Kommentare zum Artikel

2. Januar 2012

Verbandspolitik

Erhöhung des Mitgliedsbeitrages

Der Verbandstag vom 12./13. November 2011 hat als oberstes Gremium unseres Verbandes eine Beitragserhöhung beschlossen. Diese erste Erhöhung seit 2002 wurde notwendig, weil der Verband die Leistungen für seine Mitglieder trotz Mitgliederschwund und allgemeiner Preiserhöhungen beibehalten möchte. Ab 2012 beträgt der jährliche Mitgliedsbeitrag pro Familie 46 Euro (vorher: 40 Euro; gilt für Mitglieder in Deutschland und Europa). mehr...

Kommentare

Artikel wurde 44 mal kommentiert.

  • Bir.Kle.

    1Bir.Kle. schrieb am 02.01.2012, 18:26 Uhr (um 18:36 Uhr geändert):
    Der Mitgliedsbeitrag wurde also erhöht,...
    "...weil der Verband die Leistungen für seine Mitglieder trotz Mitgliederschwund und allgemeiner Preiserhöhungen beibehalten möchte."

    Das ist zwar nachvollziehbar, es besteht jedoch die Gefahr, dass aufgrund der höheren Mitgliedsbeiträge noch weitere Mitglieder "von Bord" gehen werden.
    Weniger Mitglieder, die Beiträge entrichten, würde also bedeuten, dass die Mitgliedsbeiträge noch weiter erhöht werden müssten, um die Leistungen aufrechterhalten zu können. Weitere Beitragserhöhungen hingegen könnten weiteren Mitgliederschwund mit sich ziehen.
    Es ist also Vorsicht geboten, damit man nicht einen regelrechten "Teufelskreis" in Gang setzt.

    Obendrein wird es womöglich viel Aufwand mit sich bringen, zumal ich mir gut vorstellen kann, dass viele Mitglieder vergessen werden, den Betrag auf ihrem Dauerauftrag entsprechend zu erhöhen.
    Da müssen wahrscheinlich so einige angeschrieben bzw. angemahnt werden.
    In meinen Augen ist es durchaus fraglich, ob der Verband sich mit der Beitragserhöhung einen Gefallen getan hat.
  • Oberberg

    2Oberberg schrieb am 03.01.2012, 14:25 Uhr:
    Mit der Erhöhung um 6 Euro seit 10 Jahren geht der Verband noch nicht einmal an die Inflation und Geldentwertung, die sicher höher liegt. Ich halte das für moderat und angemessen. Wenn man die Beiträge in diesem Forum liest, dann werden immer größere Erwartungshaltungen an den Verband offenbar, für die aber niemand etwas selbst leisten will. So kann das nicht gehen.

    Auch in Siebenbürgen konnten wir in den vielen Jahrhunderten nur deswegen bestehen, weil wir solidarisch waren. Sei es beim Bauen der Burgen im Mittelalter, der Nachbarschaftshilfe zum Renovieren der Kirchen oder einfach zum Putzen des Dorfgrabens. Dort hat jeder mitgeholfen, die Abseitssteher gab es nicht, jedenfalls war es Ehrensache, mitzumachen.

    Deutschland hat einige von uns - so sieht es aus - leider etwas anderes gelehrt: wir erwarten gerne viel, wollen selbst aber nichts oder wenig dazu beitragen.

    Wenn auch die Sachsen, die den Verband mit Erwartungshaltungen konfrontieren, ohne selbst dabei zu sein, diesem auch beitreten und mithelfen, wird er für uns alle erfolgreicher sein können. Das wünsche ich ihm zum neuen Jahr.

    Alles Gute
  • orbo

    3orbo schrieb am 03.01.2012, 20:47 Uhr:
    Eine moderate Beitragserhöhung nach 10 Jahren wird weniger den Mitgliederschwund verstärken, sondern Mittel verfügbar machen, dem entgegenzuwirken. Das ist wohl die Stelle an der gefragt werden muss: Frag nicht, was Du von der Gemeinschaft erhältst, sondern was Du für sie tun kannst....

    Wünsche allen einen guten Start...
  • johan009

    4johan009 schrieb am 03.01.2012, 21:05 Uhr:
    Ich stimme voll zu, das die erhöhung dringend notwendig ist.
    Ich frage mich nur wofür es diese erhöhung gibt?
    Ich frage mich in den nächsten 5 jahren gibt es die nächste erhöhung von 10€ da keine inflation sondern der Mg.schwund da ist.
    Solange dieser Vorstand "nur" als Verwalter und Verbraucher des Verbandes da steht werden sich die Beiträge immer erhöhn müssen.
    Ich könnte mir vorstellen das viele Mg.sich begeistern lassen, im Verband mitzuarbeiten WENN ihnen dieser Vorstand eine nüchterne,klare,harte Analyse geben und daraus eine Zukunft des verbandes endwikeln würde.
    Ich halte es nicht gut was der Oberberg da von sich gibt.
    DIE Mg. "MÜSSEN" VOM VERBAND INFORMIERT WERDEN.

    ES "MÜSSEN" VERTRAUNGSFÖRDERNDE MAßNAHMEN ENDWICKELT WEDEN.

    Nur so könnte der Verband überleben und die beitäge müsten ncht mehr steigen.

