Ergebnisse zum Suchbegriff „Tode“
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Nachhall der Geschichte im Lindendom
Die Knabenkapelle Dinkelsbühl schritt voran an der Spitze eines langen Fackelzuges, der sich am Pfingstsonntagabend bei schwülwarmen Temperaturen durch die Straßen Dinkelsbühls zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen hin bewegte. Dort, in der Lindenallee der Alten Promenade, hielt der Vorsitzende der Kreisgruppe Ludwigsburg, Helge Krempels, die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte. Mit klarer, fester, durchdringender Stimme erinnerte Krempels in seiner Ansprache, die im Folgenden ungekürzt wiedergegeben wird, „an die Heimsuchungen des 20. Jahrhunderts“ in Gestalt der beiden Weltkriege. mehr...
„Die Perlmuttsammler“ in Hermannstadt
Hermannstadt – Das Hermannstädter Naturkundemuseum stellte in der Sonderausstellung „Die Perlmuttsammler“ vom 20. Februar bis zum 4. April die älteste Schalenweichtiersammlung Rumäniens zur Schau. Zu der 515.220 Objekte zählenden Kollektion, die in rund 160 Jahren von namhaften siebenbürgischen Forschern zusammengetragen wurde, gehören die Sammlungen von Michael Bielz (1787-1866) und Sohn Albert (1827-1898), Moritz von Kimakowicz (1849-1921) und Sohn Richard (1875-1973) sowie Carl Friedrich Jickeli (1898-1925). mehr...
„Das Erinnern wird ihn lange überleben“: Zum Tode von Hanns Schuschnig
Mit dem am 12. März d. J. in Altusried im Allgäu verstorbenen Hanns Schuschnig verlor die Kulturgemeinde der Siebenbürger Sachsen den herausragenden Theatermann der letzten sechzig Jahre. Als der am 21. Dezember 1927 in Hermannstadt geborene „Hansi“ Schuschnig – nach Absolvierung der Bukarester Theaterakademie – am 12. August 1956 auf einer improvisierten Bühne im Garten des Hermannstädter Ursulinen-Klosters, der Herberge des deutschen Mädchenlyzeums, Brechts „Mutter Courage“ mit einer Handvoll begeisterter Neulinge und einigen „altgedienten“ Schauspielern aufführte, hatte er den Grundstein für die Bildung der deutschen Abteilung des rumänischen Staatstheaters in Hermannstadt gelegt. mehr...
Alte Bräuche in Tarteln
Die Siebenbürgische Zeitung brachte in Folge 18 vom 20. November 2013, Seite 11, eine kurze Mitteilung darüber, dass Günter Czernetzky die DVD „Nachbarn im Krautwinkel“ im Rahmen einer Reihe von Darstellungen siebenbürgischer Landschaften erstellt hat. Womit die südwestlich von Großschenk liegenden Ortschaften gemeint sind. Eine davon ist Tarteln. Im gleichen Sinne bringen zwei Kalender Martin Eichlers (Siebenbürgischer Bilderdienst) die uralte Kirchenburg von Tarteln „äm Kåmpestwainkel“ als Titelbild bzw. Januarbild für 2014. mehr...
Neuerscheinung: „Die Blaskapellen des Burzenlandes“
Die Blaskapellen haben das Leben der Siebenbürger Sachsen im Burzenland in ihren wesentlichen Stationen von der Wiege bis zum Grab maßgeblich begleitet. In dem kürzlich erschienen Buch „Die Blaskapellen des Burzenlandes“ wird die rund 180-jährige Geschichte der Blasmusik aus den einzelnen Gemeinden von der Entstehung bis in die Gegenwart dokumentiert. Das Vorwort von Karl-Heinz Brenndörfer, Leiter der HOG-Regionalgruppe Burzenland, wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Helft mit, den Stein wegzuheben!/Siebenbürgischer Kirchentag in Kassel
„Hebt den Stein weg!“ (Johannes 11,39) – Um dieses biblische Motto aus der Geschichte der Auferweckung des Lazarus versammelten sich zwischen dem 27.-29. September in Kassel Siebenbürger Sachsen und Einheimische zum Siebenbürgischen Kirchentag. Obwohl es der 32. war, war der Kirchentag doch eine Premiere. Erstmalig wurde er nicht nur von der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (Hilfskomitee) getragen, sondern auch von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit ausgerichtet. Dieses wurde in eindrücklicher Weise durch die Teilnahme der beiden Bischöfe Dr. Martin Hein und Reinhart Guib symbolisiert. In dem einleitenden Vortrag deutete Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă aus Michelsberg das biblische Wort und zeigte auf, wie wir Siebenbürger Sachsen Hindernisse aus dem Weg räumen, eine entgrenzte Sicht auf das Leben gewinnen und „Verantwortung für ein gelingendes Leben in der Gemeinschaft“ übernehmen können. Der Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...
Grenzüberschreitende Kooperation: Michael-Barner-Ausstellung in Agnetheln
Am 22. August wurde im Agnethler Harbachtalmuseum eine Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen des in Agnethen beheimateten Künstlers Michael Barner (1881-1961) unter Beteiligung von zahlreichem Publikum aus dem In- und Ausland eröffnet. Diesem Festakt gingen mehrjährige Vorbereitungen voraus. mehr...
Gerda Miess wurde 100 Jahre alt: Blick auf ein bewegtes Jahrhundert
Am 19. Juni feierte Gerda Franziska Karoline Miess, geb. Titus, ihren 100. Geburtstag. Zu ihrem Ehrentag empfing sie in ihrer Wohnung und auf der Terrasse mit Blick auf den Schlossberg und den Münsterturm in Freiburg i. Br. Gäste, Freunde und einen Großteil ihrer Familie, vier Töchter und Schwiegersöhne, neun Enkelkinder und 13 Urenkel, von denen fast alle in Freiburg und Karlsruhe leben. Nach dem Tode ihres Ehemannes Gerhard Miess (1903-1988) lebt sie alleine und erinnert sich lückenlos an ihr bewegtes Leben in Wien, Hermannstadt, Kronstadt, Honigberg, Heltau und Freiburg. mehr...
Ein Mühlbacher in der Londoner City
Anfang des Jahres erreichte uns die traurige Nachricht vom Tode unseres Klassenkameraden Thomas Emil Schuster, der weit von seinem geliebten Mühlbach und Siebenbürgen in England einem Krebsleiden erlag. Schuster entstammte einer gut bürgerlichen Familie und einem kinderreichen Elternhaus. Die Volksschule und die ersten Gymnasialklassen besuchte er in Mühlbach. mehr...
Lothar Blicklings Buch ist eine lesenswerte Familien- und Dorfchronik
„Ein beispielhaftes, aufopferungsvolles und pflichterfülltes Leben fand seinen Abschluss. Für mich geht damit auch ein Teil meiner Kindheit, meiner Jugend und auch ein Stückchen Heimat für immer verloren. (…) Deinen Vater werte ich als den vielleicht fortschrittlichsten Landwirten im Ort, er scheute sich nicht vor Neuerungen, wenngleich er dadurch bei seinen Berufskollegen nicht selten aneckte. Er war – wenn man so will – ein Vorreiter der modernen Landwirtschaft“. So blickte 1989 Dipl.-Ing. agr. Hans Haas in seinem Beileidsschreiben zum Tode von Johann Blickling (1904-1989) zurück. Jedoch war dies nur ein Teil des markanten Lebens von Johann Blickling, denn er wurde tatsächlich in der Zeit des Kommunismus zum wahren Knecht.
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