Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuerger Mundart“
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Gelungener Tag der offenen Tür des Verbandes in München
„Wir sollten mal einen Tag der offenen Tür machen, vielleicht werden wir da die Bücher aus dem Keller los.“ Was vor bald sechs Jahren als Scherz zwischen zwei Mitarbeitern der Geschäftsstelle angefangen hatte, wuchs sich schnell zu einem ernst gemeinten Vorhaben aus: Zum 70. Geburtstag der Siebenbürgischen Zeitung überlegte der Verband der Siebenbürger Sachsen zum ersten Mal, seine Türen zu öffnen und dabei zugleich sein öffentlichkeitswirksamstes Produkt, die Zeitung, in den Fokus zu rücken. Die Corona-Pandemie machte 2020 jedoch all diese Pläne zunichte. Nun, zum 75-jährigen Jubiläum der Siebenbürgischen Zeitung, konnte das Vorhaben zusammen mit der Kreisgruppe München endlich in die Tat umgesetzt werden, und die Türen der Karlstraße 100 wurden geöffnet. Die Premiere war ein voller Erfolg dank gut organisierter Gastgeber, abwechslungsreichem Programm und interessierter, fröhlicher Gäste. Ein Blick zurück auf den 27. September. mehr...
Großau beim Oktoberfest 2025 in München: Interview mit Dagmar Baatz, Vorsitzende der HOG Großau
Zwischen wehenden Bändern, kunstvoll bestickten Schürzen und dem Klang von Blasmusik zogen sie am 21. September durch die Straßen Münchens: Die Trachtenträgerinnen und Trachtenträger aus Großau präsentierten sich beim diesjährigen Oktoberfestumzug in voller Pracht. Stolz, lebendig und mit einem strahlenden Lächeln marschierte die Gruppe durch die Zuschauerreihen – wahrlich ein bewegendes Zeichen für gelebte Tradition und Gemeinschaft. Mit dabei: Dagmar Baatz, die ehrenamtliche Vorsitzende der HOG Großau, für die sie sich mit Leidenschaft und Herzblut einsetzt. Großau und die Großauer – die Aufrechterhaltung dieser Lebenslinie ist ihr zur Aufgabe geworden. Im folgenden Gespräch gibt Dagmar Baatz Auskunft nicht nur über das spektakuläre Ereignis, sondern auch über die besondere Welt der Sachsen und Landler, was sie verbindet und was bleibt. Das Interview mit ihr führt Helene Kramer, Jahrgang 2006, bekennende Landlerin aus Großpold, im Rahmen eines Praktikums bei der Siebenbürgischen Zeitung. mehr...
Hegt wird gesangen!: Die Volksballade „Honnes Moler“
Die Volksballade „Honnes Moler (Naajcht am nenj)“ ist ein altes siebenbürgisch-sächsisches Volkslied, das vermutlich von Bänkelsängern in Siebenbürgen im späten Mittelalter gedichtet und verbreitet wurde. Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte den Text erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlicher Mühlbacher Überlieferung. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-deutsche Volkslieder, I. Band, Lieder in Siebenbürgisch-sächsischer Mundart“ (Krafft & Drotleff, Hermannstadt 1931) auch eine Melodie hinzu, die er aus mündlicher Überlieferung in Scharosch bei Mediasch aufgezeichnet hatte. mehr...
Volles Haus beim Tag der offenen Tür in der Bundesgeschäftsstelle in München
Volles Haus am Samstag, den 27. September, von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Karlstraße 100 in München: Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland hatte zum Tag der offenen Tür in die Bundesgeschäftsstelle in München eingeladen. Landsleute wie auch Nichtsiebenbürger besichtigten die Räumlichkeiten und informierten sich im Gespräch mit den Angestellten und ehrenamtlichen Funktionsträgern über die vor Ort geleistete Verbandsarbeit. Ansprechpartner seitens des Bundesvorstandes waren der Bundesvorsitzende Rainer Lehni, die stellvertretende Bundesvorsitzende Heidi Mößner und die Ehrenvorsitzende Herta Daniel. mehr...