    Alles Gute
  • AW-Nösen

    5AW-Nösen schrieb am 04.01.2012, 11:12 Uhr:
    Wie denn noch informieren bitte? In den letzten Jahren pflegte man eine offene Kommunikation und so wird auch weiter verfahren.
    Vertrauensfördernde Maßnahmen? - Wie sollen diese eine Chance zur weiterentwicklung haben, wenn es immer wieder Menschen gibt die Stimmung machen ohne das zu honorieren, was bereits geleistet wurde?
    Da können noch und noch Maßnahmen entwickelt werden...
  • johan009

    6johan009 schrieb am 04.01.2012, 12:14 Uhr:
    Hallo Fr. Nösen
    Ich mache doch keine Stimmung,ich möchte nur in die Zukunft arbeiten und nicht mit dem was früher war mich schmücken.
    Ich könnte auch vorschlagen die Vergangenheit aufzuarbeitn.damit hätte der Verband bestimmt Erfolg und es würden sich auch neue Mg. melden.
    An info zb. sei es angebracht in der ersten Ausgabe der Zeitung die ausgeschiedenen Mg.2011 ob des beitrages oder verstorben oder oder...das sind infos die in einem Verein notwendig sind-das kommt unter den punkt Vereinsleben.
    Also nicht Geld löst unser problem-sondern bessere Vereinsarbeit.

    alles Gute

  • gogesch

    7gogesch schrieb am 04.01.2012, 16:47 Uhr:
    wo ist Schreiber als Verteidiger? "duckundrenn"
  • Erhard Graeff

    8Erhard Graeff schrieb am 04.01.2012, 20:59 Uhr:
    Hallo johann009,
    es soll kein Problem sein, die entsprechenden Zahlen zu veröffentlichen. Nur, was bringt uns das? Wieso meinen Sie, dass die Veröffentlichung der einzelnen "Fallgruppen" zu einer "besseren Vereinsarbeit" führen würde? Oder anders gefragt: was bringt es einem Mitglied in Hamburg, wenn es nun weiß, dass drei Mitglieder in Bayern wegen der Erhöhung des Beitrages die Mitgliedschaft gekündigt haben und vielleicht 15 in Baden-Württemberg aus dem Verband ausgeschlossen worden sind, weil sie den Beitrag 2011 trotz zweimaliger Mahnung nicht bezahlt haben (die angeführten Zahlen stammen "aus dem Bauch").
    Hallo Gogesch,
    was hättest du gerne als "Verteidigung" gehört? Meinst du, dass ein Jahresbeitrag von Euro 46 pro Famile unangemessen hoch ist? Der Verbandstag hatte die Möglichkeit, die Erhöhung des Beitrages zu beschließen oder aber Leistungen für die Mitglieder zu kürzen (z.B. durchschnittl. Seitenzahl der SbZ-Folgen verringern, Einsparungen beim Internetauftritt, Reduzierung des Heimattagprogramms usw.). Er hat sich fürs erste entschieden.
    Grüße
  • gogesch

    9gogesch schrieb am 04.01.2012, 22:12 Uhr:
    Hallo Erhard... das Wort "Verteidigung" ist zu 100% auf Schreiber bezogen und war nicht ganz ernst gemeint. "Nicht ernst" geht in diesen Foren leider schon lange nicht mehr.
    Ich hab die Beitragserhöhung hier schon lange als "unterstützenswert" bezeichnend und nochmal, im Ernst, ich würde auch bei 100 € Jahresbeitrag Mitglied im Verband bleiben. Ich gehöre sicherlich zu den letzten Sachsen die aus dem Verband austreten würden.
  • Doris Hutter

    10Doris Hutter schrieb am 04.01.2012, 23:16 Uhr:
    Das ist ein Wort!
    Danke, gogesch, für dein Vertrauen in den Verband!

    Bei allen Unzulänglichkeiten, die wir, verstreut in der ganzen Bundesrepublik, haben, bei allen noch zu stemmenden Aufgaben, können wir dennoch stolz auf das zurückblicken, was wir bisher in Gemeinschaftsarbeit und weitgehend ehrenamtlich geschafft haben.
    Wenn wir statt Schlechtreden, lieber gute Ideen, Vorschläge und Erfahrungen einbringen sowie finanziell mithelfen, werden wir noch viel voranbringen. Es gibt nämlich viele kluge Köpfe im Verband, die Voraussetzungen sind gut, die Aussichten auch.

    Soviel Energie in diesen Foren! Warum nicht mal für den Verband? Für die Sache der Siebenbürger Sachsen?
  • johan009

    11johan009 schrieb am 05.01.2012, 08:01 Uhr:
    Hallo Erhard,
    dieser Satz gefällt mir "es soll kein Problem sein"so wird im allgemeinen geantwortet, wenn ich nicht einverstanden bin einen Vorschlag anzunehmen.
    Was bringt das uns...? wenn du genau betrachtest, hatte ich das als beispiel der art, der Info bezeichnet.
    Auf die Frage was bringt es uns wenn diese Statistik jährlich gemacht wird stelle ich die gegenfrage was bringt es wenn wir die statistik nach 4 Jahren machen?
    Nein, Nein, Nein ich denke an die Kreisgruppen da gibt es zum beispiel ein Orientierungs Büchlein für den
    Kreisgr.Führer.dieses ist bestimmt so alt, oder noch viel älter als mancher Kr. Gr.Führer.
    Frage: wäre es nicht an der Zeit einmal sich mit diesem Büchlein zu beschäftigen und es auf den neuen Stand zu bringen?(die Geschäftstelle arbeitet doch auch nicht auf dem stand vor 60 Jahren)
    Zu der Erhöhung des Beitrags auf 46€:
    Alle, und noch mehr Punke die Du genannt hast mußten und müssen unter die Lupe genommen werden sonst bleibt es ein Fass ohne Boden mit den Jährlichen Beiträgen.
    Ich vermisse in den Kreisgruppen Ideen die vom Bund ausgehn das hat wirklich nichs mit Fr. Hutter`s Ehrenamt zu tun (auf das sie regelmäsig hinweist) nein es hat nur mit Einsatz zu tun "entweder man hat`s oder man hat`s nicht"
    Liebe Fr.Hutter dieses ist nicht Schlechtreden es ist nur ein hinweis wo auch Sie ansätzen könnten.
    Die letzte Frage:Ist der Abstand zwischen Bund,Land und Kr. und Mg. nicht zu groß?
    Diese "Energie" soll auch dem Verband dienen Fr.Hutter (oder man ignoriert sie)

