Ergebnisse zum Suchbegriff „Wohin“

Artikel

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28. Februar 2022

Kulturspiegel

Die Banater Schriftstellerin Ilse Hehn in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXVIII)

Ilse Hehn, Schriftstellerin und bildende Künstlerin, geboren am 15. Mai 1943 in Lovrin im Banat, absolvierte Bildende Kunst an der West-Universität Temeswar und war bis zu ihrer Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland 1992 als Gymnasiallehrerin für Kunst und Kunstgeschichte in Mediasch in Siebenbürgen tätig. Die Dozentin für Kunst lebt heute in Ulm. Von 2011-2022 Vizepräsidentin des Internationalen EXIL-P.E.N. Sektion deutschsprachige Länder. mehr...

23. Februar 2022

Kulturspiegel

Buchpräsentation und Gespräch in Berlin

Nadine Schneider: „Wohin ich immer gehe“. Buchpräsentation mit Dr. Michaela Nowotnick am Samstag, 26. Februar, um 15.00 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin, Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte. Eintritt: 5 Euro/ermäßigt 3 Euro mehr...

1. Februar 2022

Interviews und Porträts

Starke Impulse für zusammenwachsende Gemeinschaft/Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă zieht Bilanz

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă wirkt seit 1986 in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR), zuerst als Gemeindepfarrer in Broos, danach in Heltau und schließlich in Michelsberg. 2009 wird er hauptamtlich Kirchenrat im Landeskonsistorium. Als Referent für institutionelle Kooperation der EKR hat er in den letzten zehn Jahren starke Impulse gesetzt, damit die beiden Teile der einen Gemeinschaft, die ausgewanderten und die in der Heimat verbliebenen Siebenbürger Sachsen, zusammenwachsen. Am 1. Februar 2022 wechselt der 61-jährige Theologe als Mitarbeiter in den Stab der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa nach Wien. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss sprach mit Dr. Stefan Cosoroabă über die jüngsten Entwicklungen der siebenbürgischen Gemeinschaft. mehr...

19. Dezember 2021

Kulturspiegel

Dieter Schlesaks Roman „Das Narbenwahre und die Kunst der Rückkehr“

„Im historischen Koma … tritt möglicherweise auch jene Panoramaschau ein, wo das ganze Leben als Abschied und im Scheiden noch einmal wie ein Gerichtstag vorbeizieht; und das alles in einer zeitlosen Geschwindigkeit, so dass eine Sekunde wie tausend Jahre erscheint.“ mehr...

7. Dezember 2021

Kulturspiegel

Der Hermannstädter Lyriker Emil Hurezeanu in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIII)

Emil Hurezeanu, geboren 1955 in Hermannstadt, ist ein rumänischer Autor, Publizist und Politologe. Seit dem 3. Juni 2021 ist er Botschafter Rumäniens in Wien, nachdem er sechs Jahre als Botschafter in Berlin gewirkt hat. Neben seiner Tätigkeit als Journalist, Produzent und Moderator war er auch Herausgeber der Tageszeitung România Liberă in Bukarest sowie Intendant des TV-Senders Digi 24. Seine Auszeichnungen reichen von der Ehrenbürgerschaft der Stadt Hermannstadt/Sibiu (1998) über den Nationalen Verdienstorden im Rang eines Kommandeurs (2002), das Andrei-Șaguna-Kreuz der Metropolie Siebenbürgens (2013), den Orden „Glaube und Tugend“ im Rang eines Ritters der Nationalen Großloge Rumäniens (2014) und den Orden „Krone Rumäniens“ im Rang eines Ritters, überreicht von König Mihai I. (2015), bis hin zum Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2021). Er veröffentlichte u.a. „Lecția de anatomie“ (Die Anatomiestunde) 1979, „Ultimele, primele“ (Die Ersten, die Letzten) 1994, „Între câine și lup“ (Zwischen Hund und Wolf) 1996, „Cutia Neagră“ (Die Black Box) 1997. mehr...

