Ergebnisse zum Suchbegriff „Wohin“

Artikel

Ergebnisse 81-90 von 375 [weiter]

30. August 2021

Kulturspiegel

Hans Blahm: Vom Büffelkalb, grauen Buntstiften und listigen Endörfer

Das Buch mit dem dunkelgrünen Einband liegt gewichtig in der Hand und zeigt auf dem Titelblatt den Blahm Großvater mit Büffelgespann. Es liest sich leicht und nicht selten ruft der Autor ein Lächeln in das Gesicht des Schreibers dieser Zeilen, manchmal aber auch Nachdenklichkeit. Es ist das Erstlingswerk von Hans Blahm, einem gebürtigen Seidner, Jahrgang 1938, der seit 1970 in Eberwalde in der ehemaligen DDR lebt. Ermutigt von seinen Kollegen aus der Geschichtenschreiber AG in Eberswalde, hat er zur Feder gegriffen, um die „Hin- und Herkunft“ zwischen seinen drei Heimaten (Siebenbürgen, DDR und vereintes Deutschland) festzuhalten. mehr...

7. Juli 2021

Kulturspiegel

Bundesinnenminister Seehofer spricht bei Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Der diesjährige nationale Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni stand erneut unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Ohne die gewohnten Zeitzeugen oder weitere Gäste kamen die Redner in den Bolle Festsälen in Berlin zusammen, wohin der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, zur Gedenkstunde eingeladen hatte. Neben Seehofer sprachen die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Dr. Karl Jüsten, und traditionell der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Dr. Bernd Fabritius MdB. Das deutsch-polnische Jugendorchester sorgte für die musikalische Untermalung des live ins Internet übertragenen Gedenkens. mehr...

5. Juli 2021

Kulturspiegel

Das Gute im Menschen siegt/Gedichte und Prosa von Liane Voigt in der Reihe „Lebendige Worte“ (XVI)

Liane Voigt, geborene Kaufmes, geboren am 4. Juni 1950 in Tartlau, heute wohnhaft in Böblingen. Als ich den folgenden Text schrieb, war ich 33 Jahre alt und bereits seit neun Jahren in der Bundesrepublik Deutschland ansässig, hatte mit dem damaligen Gatten, dem Schiffskapitän, und unserer Tochter zum dritten Mal das Haus und Garten gewechselt, ich hatte meine staatliche Anerkennung als Erzieherin erworben, weil meine fünf Jahre Pädagogisches Lyzeum in Hermannstadt, die mich sehr prägten und mir bis heute viel bedeuten, nicht voll anerkannt wurden. mehr...

26. Juni 2021

Kulturspiegel

Jessica Wädt in der Reihe „Lebendige Worte“ (XV)

Jessica Wädt (*1991 in Schwäbisch Gmünd) studiert im letzten Mastersemester Anglistik und engagiert sich nebenbei im Bereich „Transhumanist Studies“ und im Space-Projekt der School of Talents an der Universität Stuttgart. Bereits in jungen Jahren hat sie ihre Liebe zu Wörtern und Sprache entdeckt und war in ihrer Schulzeit Teil der Theater-AG, des Schulchores und verschiedener literarischer und künstlerischer Projekte. Die Autorin besitzt eine tiefe Verbindung zu England und Skandinavien – Länder, die sie gerne bereist hat. Es sind aber nicht die Orte, die für sie so magisch sind, sondern die Begegnungsmomente mit Menschen. Die Autorin setzt sich für interkulturellen Austausch und für ein lebenslanges Lernen voneinander ein, insbesondere weil das Thema Reisen im siebenbürgischen Kontext untrennbar mit Freiheitsdrang und Selbstbestimmung verknüpft ist. Die Frage nach (Selbst-) Identität findet sich in ihren postmodernen Gedichten wieder. mehr...