    Alles Gute
  • gogesch

    12gogesch schrieb am 05.01.2012, 11:25 Uhr:
    Mein Bekenntnis zum Verband kann nicht in direkten Bezug zu meinem Vertrauen in den Verband gebracht werden, sondern ist viel mehr die innere Überzeugung, dass der Fortbestand unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft zwanghaft mit der Tätigkeit des Verbandes verkettet ist.
    Darum bleibt nicht viel mehr übrig als "für" den Verband zu sein, ohne ein Gesamteinverständnis an den Tag legen zu müssen.
    Aus meiner Sicht gibt es 3 Punkte die langfristig entscheidend sind:
    1. Dinkelsbühl
    2. Gundelsheim
    3 Kirchenburgen in Siebenbürgen
  • orbo

    13orbo schrieb am 05.01.2012, 13:11 Uhr (um 13:12 Uhr geändert):
    @johann009: In die einzelnen Ämter im Verband wird man sicherlich gewählt aber nicht ohne vorab dorthin "hineingewachsen" zu sein. Ein sehr gutes Beispiel ist Rainer Lehni: Er ist vom Tanzgruppenleiter zum Pressereferenten der SJD in das Amt des Bundesjugendleiters hineingewachsen und ist nun wiederholt stellv. Bundesvorsitzender. Das alles geht auf sein 20jähriges Engagement im Verband zurück! Wer behauptet, dass solche Leute den Kontakt zur Basis verbessern müssen, weiß nicht wovon er spricht.

    @Gogesch, von Deinen drei als entscheidend genannten Punkten trifft nur der Heimattag in Dinkelsbühl auf eine zentrale Veranstaltung des Verbandes zu...
    Mitglieder, die aktiv ihre Mitgliedschaft im Verband nutzen, kennen die zahlreichen Kreis- und Tanzgruppen, Blaskapellen, Chöre, Seminare, Interessenvertretung, Publikationen usw. des Verbandes und nutzen sie. Diese zahlreichen Sachsen - und nicht nur - würden den Verband sehr vermissen, gäbe es ihn nicht. Für sie ist die Mitgliedschaft als solche damit "unbezahlbar"...
  • Erhard Graeff

    14Erhard Graeff schrieb am 05.01.2012, 13:23 Uhr:
    Servus johan009,
    habe kein Problem zum „Du“ überzugehen, auch wenn mir bloß Agent007 ein Begriff ist ;)
    Bedaure, dass du mit meiner Antwort nicht zufrieden bist, aber mehr kann ich dir nicht „versprechen“. Erstens bin ich auf das Material der Landesverbände angewiesen und ich weiß nicht, ob sie alle „Austritte“ entsprechend deinen Wünschen aufgeschlüsselt haben und zweitens war gestern Redaktionsschluss für die Folge 1/2012 der SbZ, wobei ich diese Woche Urlaub habe.
    Du musst aber zugeben, dass die Kommentare zu dieser Meldung in eine Richtung gehen, die mit deren Inhalt nur am Rande etwas zu tun haben. Jedenfalls haben die für die Erhöhung des Beitrages Verantwortlichen nicht aus Jux und Tollerei gehandelt, sondern im gesamten Prozess (Antragstellung, Begründung und schließlich Mehrheitsfindung) das Wohl des Verbandes im Auge gehabt.
    So, nun schweifen wir gerne wieder ab: Das Handbuch des Kreisvorsitzenden gibt es auf der Seite
    www.siebenbuerger.de/bayern/handbuch/
    in der Fassung von 2010. Frühere Fassungen gab es von 1992 und 2005. Alle Untergliederungen sollten das wissen, nachdem die Landesvorsitzende von Bayern die Kollegen im Bundesvorstand darüber informiert hat.
    Eine andere nützliche Sache, die vom Bundesvorstand ausging: Es handelt sich um eine Analyse der Stärken und Schwächen unseres Verbandes. Mehr dazu unter:
    www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/11433-staerken-und-schwaechen-des-verbandes-der.html
    Diese Analyse sollte in den Kreisgruppen bekannt sein, schließlich ist sie jedem Kreisvorsitzenden zugegangen. Leider gab es darauf keine (ich wiederhole: keine einzige) Reaktion aus den 106 bundesweiten Kreisgruppen des Verbandes. Gerne hätten wir gehört, dass das Ganze ein Schmarrn ist, oder aber nützlich, oder aber nur zum Teil für Kreisgruppe x zutrifft usw. Irgendetwas! Auch der direkte Weg von Bund zu den Kreisgruppen kann bereits zu lang sein…
    Grüße
  • johan009

