5. Juli 2021

Das Gute im Menschen siegt/Gedichte und Prosa von Liane Voigt in der Reihe „Lebendige Worte“ (XVI)

Liane Voigt, geborene Kaufmes, geboren am 4. Juni 1950 in Tartlau, heute wohnhaft in Böblingen. Als ich den folgenden Text schrieb, war ich 33 Jahre alt und bereits seit neun Jahren in der Bundesrepublik Deutschland ansässig, hatte mit dem damaligen Gatten, dem Schiffskapitän, und unserer Tochter zum dritten Mal das Haus und Garten gewechselt, ich hatte meine staatliche Anerkennung als Erzieherin erworben, weil meine fünf Jahre Pädagogisches Lyzeum in Hermannstadt, die mich sehr prägten und mir bis heute viel bedeuten, nicht voll anerkannt wurden.
Liane Voigt ...
Liane Voigt
Gleichzeitig wurde ich Mitglied eines Kunstkreises in Preetz bei Kiel, in dessen Heftchen einige meiner Gedichte veröffentlicht wurden, in der Kieler Zeitung, Lübecker Zeitung und der ZEIT erschienen Leser:innenbriefe. Im Rahmen eines Aufrufs der Kieler Rundschau beteiligte ich mich mit dem hier abgedruckten Text, der 1983 veröffentlicht wurde. In der Anthologie „Lyrik und Prosa unserer Zeit“ (1991) des Karin Fischer-Verlags befinden sich drei längere Texte und im Buch „Ich zerbreche den Kreis“ des Morgenroth-Verlags (1984) zwei Gedichte von mir. Die folgenden Gedichte entstanden Anfang der achtziger Jahre.

Schreiben, lesen, Kunst genießen werde ich ewig. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Am Tag

an dem wir instrumente
stimmten
schwann harmonie
in deinen augen
die pausenzeichen waren kurz

dein langes solo
triefte vor vertrauen
entlockte mir die
unvollendete an einem anderen tag

das notenblatt ist leer
verstimmt die instrumente
und zwischen uns schwingt
dissonanz

Geh‘ nicht

ohne es mir zu sagen
auch wenn herbstliche blätter
von müden zweigen
zu fallen drohen
weil sie nichts mehr hält

ich stoß‘ dich nicht
vor den kopf
ich bin kein herbstwind

wenn du dich nicht
vor mir verschließt
wird es frühling

Mein Stoff

vom kortex
bis ganz tief
ins rückenmark hinein
hast du mich nun durchschaut

ich denk ganz viel an dich
wach nachts
nach zweistündigem schlafe
auf

weil ich die fäden
die von dir zu mir
von uns zu anderen laufen
ganz gern auf meinem webstuhl
webe tag und nacht

Urlaub zu Hause

28. April 1983. Flughafen Düsseldorf. Sechs Uhr und zehn Minuten. Ich habe es mir einfacher vorgestellt: Notizheft rausholen, eintragen, was ich gerade gesehen, gehört, getan habe. E. hat mich nach Lübeck zum Bahnhof gefahren. Abschiedskuss, Versprechungen, fürsorgliche Ratschläge. (22 Uhr und dreißig Minuten) Kurz vor Hamburg ein einzelner Gast mit Violine. Jungenhafte doch seriöse Person wird von mir angesprochen. Er ist aufgeschlossen und hilfsbereit, verspricht mir, mich zum Düsseldorfer Zug, Gleis vierzehn hinzugeleiten, setzt mir mit Stampfen und Hüpfen und Springen die Rolltreppe in Gang. Ich schaffe es in nicht mal acht Minuten. Steige ein.

Der Koffer ist sehr schwer. Ich suche ein Abteil mit alter Dame, jungem Mädchen, – hatte E. mir vorgeschlagen. Fand eines mit älterem, nicht besonders gepflegtem Herrn. Etwas strahlte er aus. Nicht unbedingt Vertrauen, aber sonstwas.

