13. Juli 2021

Leichte Brise wird erwartet: Führungswechsel in der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen

Die Vorstandssitzung der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen vom 19. Juni in Hannover hatte es in sich: Volkmar Gerger, langjähriger Vorsitzender, gab sein Amt an Helmuth Gaber ab und die Kreisgruppen Wolfsburg und Salzgitter bzw. Hannover und Osnabrück arbeiten an ihrem Zusammenschluss. Davon versprechen sich der Landesverband wie auch die betroffenen Kreisgruppen eine spürbare Reaktivierung und Stärkung des kulturellen und sozialen Lebens der Gemeinschaft der Siebenbürger in diesem Flächenland, das heute bloß 513 zahlende und 480 Familienmitglieder zählt. Voller Erwartung waren die Vorstandsmitglieder zur Sitzung angereist. Schon die Tagesordnung für die langersehnte Präsenz-Sitzung erzeugte eine besondere Spannung.
Der Vorstand der Niedersachsen/Bremen mit den ...
Der Vorstand der Niedersachsen/Bremen mit den Vorsitzenden in ihrer Mitte: neuer Vorsitzender Helmuth Gaber (6. von rechts) und neben ihm der scheidende Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende Volkmar Gerger. Foto: Gerhard Schunn
Unser Landesvorsitzender Volkmar Gerger, der 18 Jahre sein Ehrenamt ausgeübt hat – es sei an dieser Stelle klar gesagt: das waren gute Jahre! –, hat sein Amt in jüngere Hände gelegt. Der Nachfolger, Helmuth Gaber, ein sehr engagierter Siebenbürger Sachse, gehört mit seinen 58 Jahren der „jüngeren Generation“ an. Mit Führung und dem Umgang mit Menschen, deren Motivation erregt werden will, hat der Unternehmer genügend Erfahrung.

Kurt Freitags Laudatio auf den scheidenden Landesvorsitzenden Volkmar Gerger und sein Vorschlag, ihn zum Ehrenvorsitzenden der Landesgruppe zu ernennen, wurde von allen mitgetragen, also einstimmig beschlossen. Es hieß nur: „Danke, Volkmar!“ Die Erwiderung des Geehrten war kurz, aber eingängig. Nur ein Satz sei hier sinngemäß wiedergegeben: Man müsse bereit sein, an die jüngere Generation zu übergeben.

Erwähnenswert: Auch Helmuth Gaber, wie einstmals Volkmar Gerger, entstammt der Kreisgruppe Bremen. Damals wie heute haben sich Michael und Christina Kenst als „Königsmacher“ erwiesen. Der erste Griff der beiden war schon mal sehr gut. Und dass der zweite Griff nicht minder sein wird, davon geht der erweiterte Vorstand aus.

Mit diesem Führungswechsel, den die Sitzungsteilnehmer einstimmig mitgetragen haben, war die Sitzung noch lange nicht zu Ende.

Pandemiebedingt kam unser Heimattag der Nordlichter 2020 nicht zustande und die Verschiebung auf 2021 war auch vergebens. Nun wird Gerhard Schunn, Vorsitzender der Kreisgruppe Wolfsburg, sich abermals mit dem Kongresszentrum um einen Termin für 2022 sowie um die Organisation kümmern müssen. Wenn es nur das wäre! Auf ihn warten noch das Treffen mit seinen Aktiven, sprich Kulturgruppen, und das Projekt des Zusammenschlusses seiner Kreisgruppe mit der Kreisgruppe Salzgitter, die führungslos geworden ist. Auch der Kreisgruppe Hannover steht ein Zusammenschluss bevor. Die Kreisgruppe Osnabrück wünscht nämlich von Hannover mitgeführt zu werden, weil deren jetziger Vorsitzender Georg Gabel nicht mehr weitermachen kann. Auf das wie immer sehr engagierte Ehepaar Marianne und Uwe Hinzel in Hannover kommt nun eine Menge Arbeit zu, weil auch Michael Salmen, Vorsitzender der Kreisgruppe Hannover, sein Amt aufgibt.

Ein weiteres Thema waren unsere Landesfinanzen: Nach zwei Jahren Verbandsleben in Niedersachsen/Bremen muss auch Rechenschaft abgelegt werden. Das macht Anna Martini, unsere Kassenwartin und Mitgliederverwalterin. Und die Bilanz kann sich sehen lassen. Die Kassenprüfer Katharina Walesch und Knut Andersen bescheinigten eine ausgezeichnete, fehlerfreie Buchführung. In den nächsten Monaten werden viele neuartige und strukturelle Aktivitäten auf uns zukommen. Aber die Einstellung stimmt. Mit der richtigen Wahrnehmung und von Aufbruchstimmung beflügelt, gehen wir an die Sachen heran – getragen von einer leichten Brise.

Dietmar-Udo Zey

Schlagwörter: Landesgruppe, Niedersachsen/Bremen, Vorstand, Sitzung, Führungswechsel, Gerger

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