Aussiedlerbeauftragter Fabritius und Antisemitismusbeauftragter Klein im Gespräch
Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, hat sich am 24. Juni im Bundesministerium des Innern mit dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, zum Austausch getroffen.
Beide Beauftragte blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der 19. Legislaturperiode zurück und erklärten, dass sie an diesen konstruktiven Dialog anknüpfen wollen. Im Gespräch wurden Grundzüge künftiger Zusammenarbeit in der aktuellen Legislatur besprochen.
Dr. Bernd Fabritius (rechts) und Dr. Felix Klein tauschten sich am 24. Juni im Bundesministerium des Innern aus. Bildquelle: BMI
Im Mittelpunkt standen Fragen der Überschneidung sowie von Synergieeffekten der Anliegen und Bedürfnisse der (Spät-) Aussiedler einerseits und der jüdischen Kontingentgeflüchteten, die aus humanitären Gründen außerhalb eines Kriegsfolgeschicksals Aufnahme in Deutschland gefunden haben, andererseits. Die beiden Beauftragten vereinbarten eine Fortsetzung der konstruktiven Gespräche.
Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus wurde 2018 eingerichtet. Seitdem bekleidet Dr. Klein dieses Amt. Seine Aufgabenfelder umfassen die Bekämpfung von Antisemitismus sowie die Sichtbarmachung jüdischen Lebens. Zu diesem Zweck koordiniert er die Maßnahmen der Bundesregierung gegen Antisemitismus, ist Ansprechpartner für jüdische Gruppen und gesellschaftliche Organisationen und Vermittler für die Antisemitismusbekämpfung durch Bund, Länder und Zivilgesellschaft. Er trägt außerdem zur Sensibilisierung der Gesellschaft bei aktuellen und historischen Formen des Antisemitismus bei, indem er Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit sowie politische und kulturelle Bildung organisiert.
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