22. Juli 2014

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Arbeitsgespräch mit Hartmut Koschyk über Belange der Deutschen in und aus Rumänien

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, MdB, hat sich über die Belange der Deutschen in und aus Rumänien mit den Vorsitzenden Dr. Bernd Fabritius MdB, Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Peter-Dietmar Leber, Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. und Helmut Berner, Verband der Sathmarer Schwaben und Oberwischauer Zipser e.V., ausgetauscht. Das Arbeitsgespräch am 3. Juli im Bundesministerium des Inneren knüpfte an die 17. Sitzung der deutsch-rumänischen Regierungskommission an, die im April dieses Jahres stattgefunden hatte und an der auch die Vertreter der drei Landsmannschaften teilgenommen hatten.
Die drei Bundesvorsitzenden informierten den Aussiedlerbeauftragten zunächst über die Arbeit in ihren Verbänden und für sie wichtige Themen wie Rentengerechtigkeit sowie Sicherung der kulturellen Breitenarbeit und der zentralen Kultureinrichtungen in Deutschland. Zudem wurden grenzüberschreitende Themen wie die materielle Sicherung der sozialen Einrichtungen in Rumänien und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kultur- und Bildungsbereich erörtert.

Koschyk lobte die Arbeit der Verbände, die als wichtiger Ansprechpartner der in Deutschland lebenden Landsleute fungierten und wichtige Impulse beim Thema Rente, in Sachen Entschädigungszahlungen u.a. Bereichen setzten. Ein besonderes Interesse zeigte Koschyk auch an der Situation der Altenheime und Sozialstationen, die das Bundesinnenministerium in Siebenbürgen, dem Banat und Sathmar unterstützt. Erfreulich ist, dass durch den Erwerb eines Grundstückanteils des Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses in Temeswar die lange Unsicherheit zum Fortbestand des Hauses beendet wurde. Arbeitsgespräch im Bundesinnenministerium, von ...Arbeitsgespräch im Bundesinnenministerium, von links: Dr. Bernd Fabritius, MdB, Aussiedlerbeauftragter Hartmut Koschyk, MdB, Peter-Dietmar Leber, Ministerialrätin Maria Therese Müller (BMI) und Helmut Berner. Foto: BMI Alle Beteiligten waren sich einig, dass Sprachförderung und Jugendarbeit für die deutsche Minderheit in Rumänien ein wichtiges Anliegen sei. Auch die Arbeit der Kulturzentren mit ihren Veranstaltungen und Sprachkursen wurde von den drei Vorsitzenden herausgestellt. Gleichzeitig wurde der Ausbau länderübergreifender Kooperationen zwischen den deutschen Minderheiten in Südosteuropa befürwortet.

Fabritius, Leber und Berner dankten dem Aussiedlerbeauftragten für das konstruktive und offene Gespräch. „Wir haben bei Bundesbeauftragten mit unseren Anliegen ‚offene Türen‘ eingerannt und uns darauf verständigt, auch weiterhin in engem Kontakt zu bleiben“, erklärte Dr. Fabritius nach dem Gespräch.

Schlagwörter: Aussiedlerbeauftragter, Gespräch, Berlin, Verbandspolitik

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