Ergebnisse zum Suchbegriff „Rumaenien Deutschland“
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Peter Weber: deutscher Ornithologe der alten Heimat
Einer der wohl letzten in den Fachkreisen weit bekannten deutschen Ornithologen Siebenbürgens verstarb unerwartet Ende März im Alter von 61 Jahren in seiner Heimatstadt Mediasch, in der er am 27. Oktober 1947 geboren wurde. Als das EU-Informationszentrum in Mediasch am 27. März eröffnet wurde, war Dr. Peter Weber seit zwei Tagen nicht mehr in seinem Büro im Stadtmuseum erschienen. Die Polizei fand ihn leblos in seiner Wohnung. Vermutlich ist er einem Schlaganfall erlegen. mehr...
Hermannstadt sucht Weg in Welterbeliste
Hermannstadt strebt weiterhin eine Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO an. Rumänische und internationale Experten diskutierten Mitte März im Rahmen eines zweitägigen Kolloquiums in Hermannstadt strategisch-technische Fragen. Das Welterbekomitee der UNESCO hatte auf seiner 31. Tagung am 25. Juni 2007 in Christchurch, Neuseeland, Rumäniens Aufnahmeantrag für Hermannstadt an den Staat zurückgegeben, um Möglichkeiten der Umformulierung des Dossiers zu prüfen. mehr...
Wirtschaftsboom in Rumänien: Siebenbürgische Fachleute sind heiß begehrt
„Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. In Deutschland hätte ich nie die Möglichkeiten gehabt, die ich hier gefunden habe. Dort wäre ich einer von vielen gewesen, hier in Rumänien bin ich einer von wenigen“. Hans Scherer fühlt sich glücklich in Bukarest. Er gehört zu jener mobilen Schicht unter den Siebenbürger Sachsen, die in der Jugend nach Deutschland ausgewandert ist und nun die Berufschancen der letzten Jahre in Rumänien nutzt. Er kam 2001 nach Bukarest und half, die erste MAN-Werkstatt in Rumänien aufzubauen, und avancierte inzwischen zum Kundendienstleiter von MHS Truck & Bus in Bukarest. Angesichts des akuten Mangels an Fachkräften, der den deutschen und österreichischen Investoren immer mehr zu schaffen macht, sind die ausgesiedelten Siebenbürger Sachsen eine attraktive Zielgruppe – allerdings noch ein Geheimtipp. Ihre Verdienstmöglichkeiten sind vergleichbar mit jenen in Deutschland. mehr...
Dr. Christoph Bergner: Rentner sollen nicht zusätzlich belastet werden
Dr. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, will sich dafür einsetzen, dass die siebenbürgisch-sächsischen Rentner nicht durch zusätzliche Bürokratie belastet werden. In einem Interview mit dieser Zeitung zeigte er großes Verständnis für die bedrückende Situation der von massiven Rentenkürzungen betroffenen Landsleute. Vor 37 Jahren hatte Bergner als Student aus der damaligen DDR Siebenbürgen kennen und schätzen gelernt. Als Festredner beim Heimattag 2006 in Dinkelsbühl, aber auch bei mehrfachen Besuchen in Rumänien, zuletzt auch in Gesprächen mit Vertretern des landsmannschaftlichen Verbandes am 2. Mai 2007 in Berlin hat der CDU-Politiker aus Thüringen stets große Sympathie für die Siebenbürger bekundet und erklärt, sich für konstruktive Lösungen einsetzen zu wollen. Er vertritt die Überzeugung, dass die Bundesregierung die historisch-moralische Verantwortung Deutschlands wahrnimmt und im Rahmen der Hilfenpolitik weiterhin Solidarität mit der deutschen Minderheit in Rumänien ausübt. Die Fragen stellte Siegbert Bruss. mehr...