    15johan009 schrieb am 06.01.2012, 07:59 Uhr:
    Hallo Erhard,
    wie das so ist wir dutzen uns seid über 10 ....jahren (gemeinsames bier getrunken es könnte ein weizen gewesen sein) aus dem grund habe ich auch das "DU" genutzt wenn es dir auffällt habe ich die doris mit Fr. hutter angesprochen da ich noch nie gelegenheit hatte mit ihr ein Bier zu trinken(schade).
    Also das mit dem handbuch finde ich gut ich habe es sogar gefunden und gelesen (wunderbar) ich frage mich nur warum erscheint soetwas nicht in dem vereinsblatt. das lieber erhard ist aus meiner sicht ein info mangel was ich oben bemägelt habe.
    Zu dem andern punkt der einen traurig stimmen kann (keine einzige rückmeldung aus den ländern und aus den kreisgruppen)was sagt uns das? eine pasive einstellung dem verein gegenüber? wird soetwas in den gruppen auch diskutiert? wir sowas vom herausgeber auch nachgefragt?
    da er keine rückmeldung bekommt.
    So und nun zu ORBO es ist mir neu das ich dieses wort "hineingewachsen " genutzt habe wenn es trotzdem ist möchte ich schon hingewiesen werden "Wo" ich es finde danke.
    Troz allem wünsche ich dir erhard eine erholsame woche.

    alles gut


  • gogesch

    16gogesch schrieb am 06.01.2012, 12:10 Uhr:
    Bezüglich der Analyse der Stärken und Schwächen unseres Verbandes gab es auch hier in den foren keine Diskussion dazu.
    Ich stelle die Frage: In wie weit fühlt sich ein Kreisgruppenvorsitzender als Teil des Gesamtverbandes oder sind seine Grenzen, viel enger, auf seinen Kreis begrenzt?

    @orbo: genau das ist der Punkt. Der Verband hat eine hohe Anzahl an stellvertretenden Vorsitzenden und alle sind irgendwie nur mit Dinkelsbühl beschäftigt!
    Und noch eine Frage plagt mich: Sind die ehrenamtlichen Landesvorsitzenden mit dieser Funktion nicht ausgelastet? wann können die noch die Funktion eines stellvertretenden Bundesvorsitzenden ausfüllen?

    ... aber das hat mit dem Mitgliedsbeitrag alles nichts mehr zu tun
  • orbo

    17orbo schrieb am 06.01.2012, 12:53 Uhr:
    @gogesch: Sorry, aber Du willst etwas auf einen Punkt bringen, was ich so wirklich nicht geschrieben habe weil es nicht zutrifft.
  • johan009

    18johan009 schrieb am 06.01.2012, 12:55 Uhr (um 12:57 Uhr geändert):
    Gogesch:doch das hat mit der Qalität der Arbeit zu tun und das ist auch direkt verbunden mit dem warum und wofür beitrag.
  • gogesch

    19gogesch schrieb am 06.01.2012, 15:24 Uhr:
    @orbo ich wollte nur Deine Einschätzung bezüglich Dinkelsbühl bestätigen, sonst nichts.
  • azur

    20azur schrieb am 06.01.2012, 16:05 Uhr (um 16:17 Uhr geändert):
    Zitat @Orbo (Treffpunkt/Allgemein/Prognosen 2012):
    „- Bäsescu verspricht uns am Heimattag Restitutionen und Entschädigung für die Deportierten
    - Bäsescu hält seine Versprechungen nicht und alle machen Fabritius dafür verantwortlich“

    @Orbo, ich hoffe Sie werden nicht „3 x gesteinigt“, weil heute schon für jeden klar ist, dass es genau so kommen wird.

    Solange in dieser Richtung nichts Glaubhaftes geschieht, kann der Verband sich jeden Cent, welcher in den nicht effektiven „Brückenbau“ für rumänische Politiker eingesetzt wird, einsparen, bzw. sinnvoller ausgeben. Über derartige Ausgaben ärgern sich viele SBS.

    Ansonsten finde ich aus meiner Sicht , die Beitragserhöhung nicht extrem hoch.
    Dennoch finde ich, die Verbandsführung sollte die kritischen Stimmen nicht jedes Mal im Keim ersticken. Leute die sich hier äußern, scheinen die Erfahrungen und Sorgen von der Basis weiter zu geben. Es ist wichtig, dass die Basis auch seitens der Verbandsführung gestärkt wird, um somit dem rapiden Mitgliederschwund entgegen zu wirken.

  • Erhard Graeff

    21Erhard Graeff schrieb am 06.01.2012, 17:53 Uhr:
    @azur
    Wieso werden kritische Stimmen im Keim erstickt? Diese Homepage wurde so interaktiv eingerichtet, damit man mit Mitgliedern und Leuten, die das Siebeürgisch-Sächsische interessiert, ins Gespräch kommen kann. Nur sollte es erlaubt sein, Kritisches aufzunehmen und darauf aus der Sicht derer, die im Fokus stehen, zu antworten. S.w.o. Handbuch, langer Weg zur Basis.
    Zu Ihrem Lieblingsthema Restitution bzw. Entschädigungen: Man könnte den Verband - nicht Fabritius - kritisieren, wenn er nichts zur Lösung des Problems tun würde. Man kann den Verband aber auf keinen Fall verdammen, wenn Dinge, die nicht in seinem Verantwortungsbereich liegen, ungelöst bleiben. Und Sie wissen es genauso gut wie jeder andere, dass Rumänien bzw. der Gesetzgeber dort in der Pflicht steht.
    Grüße
  • orbo

    22orbo schrieb am 06.01.2012, 18:58 Uhr:
    Erhard Graeff als souveränes Mitglied dieser illustren Runde hat selbst am Feiertag sich die Zeit genommen hier Tacheles zu reden... Sagt alles....
    Hey AZUR: schon mal mit dem Unterschied zwischen Sarkasmus und Realität konforniert worden? Nein? Na dann wirds aber Zeit! Keep cool, keep smiling boy! Darin kannst Du von allen Rechtsanwälten dieser Welt noch viel, sehr viel lernen!