Hegt wird gesangen!: De Schwalwker (Der Bäsch wid giël)
Das Lied „De Schwalwker“ (Der Bäsch wid giël) hat Anna Schuller-Schullerus in ihr wohl bekanntestes und bis heute noch lebendiges Lustspiel „Äm zwien Krezer“ (1898, erste Auflage von vieren) eingebettet. Die zarte, melancholische Melodie im Volkston und der Refrain Zewitt, zewitt … prägten sich bei den Theaterbesuchern schnell ein. Das Lied wurde in die Familien mitgenommen und bereites ab der 1910er Jahre gerne auch auf Festen gesungen. mehr...
„Denn um seines Namens Willen sind sie ausgezogen ...“
Legt man diese Worte aus dem 3. Brief des Johannes wie ein Portfolio an, wird man überrascht von der langen und tiefen Geschichte der österreichischen „Exulanten“, die über die Jahrhunderte in der Weltgeschichte kaum zu finden ist. Sie berührt in besonderem Maß Siebenbürgen, wohin ab 1734 im Zuge der Gegenreformation aus dem Salzkammergut, später dann auch aus der Steiermark und Kärnten wegen ihres lutherischen Glaubens „Transmigranten“ deportiert und in siebenbürgischen Ortschaften angesiedelt worden sind. mehr...
Tag der offenen Tür des Verbandes
Am 27. September öffnet der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland seine Pforten und bittet all jene herein, die sich für die Arbeit des Verbandes und die Personen dahinter interessieren. Aber auch diejenigen, die die Siebenbürger Sachsen ganz allgemein kennenlernen wollen, sind herzlich eingeladen. Lassen Sie uns die Tür einen Spaltbreit öffnen und schauen, was die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür in der Geschäftsstelle in München erwartet. mehr...
Großauer beim Oktoberfestzug in München
Oktoberfest in München – da denkt man an Bier, Brathendl, Dirndl und Lederhosen, oder? Und beim Stichwort Trachten- und Schützenzug? Vermutlich an Pferde, Kutschen, Blasmusik und Gewehre. Alle zwei Jahre sollte man jedoch auch an die Siebenbürger Sachsen denken, denn die sind im regelmäßigen Turnus beim größten Trachtenzug der Welt dabei. Nachdem sich in diesem Jahr die Heimatortsgemeinschaft (HOG) Großau am Umzug beteiligt, gehört 2025 noch eine weitere Assoziation dazu: die Landler. mehr...
Hegt wird gesangen!: Interview mit Brita Falch Leutert über die Mundartlieder Grete Lienert-Zultners
Die beliebte und unvergessene Grete Lienert-Zultner (1906-1989) hat mit ihren einfühlsamen Gedichten, durchdrungen von Wärme, Tiefe und einem reinen Glauben an Gott, all jene Gefühle und Gedanken in Worte gefasst, die unsere Landsleute in den vergangenen hundert Jahren bewegt und geprägt haben. (Über die Autorin wurde im Rahmen der Rubrik „Hegt wird gesangen!“ bereits mehrfach berichtet: Folge 4/2024, S. 8; Folge 13/2024, S. 6; Folge 15/2024, S. 12; Folge 6/2025, S. 6.) Auf Hochdeutsch und in Mundart erzählen ihre Gedichte von Liebe, Alltagsfreuden, Naturbeobachtungen – verwoben mit den feinen Regungen der Seele – Muttergedanken, Krieg und Deportation, Erinnerungen an Heimat und Heimatorte sowie Besinnliches und Heiteres zu Feiertagen und Bräuchen im Jahreskreis. Etliche Lieder dringen tief in die Seele ein, so sehr, dass sich oftmals der innige Wunsch erhebt, diese Worte auswendig zu lernen, um sie stets im Herzen zu bewahren und als Trostlied zu singen. mehr...
Balsam für die Seele
Leserecho zu 75 Jahre Siebenbürgische Zeitung mehr...








