Ergebnisse zum Suchbegriff „Zentrum Vertreibung“
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Erika Steinbach: "Jede vierte Familie in Deutschland ist vom Vertreibungsschicksal betroffen"
Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, hat in ihrer Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl ihre Freude über die Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union zum Ausdruck gebracht. Dadurch seien „die Heimatgebiete deutscher Vertriebener und der Siebenbürger Sachsen ganz nahe gerückt“. Die CDU-Politikerin lobte die Aufgeschlossenheit der rumänischen Regierung gegenüber den Deutschen aus Rumänien: „Es kommt nicht häufig vor, dass hohe und höchste Vertreter eines östlichen Staates bis hinauf zum Staatspräsidenten die Fortgegangenen zur Heimkehr aufmuntern“. Gleichwohl erinnerte Steinbach an die schikanösen Bedingungen im kommunistischen Regime und das Schicksal der mehr als 15 Millionen deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer aus ganz Mittelost- und Südosteuropa. „Es ist eine lange überfällige Verpflichtung Deutschlands, endlich eine Dokumentationsstätte in Berlin zu errichten, in der das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler und ihre Siedlungsgeschichte deutlich werden“, erklärte die BdV-Präsidentin am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl. Ihre Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Monumentales Medienereignis: "Die Flucht"
Den ARD-Zweiteiler „Die Flucht“ sahen Anfang April 11,16 (1. Teil) und 10,16 Millionen Menschen (2. Teil). Das ergab an den beiden Abenden eine Einschaltquote von jeweils rund 29 Prozent. Dass nach einer aufwändig betriebenen Werbekampagne bald jeder Dritte das Filmepos (nach dem Drehbuch von Gabriela Sperl; Regie führte Kai Wessel) sah, spricht vor allem für die Zugkraft des Themas Flucht und Vertreibung. Der Fernsehfilm löste Diskussionen aus. Die öffentliche Debatte konzentrierte sich vor allem auf die Frage nach dem angemessenen Umgang mit dem Schicksal von 15 Millionen deutschen Vertriebenen, die, auch sechs Jahrzehnte nach ihrem Verlust der Heimat, auf ihren Platz in unserer nationalen Erinnerungskultur warten. mehr...
Mythische Bilder als Gegenwart: Friedrich Bömches wird 90
In dem 1999 in Paris veröffentlichten „Dictionaires de peintures, sculptures, dessinateurs et graveurs“ schreibt der Kunsthistoriker Jaques Busse über den am 27. Dezember 1916 in Kronstadt geborenen Zeichner und Maler Friedrich von Bömches unter anderem, dass das Visionäre seiner Malerei „apparentée à celle du Goya“, „jener Goyas verwandt“ sei und sein Gesamtwerk „mehr als eine stilistische Geste der Neoromantik oder des Expressionismus“ („geste stylistique néoromantique ou expressioniste“) darstelle: diese Kunst verstehe sich als Anklage gegen eine Epoche des Zeitzeugen Bömches, „un témoignage accusateurs sur une époque“. mehr...
Siebenbürgisches Museum wird attraktiver
Das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim wird 2007 schöner, größer und noch informativer. In der Herbstsitzung des Trägervereins am 21. Oktober dieses Jahres konnten die beiden Hauptverantwortlichen des Museums, Dr. Irmgard Sedler, ehrenamtliche Vorsitzende des Trägervereins, und Marius Joachim Tataru, wissenschaftlicher Mitarbeiter mit leitender Funktion, von einem vielfältigen, erfolgreichen Jahr im Museum berichten. Neue Räume für Wechselausstellungen werden zurzeit aus Fördermitteln der Bundesregierung geschaffen. mehr...
Seminar in Bad Kissingen: "Erinnerungskulturen in Ost und West"
Ein Seminar zum Thema „Erinnerungskulturen in Ost und West“ findet vom 17. bis 19. November auf dem „Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, präsentiert dabei das Konzept des Zentrums gegen Vertreibungen. mehr...
Als Brückenbauer aktiv: 30 Jahre Haus der Heimat in Stuttgart
Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in der Schlossstraße 92 feierte sein 30-jähriges Bestehen. Es wurde 1976 durch die Landesregierung gegründet. Die Festwoche wurden am 25. September 2006 durch einem Festakt mit Innenminister Heribert Rech eröffnet. Dem schloss sich eine Fachtagung zum Thema „Heimat - Annäherungsversuche“ an. Ein Tag der offenen Tür mit unterschiedlichen Angeboten rundete das Festprogramm ab. mehr...
Retrospektive Reinhardt Schuster: Lob der Konsequenz
Das Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf zeigt zum 70. Geburtstag des aus Siebenbürgen stammenden Künstlers Reinhardt Schuster bis zum 20. Oktober eine Retrospektive. Gezeigt werden Gemälde und grafische Arbeiten aus 50 Jahren. Reinhardt Schuster wurde am 1. September 1936 in Brenndorf geboren und ist in Bonn und Düsseldorf ansässig. Von 1985 bis 2004 war er Dozent am "Lernort-Studio" Düsseldorf. Bei der Vernissage am 10. September beleuchtete der Publizist Franz Heinz das Werk des Malers und Grafikers. Die hervorragende Einführung wird im Folgenden in gekürzter Form veröffentlicht. mehr...
Horst Köhler: "Anspruch auf unsere Solidarität und Mitgefühl"
Flucht und Vertreibung sind ein Kapitel deutscher und europäischer Geschichte, über das man sprechen und nachdenken müsse, sagte Bundespräsident Horst Köhler beim "Tag der Heimat" am 2. September im Berliner Kongresszentrum. Köhler, erstmals als Festredner dabei, hielt in Berlin ein eindringliches Plädoyer für eine Erinnerungskultur ohne jeden Revanchismus. "Wir müssen darüber sprechen, weil die Menschen, denen unermessliches Leid widerfahren ist, Anspruch auf unser Mitgefühl und unsere Solidarität haben", betonte das Staatsoberhaupt vor rund tausend Gästen von 21 Landsmannschaften. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen war durch ihren Bundesvorsitzenden Dipl.-Ing. Volker Dürr vertreten. mehr...
Reußner Denkmal eingeweiht: "Die Toten ermahnen zum Frieden"
Ein Denkmal für die Opfer von Krieg und Deportation wurde am 5. August 2006 in Reußen eingeweiht. Die erfolgreiche Mission von Johann Lauer, der das Denkmal im Alleingang bewerkstelligt und finanziert hatte, endete tragisch: Der Siebenbürger Sachse erlag vier Tage danach einem Herzinfarkt in Weidenbach. mehr...
Ausstellung in Berlin: "Flucht und Vertreibungen in Europa"
Die Ausstellung "Erzwungene Wege - Flucht und Vertreibungen im Europa des 20. Jahrhunderts" des ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN ist vom 11. August bis zum 29. Oktober 2006 im Kronprinzenpalais in Berlin zu sehen. Die Dokumentationsausstellung zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. mehr...