29. November 2021

Kulturspiegel

Nachruf auf Mathias Kandler, Zeitzeuge der Russland- und Bărăgan-Verschleppung und banatschwäbischer Mundartdichter

„Hast du dort oben vergessen auf mich?/ Es sehnt doch mein Herz nach Liebe sich./ Du hast im Himmel viel Engel bei dir!/ Schick doch einen davon auch zu mir.“ Mit diesen ergreifenden Worten, dem Gesang eines deutschen Kriegsgefangenen, erinnerte sich der junge Mathias J. Kandler an seinen 16. Geburtstag, den er am 30. Januar 1945 – bereits in der Verschleppung in Dnjepropetrowsk – in einem Viehwaggon mit anderen Landsleuten, fern von seinen Lieben verbringen musste. Diese Zeit, die vielen furchtbaren und brutalen Erfahrungen in der Verschleppung bis zum Ende des Jahres 1949 und darüber hinaus im Bărăgan prägten unseren am 9. August im Alter von 92 Jahren verstorbenen Landsmann Mathias J. Kandler aus Johannisfeld ein ganzes Leben lang. mehr...

9. November 2021

HOG-Nachrichten

"Länderübergreifende Netzwerke der Siebenbürger Sachsen": HOG-Tagung in Bad Kissingen

Nach einem Jahr Zwangspause trafen sich vom 29. bis 31. Oktober 2021 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen die Vorsitzenden und Vertreter der Heimatortsgemeinschaften zur Fachtagung „Länderübergreifende Netzwerke der Siebenbürger Sachsen“. Die Tagung wurde veranstaltet von der Akademie Mitteleuropa e. V. in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. und dankeswerterweise gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. mehr...

13. Oktober 2021

Kulturspiegel

Beeindruckende Neuzugänge in der Siebenbürgischen Bibliothek

Auch wenn der Etat der Siebenbürgischen Bibliothek in Gundelsheim am Neckar für Neuerwerbungen so gut wie nicht vorhanden ist, wächst der Bestand weiter. Mal schneller, mal langsamer, aber kontinuierlich. Im Idealfall schicken siebenbürgische Autoren kostenlose Belegexemplare ihrer Veröffentlichungen. Unverzichtbare Neuerscheinungen, bei denen das nicht der Fall ist, werden meist aus Mitteln des Fördervereins gekauft. Die Mehrzahl der Neuzugänge sind jedoch Spenden oder stammen aus Nachlässen. mehr...

9. Oktober 2021

HOG-Nachrichten

Zeitzeuge Michael Schuller über die Auswanderungswelle der Meeburger nach dem Umsturz 1989

Der hundertjährige Michael Schuller ist ein wahrer Zeuge des siebenbürgischen Gesellschaftslebens im 20. Jahrhundert. Die Auswanderungswelle der Siebenbürger Sachsen nach dem Umsturz von 1989 hat er hautnah erlebt. Lesen Sie im Folgenden seinen Zeitzeugenbericht, den sein Sohn Michael Schuller jun. für das Heimatbuch „Meeburg“ (erschienen 1994) aufgezeichnet hat.
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29. September 2021

Kulturspiegel

Erbaulicher Literatur-Marathon: Streiflichter von den 31. Deutschen Literaturtagen in Reschitza

Von den in Reschitza vorgestellten Büchern kann man ein Jahr zehren: Mit einer ganzen Fuhre im Gepäck reisten die Teilnehmenden von den 31. Deutschen Literaturtagen in Reschitza ab. Sie hatten vom 26. bis 29. August vier Tage geballtes Schrifttum aller Art erlebt, aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Lyrik, Prosa, Erinnerungsliteratur und vieles mehr. Auch wenn man jedem der vier Tage einen eigenen Bericht widmen würde, könnte man der Sache nicht gerecht werden. Deshalb bieten wir im Folgenden Streiflichter von der Veranstaltung, von der ab dem 25. September d.J. eine Videoaufzeichnung auf der Facebook-Seite des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen zu sehen ist, das unter der Federführung von Erwin Josef-Țigla gemeinsam mit dem Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ diesen erbaulichen Literatur-Marathon organisiert hatte. mehr...