Adele Reissenberger-Umling setzte Maßstäbe
Zum 75. Todestag von Adele Reissenberger-Umling - Dass wieder einer Persönlichkeit aus dem Gebiet des Gesangs zu gedenken ist, liegt daran, dass Siebenbürgen eine verhältnismäßig große Zahl herausragender Sängerinnen und Sänger hervorgebracht hat, sowohl im Opernfach als auch in der Sparte Oratorien- und Konzertgesang. Charakteristisch dabei ist, dass einige der Bedeutenderen nach ihrem Studium in Deutschland, Österreich, Italien, England oder Budapest ihre Karriere im Ausland begannen und beachtliche Erfolge feierten, wonach sie nach Siebenbürgen zurückkehrten und hier das regionale Musikleben wesentlich bereicherten und mitbestimmten. mehr...
Wenn eine Idee zwingend wird
Am 5. April feierte die siebenbürgische Kinderbuchautorin Karin Gündisch ihren 60. Geburtstag. 1948 in Heltau geboren, verlässt sie ihren Heimatort nach Abschluss der Schulzeit und geht zunächst nach Klausenburg und dann nach Bukarest, um Deutsch und Rumänisch zu studieren. In Bukarest arbeitet sie bis zu ihrer Auswanderung als Deutschlehrerin und freie Mitarbeiterin bei der rumäniendeutschen Presse, bei Rundfunk und Fernsehen, entwickelt Deutsch-Lehrbücher mit und veröffentlicht Kindergeschichten. Seit 1984 lebt sie als freischaffende Autorin in Bad Krozingen. In einem Gespräch erzählt sie von neuen Projekten, der Einsichtnahme in ihre Securitate-Akte und ihrem Alltag als Schriftstellerin. mehr...
Norbert Kartmann hat das Geburtsland seines Vaters maßgeblich gefördert
Der hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann ist mit einem hohen rumänischen Orden ausgezeichnet worden. Wie in dieser Zeitung bereits kurz berichtet, wurde ihm bei einer Feierstunde am 20. März 2008 in der Botschaft von Rumänien in Berlin der rumänische Nationalorden für „Treue Dienste“ im Rang eines Großkreuzes verliehen. Die hohe Auszeichnung wurde vom rumänischen Botschafter Bogdan Mazuru im Namen von Staatspräsident Traian Băsescu überreicht. Kartmann wurde für die Freundschaft, die er Rumänien seit vielen Jahren entgegenbringt, sowie für seine Unterstützung für den Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union und seinen Beitrag zur Festigung der deutsch-rumänischen Beziehungen gewürdigt. mehr...
Südosteuropa-Gesellschaft fördert den kulturellen Dialog
Kürzlich lud die renommierte Südosteuropa-Gesellschaft zu zwei Veranstaltungen nach München ein. Zum einen zu einem Symposium ihres wissenschaftlichen Beirats ausgewiesenen Fach-Referenten zum Thema: „Extremismus, Nationalismus, Populismus in Südosteuropa“ und zum anderen zur öffentlichen Jahreshauptversammlung mit hochkarätig besetzten Teilnehmern einer Podiumsdiskussion über das hochaktuelle Thema „Kosovo: Die Entscheidung“. mehr...
Zwischen Himmel und Hölle: „Die verbrannten Dichter“
Das Kunstmuseum Solingen zeigt 75 Jahre nach der Bücherverbrennung durch die Nazis die Ausstellung „Die verbrannten Dichter“ der Sammlung Serke: Die Verfolgten von Döblin bis Celan. mehr...
Anschauliche Darstellung Rumäniens
In den letzten Jahren sind mehrere Reiseführer und Sachbücher über Rumänien erschienen; viele davon wurden auch in dieser Zeitung vorgestellt. Das hier vorzustellende Buch von Hilke Gerdes schließt eine Lücke zwischen diesen beiden Buchgattungen und ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre zur Vorbereitung von Rumänien-Reisen: Hilke Gerdes "Rumänien. Mehr als Dracula und Walachei", Berlin: Ch. Links Verlag, 2007; 224 Seiten, 39 Abbildungen, 4 Karten, Klappenbroschur, 16,90 Euro, ISBN 978-3-86153-456-3. mehr...