Zwei Bierdosen standen auf dem ­abklappbaren Fenstertischchen, ein Sandwich, auch Zigaretten. Gut unterhalten. Wieder alles ausgeplaudert, drei Stunden lang. Viel herumphilosophiert und politisiert. Mein Koffer wöge mehr als zwanzig Kilogramm, sagte er. Also Übergewicht. Das war ärgerlich. Wir hatten ihn ja abgewogen, auf einer Personenwaage, die leider auf dem weichen, flauschigen Teppichboden stand, erklärte mir dieser sympathische Mensch. Kein stabiler Untergrund, kein genaues Gewicht. Abhebender Teppich, abhebende Waage, abhebender Koffer. Das war einleuchtend. Nochmal abwiegen und falls er Recht hätte, entschied ich mich für folgende Möglichkeit: einen Teil der Schätze, die für meine Familie bestimmt waren, bei der Bahnhofsmission abzugeben. Das würde mir nicht wehtun, im Gegenteil. Der Herr stieg dann in X aus, andere stiegen ein: Ein junger Mann und ein junges Ehepaar.

Der Ehemann hob meinen Koffer, stellte ihn anderswo ab, fand ihn auch schwer, er sagte aber, dass es keine zwanzig Kilogramm seien. Ich war erleichtert, schlief ein. Wachte hin und wieder auf, wenn mein Kinnladen abklappte, der Speichel aus irgendeinem Mundwinkel den Mundraum verlassen wollte. Peinlich. Düsseldorf, Hauptbahnhof, fünf Uhr.

Ich habe mich dem Ehepaar angeschlossen, das mit der S-Bahn zum Flughafen fahren wollte, nicht wie ich es mir vorgenommen hatte, vom Bahnhof mit dem Bus, alleine. Ihr Ziel war Teneriffa und meines Bukarest, darum trennten wir uns schließlich.

Weil ich mein Gepäck loswerden wollte, um eine Toilette aufsuchen zu können, warf ich 1,50 DM in einen Automaten und diese verschwanden vollkommen sinnlos darin, brachten mir keinen Nutzen. Ich hatte die Gebrauchsanweisung nicht durchgelesen, und mein Gepäck stand nach wie vor außerhalb des Gepäckkästchens.

Ein Flughafenangestellter nahm sich wie ein Vater meiner an. Er führte mich schnell und zielstrebig durch Halle, Flur und Türen ins Freie, außerhalb des Flughafengebäudes, zeigte mir eine Tür, von der aus ich treppab dahin gelangte, wohin ich so dringend musste. Währenddessen hütete er mein Gepäck. Dafür bedankte ich mich dann bei ihm. Ob es schön gewesen sei, fragte er grinsend, aber nicht unverschämt.

Eine Waage beglückte mich mit der Zahl 17,5 Kilogramm. In der Cafeteria ließ ich mich häuslich nieder, denn ich hatte noch vier Stunden Zeit (bis 10 Uhr). Ich wollte schreiben.



Dieses hier, erst zwei Tage später, zu Hause, bei meinen Eltern, es folgt, jetzt:

Ich bin Volksdeutsche, habe meine Kindheit und Jugendzeit in Tartlau, Siebenbürgen, verbracht und bin an Ort und Stelle, um meinen Eltern Vorstellungen, Wünsche, Zukunftserwartungen von den Augen abzulesen, denn gesagt wird allerhand. Die allgemeine Stimmung ist düster. Die Geschichte verlangt Entscheidungen zwischen Hammer und Amboss.

Nach all den Jahrhunderten nun dieses. Warum gerade wir?

Ich war und bin die Erste und die Letzte nicht. Es ist unsere Muttersprache. Das sitzt.

Wenn Eltern alt und krank sind, sollten Kinder erreichbar sein. Darum geht es mir vor allem.

Meine Eltern sind noch nicht alt und krank.

Alt und nicht krank war der achtundsiebzigjährige sehr kleine muntere Herr, der nach der unternehmmgslustigen, gestressten, jungen Frau in die Cafetaria eintrat und auch an meinem Tisch Platz nahm, nachdem diese gegangen war.

