17. Januar 2026
Bundesinstitut in Oldenburg zurückbenannt in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“
Am 17. Dezember 2025 hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verfügt, dass das „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa“ (BKGE) in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ zurückbenannt wird.
Hierzu erklärt BdV-Präsident Stephan Mayer MdB: „Ich danke Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ausdrücklich für die wichtige und richtige Entscheidung, das BKGE in Oldenburg rückzubenennen und dem Institutsnamen die Zuschreibung ,der Deutschen‘ wieder hinzuzufügen. Die von der damaligen Kulturstaatsministerin Claudia Roth getroffene Fehlentscheidung aus dem Jahr 2023 bedurfte dringender Korrektur. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits im April 2024 beim Jahresempfang unseres Verbandes deutlich gemacht, dass diese durch die Vorgängerregierung veranlasste Umbenennung ein Zeichen für die Missachtung der deutschen Geschichte und Kultur sei. Dabei zeigt gerade der spezifische Auftrag des BKGE für diesen Teil unserer Geschichte, wie eng verwoben die deutsche mit der europäischen Geschichte ist. Deshalb ist sie ein unverzichtbarer Teil unserer Erinnerungskultur. Die Rückbenennung stellt klar, dass der Beitrag der Deutschen im östlichen Europa zu Geschichte, Kultur und Identität unseres Landes sichtbar bleibt. Die jetzt durch den Bundesinnenminister getroffene Entscheidung ist daher nicht nur politisch, sondern auch inhaltlich und sachlich folgerichtig. Sie konkretisiert die wissenschaftliche Arbeit des Instituts, gibt den Vertriebenen und ihren Nachkommen Rückhalt und setzt ein klares Zeichen, dass ihr historisches Erbe auch künftig im vollen Rahmen des bundesgesetzlichen Auftrags geachtet und erforscht wird. Die jetzt erfolgte Korrektur ist daher ein wichtiges Signal an die deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, dass die Bundesregierung ihre Anliegen ernst nimmt.“
Auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten begrüßte die Rückbenennung des Bundesinstituts. Das BKGE trage nun wieder den Schwerpunkt seines Auftrages im Namen, erklärte Dr. Bernd Fabritius auf Facebook und unterstrich: „Das ist ein wichtiges Bekenntnis der Bundesregierung zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa als Teil des gesamtdeutschen und europäischen kulturellen Erbes.“
Auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten begrüßte die Rückbenennung des Bundesinstituts. Das BKGE trage nun wieder den Schwerpunkt seines Auftrages im Namen, erklärte Dr. Bernd Fabritius auf Facebook und unterstrich: „Das ist ein wichtiges Bekenntnis der Bundesregierung zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa als Teil des gesamtdeutschen und europäischen kulturellen Erbes.“
CS
Schlagwörter: BKGE, Oldenburg, Dobrindt, BdV, Bernd Fabritius
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