    Lach mich weg, sonst werde ich bei der Lektüre mancher Kommentare in diesem Thread noch zu Beginn des Jahres depressiv...
    Mama, wo ist hier die Fluchttüre? Joi istenem...
  • azur

    23azur schrieb am 06.01.2012, 19:04 Uhr (um 19:09 Uhr geändert):
    Herr Graeff,
    einige Ihrer Argumente kann ich so gelten lassen: die Einrichtung dieser Homepage ist wirklich gelungen und für die Kommunikation unter den Sb. Sachsen sehr wichtig.
    Dafür vielen Dank!

    Die Restitution, die Entschädigungen für unsere Deportierten, aber auch die Renovierung unser er Kirchenburgen, der Erhalt unseres Kulturerbes, sind tatsächlich Themen die mir persönlich, aber auch vielen anderen Sb. Sachsen, am Herzen liegen. Vom Verband und von Herrn Dr. Fabritius, als Bundesvorsitzenden, erwarte ich, dass unsere Interessen gestärkt werden. Der „Kuschelkurs“ mit den rumänische Politikern geht nicht nur mir auf den Nerv, weil uns seit über 20 Jahren Lügen und leere Versprechungen aufgetischt werden. Über den „Brückenbau“ werden die Interessen, einseitig für die rumänische Seite gestärkt.
  • Schreiber

    24Schreiber schrieb am 07.01.2012, 16:14 Uhr:
    @ Gogesch: ;) warum ich hier als "Verteidiger" wegbleibe?

    Weil ich gegen eine Beitragserhöhung bin, zumindest solange der Verband nicht aufhört, unsere Beiträge auch für diejenigen auszugeben, die Oberberg völlig richtig als "Abseitssteher" bezeichnet - mir würden da viel deutlichere Wörter einfallen (wie Profiteure, Schmarotzer etc, suchen Sie gerne das Passende aus).

    Mir stellt sich schon die Frage, warum ich (und andere) mit meinem Beitrag hier z.b. eine Plattform mitfinanziere, die von anderen "Abseitsstehern" völlig gratis (auf unsere - also auch auf meine!) Kosten nur als Spamplatz missbrauchen (statt sie mitzutragen und dann z.B. als Ort für gerne auch kritische Vorschläge zu nutzen, die ich deutlich von Spam und nicht hinterfragten Populismen unterscheide)?

    Ich wäre längst dafür, die werthaltigen Inhalte dieser Plattform und des Verbandes nur den sie tragenden Mitgliedern gratis zur Verfügung zu stellen und alle anderen zu einer Nutzungsgebühr zu bitten. Dann müsste nicht auch ich (und andere mit Gemeinschaftsempfinden) deren blankes Anspruchsdenken mittragen.

    Auch sollte der Verband alle seine anderen Veranstaltungen gerne gratis für Mitglieder und nur gegen Kosten für die Schmarotzer öffnen. Warum sollen einige alles machen und die anderen "bedienen" sich einfach so? Die Abseitssteher wären in einem sächsischen Dorf sicher zu Solidarität gebracht oder eben ausgegrenzt worden. Nur hier scheinen diese die eigentlich "Guten" - weil "kritisch" - zu sein, und weil sie besonders laut und penetrant sind.

    So lange also alles, was der Verband leistet (und das ist einiges!) für alle da ist und nichts kostet, wird es Schmarotzer geben, deren einzige Beiträge das laute formulieren von Ansprüchen und Beschimpfungen gegen den nicht noch mehr gratis leistenden Verband sind.

    Die sollten nicht wir durch eine Beitragserhöhung noch besser mitfinanzieren, sondern sie zu Solidarität zwingen, wenn es nicht anders geht.

    So, jetzt muss wohl ich mich "wegducken"? Aber einmal wollte ich das so deutlich sagen - vielleicht als Aufruf an alle, die sich jetzt als "Schmarotzer" angegriffen fühlen, einfach die Seiten zu wechseln und mitzumachen.

    Alles Gute im Neuen Jahr ;)

  • azur

    25azur schrieb am 07.01.2012, 18:20 Uhr:
    Hallo @ Schreiber,
    Ist es nicht so, dass bis zu Ihrer Pensionierung auch Ihr Einkommen aus diesem Topf bezahlt wurde? Vielleicht sollten Sie Ihren Unmut über die Beitragserhöhung nochmals überdenken ;)))

    Auch Ihnen ein gutes neues Jahr!
  • gogesch

    26gogesch schrieb am 07.01.2012, 19:32 Uhr:
    Zu den "Abseitsstehern" hab ich die gleiche Einstellung. Ich würde sie auch lieber als Schmarotzer bezeichnen, weil sie es tatsächlich sind.
    Ich kenne Einige von dieser Sorte persönlich, aber ich kann sie trotzdem nicht am Kragen packen und sie zur Unterschrift zwingen. Was mich am meisten stört ist deren Einstellung: mir reicht das alles, warum sollte ich noch was bezahlen?
    Hat Dr. Fabritius diesen Punkt mal ganz konkret in Dinkelsbühl angesprochen? Oder gab es mal eine Titelstory in der Zeitung?
  • orbo

    27orbo schrieb am 07.01.2012, 21:14 Uhr:
    @gogesch: Nicht als Titelstory, aber schon vor Jahren mit sehr deutlichen Worten: der damalige Chefredakteur hat kritisiert, dass einige unserer Landsleute mit der Brechstange der Ignoranz Trachtenträger beim Abzeichenverkauf beschimpften und einfach nicht bezahlen wollten. Vielleicht findet sich der Artikel in diesem (kostenlosen) Onlinearchiv der SbZ....
  • johan009