Sie sprach mich mit einem gebrochenen dicklichen und schmierigen Englisch-Deutsch-Gemisch an, das zu einem deutlichen Deutsch wurde, weil ich spielverderberisch und interessiert grinsend normal deutsch ihre Frage beantwortet hatte. Ich weiß nicht mehr, worum es ging. Und als ich dann nachhakte, weiterhin interessiert und freundlich, – ich bezog mich auf das Englisch-Deutsch-Gemisch, da lief sie rot an und verabschiedete sich gleich darauf, um mit viel Glück für irgendeinen Gelegenheitsflug ein Flugticket zu ergattern. Stunden später war sie noch da.

Das alte Männlein, das ich schon erwähnte, hielt es lange bei mir aus. Es wollte auch nach Bukarest, von da nach Covasna zur Kur, wich bis nach Bukarest nicht von meiner Seite. An Schreiben war nicht mehr zu denken, weil er den Ersten und den Zweiten Weltkrieg überlebt hat, am Vortag in seinem riesengroßen Garten noch dreißig Rosenstöcke und über siebzig Gladiolen gepflanzt hatte, weil seine Frau Studienrätin ist und seine Tochter auch irgend etwas Anständiges, deren Bräutigam ein werdender Psychotherapeut oder so was ähnliches. Aber gegen den hat er etwas, nun man könne als Vater gar nichts daran ändern, weil man damit nur das Gegenteil bewirkt, bei seiner Tochter jedenfalls.

Ihm fehlte der Flugschein, und er war auch nicht für ihn hinterlegt worden, war nicht ausfindig zu machen, als die Zeit knapp und knapper wurde. Schließlich stellte ihm die Vertreterin der Reisegesellschaft einen neuen aus, und ich meine, dass er es auch ein wenig mir zu verdanken hat, denn er ward sehr ungehalten und ausfallend, sagte, dass er wer sei, und dass man ihm das nicht antun könne, ihn fliegen lassen müsse. Den Schein für seine Kur sah ich zwischen seinen Unterlagen auch nicht. Ich möchte wissen, was aus ihm geworden ist.
Drei Generationen in der evangelischen Kirche in ...
Drei Generationen in der evangelischen Kirche in Tartlau: Liane Voigt mit ihrer Mutter (rechts) und Großmutter, 1983.
In Bukarest war es heiß, 28 Grad Celsius. Ich schälte mich bis auf das T-Shirt wie eine Zwiebel: Jacke, Pullover, Hemd oder Bluse. Ich hatte damit gerechnet.

Visa, Zoll: problemlos, glatt abgelaufen.

Drei luxuriöse Busse warteten auf uns. Meiner brachte mich über die mit frischem Grün und weißen Obstbäumen geschmückten Karpatenausläufer in den heimatlichen Kessel. Kronstadt.

Vorher aber: Predeal, Sinaia, Bușteni. Das Bucegi-Gebirge mit dem Gipfel Caraiman, den ein Kreuz krönt, falls man das so sagen darf. Die Natur ist hier schon weiter. Oben in den Felsspalten noch Schnee. Straßen und Häuser sind noch nicht mit spätsommerlichem Staub bedeckt. Alles neu und sauber. Die Sonne schien, und ich war müde und froh.

Noch jemand und ich, wir stiegen am Bahnhof in Kronstadt aus, fuhren nicht mit den anderen in die Schuleau (Poiana Brașov), sondern nach Hause. Schon nach zehn Schritten, – ich zog meinen Koffer, der Rädchen hat neben mir her, – kam mir ein Mann entgegen und wir tauschten Parolen aus. Ein „schwarzer“ Taxifahrer, er warf verstohlene Blicke um sich, nahm mir den Koffer nicht ab, und führte mich zu einer nagelneuen „Dacia“, die war feuerrot.

