Vizepräsident Mathias Sehling (MdB), als Konsequenz aus der Vertreibung von mehr als 15 Millionen Deutschen nach dem II. Weltkrieg die „generelle Ächtung von Deportation und Vertreibung als politisches Mittel“. mehr...

4. Oktober 2005

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Festschrift zum 625-jährigen Jubiläum der Brukenthalschule

In diesem Jahr feiert die Hermannstädter Brukenthalschule ihr 625-jähriges Jubiläum. Die Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt e.V. hat aus diesem Anlass eine Festschrift herausgegeben. Unter dem Titel "Eine Pflanzstätte des Gemeinwesens". Die Brukenthalschule in Hermannstadt 1380 - 2005 wird Wissenswertes und Unterhaltsames aus der Geschichte und Gegenwart dieses weithin bekannten siebenbürgisch-sächsischen Gymnasiums in ansprechender Sprache und reich bebildert präsentiert. mehr...

30. September 2005

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Christa Stewens: "Großartige Aufbauleistung ein Glücksfall für Bayern"

Es knisterte förmlich an diesem Sonntag, dem 18. September, in der Meistersingerhalle Nürnberg bei der großen jährlichen Veranstaltung des Bundes der Vertriebenen, dem Tag der Heimat, die zusammenfiel mit der heurigen vorgezogenen Bundestagswahl. Drei Stunden vor Schließung der Wahllokale galt es nochmals, sich einerseits auf die aussagekräftigen Ansprachen zu konzentrieren und andererseits die Anmut der treffend ausgewählten musikalischen und tänzerischen Beiträge zu genießen. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens bezeichnete in ihrer Ansprache die „großartige Aufbauleistung“ der Vertriebenen und Aussiedler als einen „Glücksfall für Bayern“. mehr...