Ergebnisse zum Suchbegriff „Welt Hirten“
Artikel
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Von der neuen Herberge und vom Verkünden der Botschaft … Weihnachtsgeschichte auf Schloss Horneck
„Bitte, schreibe wieder eine Weihnachtsgeschichte!“ Es gibt Menschen, die auch in diesem Jahr eine Schloss-Weihnachtsgeschichte lesen wollen. Gibt es sie aber noch, die Weihnachtswunder auf Schloss Horneck? Das Schloss ist umgebaut, das Schlosshotel stand lange still, lief im Sommer, und jetzt? Keiner weiß genau, wie dieser Winter werden wird! Düstere Aussichten. „Weihnachten wiederholt sich aber auch in schweren Zeiten!“ Ein schlagendes Argument. Ich probiere es. mehr...
Ioana Pârvulescus Roman „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“
„Unser Haus war in derselben Stadt geboren wie ich. Zusammen wohnten wir auf der Strada Vladimir Maiakowski (…). Nur für die ganz Alten war der Name Maiakowski ganz einfach Sfântu Ioan, sodass unser Haus (…) zweimal im Leben die Adresse änderte: Einmal um 1950 war es von der Sfântu Ioan auf die Maiakowski umgezogen, dann zog es 1990 von der Maiakowski zurück auf die Sfântu Ioan.“ So schreibt es die Ich-Erzählerin Ana, und die Stadt, in der beide geboren wurden, ist Kronstadt. Hier wächst sie mit ihrem Bruder Matei, Cousin Doru und Cousine Dina in den 1960er Jahren auf, durchstreift Straßen und Gassen, besucht die Bewohner anderer Häuser, um deren Geschichten zu lauschen, besteigt die Zinne, wo sich herrliche Abenteuer erleben lassen, und badet auf dem Dach des alten Hotel Aro. Die Stadt und das Haus sind zentrale Darsteller in „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“, Ioana Pârvulescus erstem auf Deutsch veröffentlichten Roman, der soeben in der Übersetzung von Georg Aescht im Wiener Paul Zsolnay Verlag erschienen ist. mehr...
Die Alzner und ihre Kirche: Herausforderungen nach dem Einsturz eines Teils des Kirchengewölbes
Wer von Hermannstadt ins Harbachstädtchen Agnetheln mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs ist, den führt die Straße durch den Ort Alzen, der einem im unteren Harbachtal als die räumlich größte Siedlung entgegentritt. Die Durchfahrtstraße durchschneidet die Gemeinde in ihrer parallel zum Lauf des Harbachs ausgerichteten ganzen Länge und führt im Anschluss der Leschkircher Straße durch die Langgasse und den rumänischen Ortsteil „In den Hirten“. Links und rechts säumen zum Teil aufwändig renovierte Häuser die Fahrbahn, es findet sich im ganzen Ort keine einzige Bauruine, obwohl auch hier, wie andernorts, die meisten Siebenbürger Sachsen nach 1990 das Dorf in Richtung Deutschland verlassen haben. mehr...
Geistliches Wort der Heimatkirche: Mit Wechseln leben
Langsamer Ausstieg aus dem Lockdown: Wie geht das? Was hat wann wieder Normalbetrieb? Aber die Schulen? Welche Klassen? KITAs ausgenommen – wer hat denn Recht auf Notbetreuung? Die Läden? Bis zu wieviel Quadratmetern noch mal? Muss ich in Kurzarbeit? Maskenpflicht? In welchem Bundesland? Kann man wieder reisen? Wie kommt man über die Grenzen? Fällt der Sommerurlaub in diesem Jahr aus? Die Landschaft der Maßnahmen, Bestimmungen und Verordnungen ist unübersichtlich und verwirrend. Wir bewegen uns unsicher und fragend durch das Unbekannte. Der heutige Sonntag spricht aber gerade von Leitung in wechselnden Zeiten. mehr...
Annette Schorbs außergewöhnliche Liebe zu Deutsch-Weißkirch und Siebenbürgen
Als die Deutsche Annette Schorb sich entschloss, ein Buch über ihre in Siebenbürgen verbrachten Jahre zu schreiben, wusste sie noch nicht, dass es viel mehr sein würde als ein einfaches Erinnerungsbuch. Es wurde zu einer Chronik, einem Sozialbericht, einem Reiseführer und nicht zuletzt zu einer Hommage an eine einzigartige siebenbürgische Ortschaft. Durch die Distanz zu den Dingen, ihre Wahrheitsliebe und Zuneigung ist es ihr gelungen ein persönliches Buch zu schreiben, das im Vergleich mit anderen Heimatbüchern über Siebenbürgen dank seiner Objektivität aus der Reihe fällt. mehr...
Förster bietet eindrucksvolle Naturwanderungen in Siebenbürgen an
Schon als Kind in der Schule in der DDR faszinierte mich beim Blick in den Atlas die Seite mit Rumänien, mit den legendären Karpaten und den unendlich scheinenden Wäldern. Man konnte zu der Zeit nicht groß reisen. War jemand bis Ungarn vorgedrungen, dann war das schon exotisch. Nur die Reise- und Abenteuerfreudigsten kamen bis Rumänien und konnten spannende Geschichten und Erlebnisse berichten.
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Literarische Horizonte eines "kämpferischen Denkers": Neuerscheinung über Hans Bergels Werk
„Horizonte“ lautet der Titel einer neuen Buchveröffentlichung, die sich mit dem literarischen Werk des Erzählers, Essayisten, Lyrikers und Übersetzers Hans Bergel befasst. Herausgeber ist der Bukarester Germanist George Guțu, der aus rund einhundert (nicht nur) literaturwissenschaftlichen Beiträgen 22 ausgewählt und zu einem Buch zusammengefügt hat, das sich nicht nur gut liest, sondern aufschlussreich die unterschiedlichsten Facetten in Bergels umfassendem Werk (50 Buchtitel) und bewegter Biografie beleuchtet. mehr...
Kreisgruppe Drabenderhöhe: Weihnachtskonzert des Honterus-Chors
Der Zauber des Weihnachtsfestes aus Kindheitstagen wird in Erinnerung gerufen. So selbstverständlich wie diese Erinnerungen gehören auch die alten, klassischen Weihnachtslieder dazu. Der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer und Musiker des Blasorchesters unter Leitung von Michael Schumachers verbreiteten beim Weihnachtskonzert in der gut gefüllten evangelischen Kirche in Drabenderhöhe einen wunderbaren Glanz und eine herzerwärmende routinierte Performance mit altbekannter und alpenländischer Weihnachtsmusik. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Die nachfolgende Übersicht informiert über Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Südosteuropa. mehr...
„Transilvania mea“ – ein Dokumentarfilm, der nicht ganz der Wirklichkeit entspricht
Ein überaus zahlreiches Publikum belagerte am letzten Dienstagabend im Januar die Katakomben von „Einstein Kultur“ in München. Der Saal erwies sich dann als zu klein, obwohl viele Zuschauer auch entlang der Seitenkorridore auf dem Fußboden Platz gefunden hatten. Eingeladen hatten „Renovabis“ und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Kulturreferentin für Südosteuropa am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zur Premiere eines Filmes von Fabian Daub, dem man nach dessen Erfolg mit „Roșia Montana“ (2012) gerne Vorschusslorbeeren einzuräumen bereit war. Sein neuer Dokumentarfilm trägt den rumänischen Titel „Transilvania mea“ mit dem deutschen Untertitel „Von Gewinnern und Verlierern“ und dauert ganze 83 Minuten. mehr...