    28johan009 schrieb am 08.01.2012, 08:11 Uhr:
    Mein Lieber Gesangverein,
    wenn Ihr mit dem Holzhammer,Mitglieder Werben wollt,mit worten wie "Schmarozer" oder "Nutznieser" dann bringen wir unsern Verein (ich bin aktives Mg. seid über 35 Jahren) genau zu dem Prozentsatz der FDP.
    Kann man denn in einer gut funktionierenden Demokratie noch auf Schwächen hinweisen?, ohne gleich, als Schmarotzer bezeichnet zu werden.
    Meines Erachtens sind Sie Herr Schreiber der Zweite der diesen Ausdruck gebraucht hat.
    Mit dieser Aroganz kann unser Verein nicht überleben.
    Zum Beitragerhöhung;
    Herr Schreiber haben Sie sich Gedanken gemacht wenn im Juli dieses Jahres das Land Baden Wüttenberg und Land NRW die Patenschaft nicht mehr mit Geld unterstützt wasfür ein Finanzloch dann entsteht?.
    Ich wollte nur hinweisen auf den ausdruck "Schmarotzer"
    Ich bin überzeugt, das Sie Herr Schreiber Größe Zeigen und eine Stellungnahme abgeben, wen Sie genau mit Schmarotzer bezeichnen?.
    Zum Herren orbo: meinen Sie das diejenigen die Schimpfen auch nicht Mg. sind-glaube ich nicht...

    trotzdem nichts für ungut
  • orbo

    29orbo schrieb am 08.01.2012, 09:57 Uhr:
    Der eine fragt ob Schreiber mal Klartext geschrieben hat, der andere macht's ihm zum Vorwurf...

    Wünsche allen einen geruhsamen Sonntag im Rahmen seiner Lieben!
  • gogesch

    30gogesch schrieb am 09.01.2012, 11:55 Uhr:
    Dann bezeichnen wir diejenigen, die seit 20 Jahren die Zeitung in Papierform lesen ohne einen einzigen Cent dafür ausgegeben zu haben als "Nebenbeileser" und nicht als "Schmarotzer". Die Anzahl Mitglieder wird nicht direkt von unserer Bezeichnung hier abhängig sein.

    @Johann009: meines Wissens nach unterstützt das Land NRW nur noch ideel (sprich: schöne Worte oder laue Luft!), nur BW finanziert eine Bibliothekarsstelle in Gundelsheim
  • johan009

    31johan009 schrieb am 10.01.2012, 07:19 Uhr:
    Gogesch:Mir sind solche Fälle nicht bekannt. Was mich nur stutzig macht ist eben der Ausdruch "Schmarotzer".Zu deiner Intormation: NRW ZAHLT "NOCH" UND NICHT "wenig" es ist ein guter Batzen. Die Summe kenne ich. Du kannst sie in München nachfragen.

    Das war zum Punkt Info.
  • gogesch

    32gogesch schrieb am 10.01.2012, 14:43 Uhr:
    Johann... frag doch mal in deinem Bekanntenkreis ein bisschen näher nach, vor allem in den sächsischen 2 Generationenhäusern.

    Was zahlt NRW genau?
  • Schreiber

    33Schreiber schrieb am 10.01.2012, 17:54 Uhr:
    @ johann009: was soll "arrogant" daran sein, wenn man solches Schmarotzertums beim Namen nennt? Meinen Sie also, man soll Schmarotzen dürfen, dann aber sauer sein, wenn man dabei ertappt und darauf angesprochen wird?

    Sie gehen ja auch nicht zum Tengelmann, bedienen sich, gehen dann frech an der Kasse vorbei und sagen dem Ladendetektiv: [ja wenn Sie mich als "Dieb" bezeichnen, dann komme ich erst Recht nicht an die Kasse (aber weiter zum klauen), und arrogant sind Sie auch].

    Sie haben gefragt, wen ich als "Schmarotzer" bezeichne:

    Na zum Beispiel die Landsleute, die stolz und munter die SbZ im Internet lesen, sich dort Informationen holen und Vorteile ziehen, die der Verband durchgesetzt hat, ohne selbst auch nur einen Cent dafür als Mitgliedsbeitrag an den Verband zu zahlen.

    Um noch konkreter zu werden

    - z.B. auch jeden, der die vom Verband durchgesetzte Abschlagszahlung für die Rentenkürzung selbst beantragt und einige Tausend Euro kassiert hat und beim Verband noch nicht einmal Danke dafür sagt - geschweige denn einmal einen 100-er in die Hand nimmt und spendet,

    - oder Personen, die auf Veranstaltungen unserer Gliederungen gehen, sich dort wohlfühlen, aber bei der Organisation weder mitmachen, noch diese durch einen Beitrag unterstützen)

    - oder (gar nicht zu letzt): jeden der hier schreibt, die Plattform sonst nutzt - und nicht um Traum darüber nachdenkt, wer den Server, die Pflege, die Resourcen bezahlt.

    Die Beispiele sind vielfältig.

    Vereinfacht: jede/n, der sich nur für den Nutzen interessiert und diesen auch zieht, wo er nur kann, beim Bereitstellen der Leistung aber abseits steht und auch einen Bogen um jeden Spendenkorb des Verbandes macht.