Für dreißig Kilometer verlangte er von mir zweihundert Lei. Ein Liter Benzin kostet offiziell acht Lei, und inoffiziell zwanzig Lei wenn ich mich nicht täusche. Diejenigen, die es stehlen, verdienen dabei ohne Abzüge. Das erzählte er mir selber. Fühlte sich nicht schuldig. Ich weiß nicht.

Es war einundzwanzig Uhr, in etwa. Meine Eltern saßen noch mitten im Hof (sagen wir einfach so) auf Stühlen, auf Stiegen. Ein paar Nachbarn waren auch da. Umarmt und durcheinandergejauchzt, geküsst und geheult und gesprochen wurde erst. Dann prosteten wir einander mit selbstgemachtem weißem Traubenwein zu, und mein Vater und ich rauchten je eine von mir mitgebrachte westdeutsche Zigarette. Sonst war kein Raucher mehr da.

Die Nachbarn verabschiedeten sich recht bald darauf. Ich war sehr müde. Hatte ich doch fast zweimal rund um die Uhr nicht geschlafen. Meine Mutter vermisste ihre Enkelin und ihren Schwiegersohn. Mein Vater auch.



Zwei Sonntage hintereinander Hochzeiten: „So nimm denn meine Hände ...“. Muttertag: Großartiges Programm in der Kirche: „Wenn du noch eine Mutter hast ...“, spielte ein Teil der Blaskapelle. Unser Kirchenchor und der aus der Gemeinde, in der der Vikar zu Hause ist, singen Steinerweichendes. Der Pastor, der meinen Mann und mich vor neun Jahren getraut hat, und den ich persönlich sehr verehre, hat etwas von einem verständnisvollen Mutterherz erzählt: Ein Sohn, Arzt, berühmt, geschätzt, vielgefragt, wohnt in einer Villa in der Großstadt X, habe seiner Mutter immer liebevolle Briefe geschrieben, sie auch angerufen und ihr Geschenke geschickt, sie aber nie besucht in all den langen Jahren. Und als die Mutter dann aus irgendwelchen Gründen ihr Häuschen verkaufen muss, ihn überraschend aufsucht, vor die Tatsache stellt, ihm sagt, dass sie nun immer bei ihm bleiben wolle, da will er seiner Mutter, einer einfachen Frau vom Lande, in einem Vorort, wegen besserer Luft und solchen Geschichten eher ein Häuschen kaufen, sie aber nicht bei sich behalten. (Das hat er natürlich viel schöner erzählt, der Pastor.) Die Mutter gibt dem Sohn noch einen Gute-Nacht-Kuss. Dieser wundert sich, ist gerührt, denn sie streichelt noch seinen Kopf und die Wange, wie damals als er ein kleiner Junge war. Am folgenden Morgen aber ist sie verschwunden.

Erst viel später, am zweiten oder dritten Morgen findet er sie. Dann jedoch totkrank. Er, ihr Sohn, der Arzt darf sie noch kurz pflegen, bevor sie stirbt. Dabei hatte er es sich über Nacht überlegt.

Die Menschen sollten einander mehr Zeit schenken, zum Nachdenken und Gedanken verarbeiten, geistig.



In Tartlau leben nur noch wenige Volksdeutsche. Vor dem Krieg waren es viel mehr. Rumänen, Deutsche, Ungarn. Unzufriedenheit, Missgunst, Neid, Verfolgungswahn gedeihen besser denn je. Aberglaube, traditionelle Zwänge, Standesdünkel, Tabus. Wenn einer etwas hat, weiß man nicht, auf wessen Kosten oder auf Grund welcher Tugend. Haben zählt, egal, wie man dazu gekommen ist.

Es funktioniert ja, unter dem Ladentisch, unter der Hand, der Schwarzmarkt blüht. Müsste organisiert, legalisiert, richtig verteilt werden. Der Kapitalismus, scheint mir, ist die Organisationsform, zu der Menschen gerade noch fähig sind. Weiter reicht es einfach nicht. Viel mehr kann man von uns in diesem Jahrhundert nicht erwarten.

