Ergebnisse zum Suchbegriff „Sonne Baum“
Artikel
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Mathilde Melzer: Gedenken an die Deportation vor 80 Jahren
Als Achtjährige (meine Geschwister waren fünf und drei) ist mir die Deportation unserer Mutter Regina Arz in schmerzhafter und traumatischer Weise in Erinnerung geblieben. Ein eiskalter Tag im Januar 1945 veränderte unsere bis dahin unbeschwerte Kindheit. Es folgten für uns Kinder fast zwölf Jahre ohne unsere geliebte Mutter. Erst im August 1956 konnte sie nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen den Weg zurück zu ihren Kindern finden. Der Verlust, den ich als Kind und junge Frau erlebte, die schwere Zeit ohne sie, lässt gerade an Gedenktagen die Erinnerung und die Trauer über die verlorenen gemeinsamen Jahre in den Vordergrund treten. Aus diesem Grund schrieb ich folgendes Gedicht mit dem innigsten Wunsch, dass unseren Kindern und Enkelkindern dieses Schicksal niemals widerfahren möge. mehr...
Bienen oder Maulbeeren?/Erzählung von Annemarie Roth
Annemarie Roth, geboren 1958 in Marienburg bei Schäßburg, begann während der Coronazeit Erzählungen zu schreiben, die in Siebenbürgen spielen und eine Mischung aus realen Begebenheiten und Fiktion sind. In der SbZ Online wurden bisher sieben ihrer Erzählungen veröffentlicht. mehr...
Herbstwärts, eine belletristische und lyrische Lesung mit Malwine Markel
Vor fast einem Jahr initiierte die Autorengruppe „Die Wortkünstler“ eine Monatslesung im Hofcafé im Herzen von Bamberg. Seither machen sich je zwei Autoren oder Autorinnen auf nach Bamberg, um die Menschen dort eine Stunde lang zu unterhalten. Die Wortkünstler sind breit aufgestellt. Von Belletristik über Krimi, fränkische Mundart bis Lyrik und Poetry Slam können sie alles bieten. Sie sind gewissermaßen ein literarisches Orchester. mehr...
Otata, welches ist die Mehrzahl von Heimat?
Eine Kurzgeschichte von Dagmar Dusil mehr...
Gelungenes Kronenfest in Schorndorf
Nach vier Jahren Pause trug die Kreisgruppe Schorndorf am 24. Juni in und vor der Versöhnungskirche in Schorndorf das zweite Kronenfest aus. Rund um solch ein Fest gibt es ganz viele vorbereitende Arbeiten. mehr...
Die Straße der Maikäfer. Ein Streifzug durch die Erinnerung
Wenn man sich an Orte erinnert, sind die Straßen jene Teile davon, deren Bilder im Gedächtnis jedes Mal ein wenig anders erscheinen. Dabei spielt vor allem die Richtung eine Rolle, aus der man die Straße betritt, da der Blickwinkel auf die säumenden Gebäude, Bäume, Zäune und dahinter sichtbaren Höfe und Gärten sich mit der Richtung verändert und immer wieder etwas Neues davon auffallen lässt. Wie leicht vergisst man, wenn man Sehenswürdigkeiten sucht, dass auch der Weg das Ziel sein sollte, das Sehenswertes entdecken lässt. mehr...
Jessica Wädt in der Reihe „Lebendige Worte“ (XV)
Jessica Wädt (*1991 in Schwäbisch Gmünd) studiert im letzten Mastersemester Anglistik und engagiert sich nebenbei im Bereich „Transhumanist Studies“ und im Space-Projekt der School of Talents an der Universität Stuttgart. Bereits in jungen Jahren hat sie ihre Liebe zu Wörtern und Sprache entdeckt und war in ihrer Schulzeit Teil der Theater-AG, des Schulchores und verschiedener literarischer und künstlerischer Projekte. Die Autorin besitzt eine tiefe Verbindung zu England und Skandinavien – Länder, die sie gerne bereist hat. Es sind aber nicht die Orte, die für sie so magisch sind, sondern die Begegnungsmomente mit Menschen. Die Autorin setzt sich für interkulturellen Austausch und für ein lebenslanges Lernen voneinander ein, insbesondere weil das Thema Reisen im siebenbürgischen Kontext untrennbar mit Freiheitsdrang und Selbstbestimmung verknüpft ist. Die Frage nach (Selbst-) Identität findet sich in ihren postmodernen Gedichten wieder. mehr...
Was Sie schon immer über das Kronenfest wissen wollten
Das Kronenfest ist eins der beliebtesten und bekanntesten Feste der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Es wurde erfolgreich in der neuen Heimat eingeführt, dabei aber auch abgewandelt und den neuen Gegebenheiten angepasst. Wie es früher in Siebenbürgen war und wie es heute ist Deutschland ist, hat Jana Wieschollek (geb. Burkart) im Jahr 2009 in ihrer Magisterarbeit „Heute wie damals? Das Kronenfest der Siebenbürger Sachsen in Herzogenaurach“ im Fach Europäische Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg untersucht. Auf ihre Arbeit stützen sich die folgenden Ausführungen. mehr...
Anekdoten vom Heimattag in Dinkelsbühl
In der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 7 vom 5. Mai 2020 (siehe auch SbZ Online), rief Kulturreferentin Dagmar Seck die Leserinnen und Leser dazu auf, ihr die schönsten, lustigsten, beeindruckendsten oder interessantesten Erlebnisse aus fast 70 Jahren Heimattag in Dinkelsbühl zuzusenden. Es meldeten sich daraufhin vor allem aktive und ehemalige Funktionsträger des Verbandes, doch nicht nur. Vom langjährigen Besucher bis zur erstmaligen Besucherin war alles vertreten. Eine erste Auswahl von eingesandten Geschichten geben wir hier (zum Teil leicht gekürzt) wieder. Die restlichen Anekdoten folgen in Kürze. mehr...
Zum Tod des Naturwissenschaftlers Hansgeorg von Killyen
An einem sonnigen Oktoberwochenende kam die Großfamilie zusammen. Wenige Tage später, am 19. Oktober, verstarb ihr „Oberhaupt“ Hansgeorg von Killyen in Freiburg; er wurde 81 Jahre alt. Drei Generationen waren in Bremen zusammengekommen, 25 Menschen, 0 bis 84 Jahre alt. Ich sehe den Baum im Garten von Johanna und Matthias Boehme, unter dem wir saßen: weit ausladend die Äste, zum Himmel ragend, kaum Anzeichen des Herbstes. Und die Wurzeln? Unsichtbar, ein Leben tragend und entfaltend: Siebenbürgen, Kronstadt, Familie. „Blätter und Blüten fallen, aber die Wurzeln liefern immer wieder neue Energie für unser individuelles und kollektives Sosein“, so hatte Hansgeorg Killyen das selbst 2007 in seiner Quellenrede zum Honterusfest ausgedrückt. mehr...