    Oberschmarotzer nenne ich dann diejenige, die sich auch noch erdreisten, auf ein "Recht zum Schmarotzen" zu pochen und immer dreister verbal auf diejenigen losgehen, die schon was tun (wer sich hier angesprochen fühlt, darf sich melden) ;)

    Weil Sie auch die Förderung aus NRW angesprochen haben:

    auch mich würde interessieren, (in % ausgedrückt), welchen Anteil der Gesamtausgaben des Verbandes (seine ganze Arbeit für uns) von der NRW-Förderung getragen wird? Sind es mehr als 1-2 % (was kostet heute ein Feigenblatt?) Kann man davon die Briefmarken für einen Brief pro Jahr an die Mitglieder bestreiten, oder vielleicht eine einzige Ausgabe der SbZ zur Post bringen?

    Jedenfalls ist es abstrus, wenn Sie, Johann009, meinen, deswegen vom Verband eine Leistungspflicht für alle, einschließlich "Abseitssteher" ohne jede Gegenleistung konstruieren zu wollen.

    Und: öffentliche Förderung in Deutschland ist doch immer von Selbstbeteiligung und Eigenanteil abhängig. Also ist sie für den Verband und dessen Mitglieder als (bescheidenste) Ergänzung zu deren Mitgliedsbeitrag gedacht - und nicht etwa zur Entlastung der Frechen (Schmarotzer), die anders als die solidarisch Mithelfenden lieber beim Leisten Abseits stehen und beim Fordern in der fordersten Front schreien.

    So zum Nachdenken und Selbsteinordnen einige Kategorien:

    1 - Landsleute, die einen Mitgliedsbeitrag an den Verband zahlen, in ihrer Freizeit zusätzlich von etwas bis viel tun und einfach "gute Sachsen" sind und sich als solche (wohl) fühlen.

    2 - Landsleute, die einen Beitrag zahlen, dafür dann keinen weiteren Einsatz zeigen (z.B. mal bei einem Ball an der Kasse stehen oder etwas anderes organisieren) und sonst jeden Nutzen des Verbandes verwerten

    3 - Landsleute, die keinen Beitrag zahlen, dafür aber mal 100 Euro z.B. nach Gundelsheim spenden.

    4 - Landsleute, die weder Beitrag zahlen, noch was spenden, nirgends mitmachen und "assimilierte Bundesbürger" sind.

    5 - Landsleute, die weder an den Verband Beitrag zahlen noch spenden, dafür aber bei jedem Ball dabei sind, gerne mit den umfassenden Infos in unserer Zeitung und allen Tips Nutzen ziehen, wo sie nur können.

    6 - Landsleute, die weder zahlen noch mitmachen, jeden Tip und jede Info nutzen, gleichzeitig auf den Verband schimpfen, dass er nicht noch mehr Tips und noch mehr Infos bietet. Unverschämt auch, dass er nicht zaubern kann, selbst wenn er es versucht.

    Mit den Gruppen 1-3 kann ich gut leben, die Gruppe 4 tut mir leid, auch wenn ich die eigene Entscheidung respektiere, die Gruppen 5 und 6 hingegen meinte ich bei meinen vorherigen Ausführungen.

    Grüße
  • sadero

    34sadero schrieb am 10.01.2012, 21:41 Uhr (um 21:47 Uhr geändert):
    "phrasenautomat" - mehr fällt mir da nicht ein!
    eine hp lebt von werbung - wenn man die "versteckte" mal zur kasse bitten würde :)
    die auftragsgeber zahlen mehr für VIEL besuchte hp - unabhängig der mitgliederanzahl.
    morgen ist ein schöner wintertag, (in deiner gegend) mach das beste daraus! (nicht schreib(en)(er)?
    n. b.
    eine kategorie hast du nicht aufgezählt: deine :))
  • johan009

    35johan009 schrieb am 10.01.2012, 22:12 Uhr:
    Hallo Herr Schreiber,

    Ich gehöre nicht zu den Gruppen, die sie genannt haben.Bin seid über 30 Jahren aktives, mit Gold ausgezeichnetes Mitglied und somit fühle ich mich in der Pflicht hinzuweisen, wohin der Verband gesteuert wird. Ich finde alle oben genannten Punkte als sehr agresiv und nicht der Gemeinschaft dienlich. Anstatt zu einigen, spalten Sie. Ich habe den Eindruck, dass Sie von der Basis fern sind (oder sie gar nicht kennen).
    Zu der - in % ausgedrückt- NRW Zusteuerung - kann ich Ihnen diese "Aufgabe" stellen:
    Wenn ab Juni 2012 NRW von der Finanzierung aussteigt (aus welchen Gründen auch immer), dann müßte der Verband (bei den gleichen Ausgaben wie heute) den Beitrag mit 1,85 €/Mitglied erhöhen-Sie kennen den Umsatz des Verbandes und so können sie auch die Zugesteuerte Summe ausrechnen.
    Viel Spaß...

    Zu den von Ihnen benannten "Schmarotzern" möchte ich jetzt nichts sagen.

    mlG
  • Schreiber

    36Schreiber schrieb am 11.01.2012, 11:50 Uhr:
    @ Sadero: ja, ich weiß, es liest sich unbequem ;)

    Wenn wir ertragen müssen, dass einige immer nur fordern und selbst nichts dazu beitragen, dann müssen diese es auch ertragen, dass wir das mal deutlich ansprechen.

    Heute ist draussen Sonnenschein ;) Also vertragen wir uns wieder, gehen in uns - und vielleicht entschließt sich der eine oder andere, nicht nur als Abseitssteher sondern auch als Mitmacher "mit" von der Partie zu sein.