Beamte holen sich die zum alltäglichen Kochen der Mahlzeiten nötigen Gasflaschen vor den Augen der wartenden Menge ab, und die kuscht, auch wenn sie ohne Ware bleibt.



Es ist fast Mitternacht. Zwei Schweine rütteln und quieksen am Tor. Ein Heidenspektakel. Meine Mutter hat es per Telefon beim Rathaus gemeldet. Mein Vater warnte uns. Meine Mutter und ich streckten uns trotzdem bei geöffnetem Fenster weit über die Fensterbank, leuchteten mit der Taschenlampe in die von Sparmaßnahmen verdunkelte Straße. Niemand schlug uns den Schädel ein. Die Eber, ein schwarzer kleinerer und ein großer, weißer fetter, trotteten vom Licht beruhigt bald weiter. Ich sah wie der Schwarze in den Rinnstein urinierte. Am Halse hing dem Weißen ein am Ende zerfledderter Strick, ein zerfranster.

Das Nuscheln, Quieksen, Schnaufen am Tor, der Kampf, als ob eines hätte abgeschlachtet werden sollen. (Vor drei Jahren war’s ein trunkener, ehemaliger Verehrer von mir.) Wenn die hinten nicht noch alles dran gehabt hätten, wären sie schon längst beim Nachbarn im Kühlschrank oder in der Bratpfanne. So würden sie nach Eber schmecken. Das wissen alle.



Mein Großvater ist vor einigen Monaten zu Grabe getragen worden. Alle trauern hier in Schwarz. Ein Jahr lang die Angehörigen ersten Grades. Ich musste auch in Schwarz ‘rumlaufen. Einige Kleidungsstücke werden selbst gefärbt. Das ist aber nicht der einzige Grund, aus dem alle, die schwarze Sachen tragen, einen roten Ausschlag bekommen, vor allem an den Beinen. Es muss an der Farbe liegen. Auch die original schwarz gekauften Sachen haben das an sich. Sie schimpfen alle, plagen sich. Es bleibt aber dabei.



Zwei Tote gab es in diesen zwei Wochen, in denen ich da war. Beim Leichenschmaus soll es üppiger als je zuvor zugehen. Die abgerichteten Pferde vor dem Leichenwagen konnte ich nicht fotografieren, das Wetter und auch meine Stimmung, ich konnte mich nicht überwinden. Das wäre aber für so manchen ein seltener Anblick gewesen. Der lange Trauerzug hinterher. Und alle in Schwarz.



Mehl und Zucker werden monatlich portionsweise verteilt, wenn es was zu verteilen gibt. Einiges reicht nur für die Verkäufer, deren Verwandte und die Prominenz, auch für den Schwarzmarkt.



Dritter Mai:
Im Rumänischen Fernsehen ein Theaterstück, der Inhalt: wie nach einem Roman von Orwell „1984“. Wissenschaftler, in der Hand der Militärs, von denen gut versorgt, lässt sogar seine Familie, den Sohn, die Tochter, die Ehefrau von Fernsehaugen (Kameras) überwachen. Beugt, löscht ihren eigenen Willen mit irgendwelchen Strahlen.

Das Gute im Menschen siegt. Menschen haben Fähigkeiten, Kräfte, die stärker sind, als alle, von inhumanen Hirnen gezeugten Mittel. Menschen können sich auflehnen, widersetzen, alles umgehen, annullieren, neu ­beginnen. Name des Autors nicht ­bekannt. „Im Gefälle der Stimmungen“?

Nein. Ein begabter Mitarbeiter schleicht sich in den geistig noch intakten Teil der Familie ein, versucht es mit diesen (Frau und Tochter), gemeinsam den Vater zum Guten zurückzuführen.

Ich soll mich mit jemandem in der Bundesrepublik in Verbindung setzen, ihm sagen, er soll aufpassen beim Briefschreiben. Man habe gedroht, verwarnt, wegen konfiszierten, zensierten Briefen.

Schlagwörter: Lebendige Worte, Lyrik, Prosa

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