13. Juni 2021

Kulturspiegel

Ich will nicht hassen, nur wissen: Eine Siebenbürger Sächsin auf Spurensuche der Russlanddeportation ihrer Mutter

Ich, Wiltrud Wagner, war sechs Monate in Russland und bin danach, am 1. Dezember 1946, in Dessau zur Welt gekommen. Es sind bereits 75 Jahre seit der Deportation vergangen, als die ersten Siebenbürger Sachsen am 15. Januar 1945 anhand der Listen von zu Hause abgeholt wurden, um dann in Sammelorten zu warten. Jeder durfte nur ein Gepäckstück mit Nahrungsmitteln für mehrere Tage und warme Kleidung mitnehmen. Wer Agnetheln, ein kleines Städtchen im Harbachtal, kennt, weiß, dass hier seit November 1898 bis 1969 die Kleinspurbahn mitten durch den Ort fuhr, sowohl Personen als auch Waren transportierte. Meine Mutter, Ilse Hager, deren Haus gleich am Bahnhof war, die einen Sohn mit sechs und eine Tochter mit vier Jahren hatte, musste sofort hier mit ihrem Mann in den Zug steigen. In ihrem Rucksack auch ein Läusekamm, der ihnen und anderen später sehr nützlich wurde. Auf dem Marktplatz standen schon viele Leute, um sich von ihren Lieben zu verabschieden, die aus der Turnhalle kamen und sofort einsteigen mussten. Meine Mutter rief noch schnell aus dem Zugfenster: „Bitte geht zu uns ins Haus auf dem Bahnhof. Die Kinder sind dort ganz alleine.“
mehr...

11. Juni 2021

Interviews und Porträts

Sektion Karpaten stellt aktive Mitglieder vor: Renate und Egon Kirschner

Das Ehepaar Renate und Egon Kirschner ist seit 22 Jahren Mitglied der Alpingruppe Adonis der Sektion Karpaten und hat in großem Maße bei der Erweiterung der Bergdisziplinen in der Sektion beigetragen, insbesondere beim Klettern. Sie organisierten viele Klettertouren, Ausbildungen, Fototreffen und vor allem Kinder- und Jugendaktivitäten. Ihnen gebührt ein großer Dank für den langjährigen Einsatz. Das Interview führte Reinhold Kraus. mehr...

8. Juni 2021

Verschiedenes

„Pruden mitten in der Welt“ erlebt ersten Internet-Gottesdienst

Der Himmel war uns günstig am Pfingstmontag in dem abgeschiedenen Dorf Pruden, wohin das Bezirkskonsistorium Schäßburg der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) zum jährlichen Bezirksgemeindefest eingeladen hatte. Und es kamen – trotz einiger Bedenken – 120 Gemeindeglieder von Dresden bis Dunnesdorf, um den Tag miteinander zu verbringen. Zu den präsentischen Teilnehmern gesellten sich 200 weitere über die digitalen Kanäle von ZOOM und Facebook dazu, so dass eine feiernde Gottesdienstgemeinde von über 300 Menschen zustande kam. mehr...

16. Mai 2021

Rumänien und Siebenbürgen

Pfingstmontagsgottesdienst der Heimatkirche in Pruden

Wenn am Pfingstmontag, dem 24. Mai, um 11.00 Uhr rumänischer Zeit Dechant Bruno Fröhlich die Anwesenden in Pruden zum Gottesdienste begrüßen wird, dann wird er genau das tun, was der Apostel Petrus laut biblischem Bericht zum ersten Pfingsten auch tat: Dieser begrüßte am Marktplatz in Jerusalem mit Medern und Parten bis Araber und Kreter alle Verstreuten der Nationen. Jener aber in Pruden wird die Sachsen aus Rumänien und ganze Europa und aus … Zwickau und Dresden begrüßen. Denn Pruden ist mit der Zeit zu einer „doppelt sächsischen“ Gemeinde geworden: Mit zerstreuten Alt-Prudenern, die sich mit Stolz ihrer Heimat verbunden fühlen, und mit engagierten Neu-Prudenern, die allesamt aus dem Freistaat Sachsen in Deutschland kommen. mehr...

12. April 2021

Verschiedenes

Leserecho: Zeitreise zurück ins Deportationsjahr 1945

Schmerzvolle Erinnerung an die Russlanddeportation der Mutter mehr...

29. März 2021

Interviews und Porträts

Senioren vor Trickbetrügern bewahren: Interview mit Kriminalhauptkommissarin Annegret Steiger

Ursprünglich war im Rahmen des Siebenbürger Nachmittags der Nachbarschaft Fürth am 21. Oktober 2020 ein Kriminalhauptkommissar in das Gemeindehaus der St.-Pauls-Kirche in Fürth eingeladen worden. Er sollte den Senioren einige Tipps geben, wie sie sich vor Schwindlern und Betrügern an der Haustür, auf der Straße und am Telefon schützen können. Dies übernimmt nun Annegret Steiger, Kriminalhauptkommissarin in Fürth, im Interview mit Angelika Meltzer, Leiterin des Siebenbürger Nachmittags in Fürth. mehr...