    @ Johann009: leider kenne ich die Zahlen nicht, sonst hätte ich nicht danach gefragt. Wenn die 1,85 pro Mitglied und Jahr stimmen, dann "Gute Nacht"! Was kann man davon machen?

    FAZIT: wir sind auf uns gestellt.

    Grüße
  • seberg

    37seberg schrieb am 11.01.2012, 22:53 Uhr (um 22:55 Uhr geändert):
    „FAZIT: wir sind auf uns gestellt.“

    „Wir“??? Wieviele sog. sbs sagen das in welcher Situation und wen meinen sie dann?
    Die große Masse eher: „Ich bin keiner von uns“ ;-) (Enzensberger).
    Die Internetseiten schaffen vollends Fiktionen, einzelne wenige virtuelle „Wirs“, oder eher „Ichs“ (siehe oben).
  • orbo

    38orbo schrieb am 12.01.2012, 18:29 Uhr:
    FAZIT: wir sind auf uns gestellt. Wohl wahr!!!

    Ja, diejenigen, die den Satz nicht verstehen, tun mir genau so Leid wie diejenigen, die ihn verstehen. Gespalten sind wir nämlich nicht einig und damit weniger (unzureichend) als erforderlich, um uns mit geeinter Stimme zu artikulieren. Schuld daran sind gleicher Maßen diejenigen, die sich unkonstruktiv wiedersetzen wie diejenigen, die letztere nicht einfangen konnten....

    Piz mazäre: wir haben's verbockt! Wie erkläre ich das bloß meiner Tochter, die Sächsisch und Rumänisch lustig findet und es auch sprechen möchte und könnte/sich sowohl für Deutschland als auch für Ungarn und Rumänien interessiert... (Deutsch und Ungarisch kann sie bereits fließend.) Sie ist acht und irgendwie klüger als irgendwelche Debütanten hier ...
  • orbo

    39orbo schrieb am 12.01.2012, 18:32 Uhr:

    FAZIT: wir sind auf uns gestellt!!!
  • gogesch

    40gogesch schrieb am 13.01.2012, 08:52 Uhr:
    Das sollte mal das Motto des Heimattages sein!
  • Henny

    41Henny schrieb am 13.01.2012, 19:58 Uhr:
    "5 - Landsleute, die weder an den Verband Beitrag zahlen noch spenden, dafür aber bei jedem Ball dabei sind,...."

    Hmmm.... d.h. wenn man kein Mitglied des Verbandes ist und demzufolge keine Beiträge zahlt oder ne gewisse Summe an Gundelsheim spendet, darf nicht zu einem Soxenball? *kopfkratz*

  • sibihans

    42sibihans schrieb am 15.01.2012, 08:53 Uhr:
    "5 - Landsleute, die weder an den Verband Beitrag zahlen noch spenden, dafür aber bei jedem Ball dabei sind,...."

    Die bezahlen doch Eintritt, und die Getränke sind auch nicht umsonst. Und von den Einnahmen hat der Verband sowieso nichts, weil der Veranstalter private Personen sind und die wollen nicht so gerne teilen, mit dem Verband.
  • Schreiber

    43Schreiber schrieb am 15.01.2012, 11:26 Uhr:
    "5" nein Henny, es sollen gerne alle kommen, aber dann auch irgend etwas beitragen (z.B. in den Spendenkorb der Kreisgruppe mal 10 Euro legen). Wenn sie Eintritt zahlen - absolut OK.

    Wir sollten nicht immer mißverstehen wollen, wenn ausreichend klar ist, was man meint ...
  • Henny

    44Henny schrieb am 15.01.2012, 13:56 Uhr:
    "Und von den Einnahmen hat der Verband sowieso nichts, weil der Veranstalter private Personen..."

    Ich denke mal das ist ein Irrtum sibihans! Die Bälle werden von den Kreisgruppen orgenisiert und nicht von "privaten Personen". Mag sein das eine "private Person" freiwillig die Organisation einiger Sachen übernimmt aber das war's auch. Von den Eintrittsgelder werden die Bands bezahlt, die Miete für den Veranstaltungsraum und meist bleibt da nicht viel übrig, geschweige denn das man sich in die eigene Tasche wirtschaftet, um mit dem Verband "nicht zu teilen".
    Was die Getränke betrifft... na ja, das ist so ne Sache auf einem Sachsenball... Catering-Service ist meist da und auch Essen/-Kuchenspenden der Damen aus den Kreisgruppen, wobei die Einnahmen des Kuchenverkaufes auch in die Gruppenkassen fließt, doch welcher Sox geht zum Ball und hat nicht die "Pleosk" mit seinem Wein oder die "Paliflosch" dabei?

    Schreiber, ich habe dich schon verstanden und ich glaube nicht, dass jemand nicht spendet wenn ihm der "Spendenbeutel" unter die Nase gehalten wird.
    Ich hätte da ja noch ne andere, vielleicht unmögliche Variante, selbst der Staat erlässt den Geringverdienenden die Steuern, warum nicht auch der Verband?
    Ja ich weiß, der Aufwand wäre zu hoch und vielleicht unmöglich durch zu führen, also vergessen wir das Thema aber eine Überlegung wäre es allemal wert.


    P.S. Die Onlineausgabe der SBZ ist nur im Premiumbereich sichtbar. Der Premiumbereich kann nur dann eingesehen werden wenn man Mitglied des Verbandes ist, also... warum die Aufregung? Die Zeitung kann nur von einem zahlenden Mitglied oder beim Nachbarn gelesen werden, der seinen Mitgliedsbeitrag zahlt!

Zum Kommentieren loggen Sie sich bitte in dem LogIn-Feld oben ein oder registrieren Sie sich.