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28. Januar 2013

Verbandspolitik

Großer Siebenbürgerball in München

Der Große Siebenbürgerball ist als Nachfolger des bekannten Schwarz-Weiß-Balls bei den Siebenbürgern bestens bekannt und hat sich im Laufe der Jahre zu dem gesellschaftlichen Ereignis in München entwickelt. Nach vielen Umzügen von Ballsaal zu Ballsaal kehrte er 2012 in die Räume des Hacker-Pschorr Bräuhauses auf die Theresienhöhe zurück. Am 19. Januar 2013 war es dann soweit. Die Organisatoren, der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland zusammen mit dem Landesverband Bayern und der Kreisgruppe München, hatten zum Große Siebenbürgerball eingeladen und sie haben die konstruktive Kritik der Ballbesucher vom letzten Jahr ernstgenommen und versucht, erfüllbare Wünsche soweit wie möglich umzusetzen und zu berücksichtigen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 21 mal kommentiert.

  • azur

    1azur schrieb am 28.01.2013, 12:43 Uhr:
    Schön, vielen Dank. Die Ehrengäste waren diesmal auch ganz nett:)))
  • sadero

    2sadero schrieb am 28.01.2013, 13:39 Uhr:
    ..."Dank der großzügigen Spenden unserer Partner und Sponsoren Autohaus Michael Schmidt GmbH, Carl-Wolff-Gesellschaft, Hacker-Pschorr Bräuhaus, Hotel am Markt und Alzner Automotive konnte ein schöner Ballabend organisiert und durchgeführt werden""
    ohne diese sponsoren kann kein ball mehr stattfinden :( - arme sachsen!
  • gloria

    3gloria schrieb am 29.01.2013, 13:05 Uhr:
    "Dank der großzügigen Spenden unserer Partner und Sponsoren Autohaus Michael Schmidt GmbH"...Spenden sollen fließen....Zahlen die Teilnehmer keinen Eintritt????
  • Erhard Graeff

    4Erhard Graeff schrieb am 29.01.2013, 14:01 Uhr:
    Danke auch den Spendern der Tombola-Preise im Gesamtwert von ca. 2.500 Euro: Flüge von Memmingen nach Neumarkt oder Bukarest von Wizz Air, ein großformatiges, gerahmtes Foto vom Bildverlag Martin Eichler und ein Wochenende in der Bergwelt von Berchtesgaden vom Landhaus Kunibert-Hain.
    Was finden Sie anstößig daran, dass Firmen auf unseren Veranstaltungen für sich werben können und dafür dem Veranstalter Spenden (Geld- oder Sachzuwendungen) zukommen lassen? Dank der Spenden konnte der Eintrittspreis für ALLE Ballgäste in bezahlbarem Rahmen gehalten werden. Und wenn Sie einmal dazu kommen sollten, eine entsprechende Veranstaltung für knapp 550 Personen in München zu organisieren, werden Sie ob der Kosten, die auf Sie zukommen, unangenehm überrascht sein. Versuchen Sie nur, einen entsprechenden Ballsaal zu finden (groß genug und bezahlbar)…
  • sadero

    5sadero schrieb am 29.01.2013, 15:07 Uhr:
    S U P E R :)))
    danke an die sponsoren dass sie sich an meinem eintritt beteiligt haben!
    trotzdem will ich keine unterstützung von den o. g. sponsoren! könnten sie mir bitte den tatsächlichen eintrittspreis mitteilen - ich werde ihn anonym an einen gemeinnützigen verein SPENDEN!
  • AW-Nösen

    6AW-Nösen schrieb am 29.01.2013, 15:12 Uhr:
    Also der Ball hatte Klasse! Wir fanden die neue Lokation viel besser und edler, als die frühere im Hofbräukeller. Selten sah man in letzter Zeit bei einem Siebenbürger ball, so viele Menschen in Abendgarderobe und dass von Jung bis Junggebliebene.
    Beginnend vom Empfang durch Mitglieder der Tanzgruppe München in Tracht, über die Fotografen, die Ansprachen, Musik, Gäste, das tolle Ambiente, die guten und lockeren Gespräche mit Menschen aus der ganzen Verbandsebene und das Überaschungsprogramm- alles hat gepasst. Was man sich manchmal wünschte war, dass die Musik nicht so laut spielt- aber das ist wohl bei jedem Ball so ein Wunschthema.
    Die Tombola hatte was tolles an sich- wie von Erhard Gräff beschrieben- keine "billigen" Preise. Die Lose musste man nicht kaufen. Jeder der im Besitz einer Eintrittskarte war, konnte gewinnen, wenn seine Kartennummer ausgelost worden wäre.
    Unser Tisch z.B. war ein sogenannter Glückstisch! Gleich 2 Preise kamen zu uns. Der Landesvorsitzende in Niedersachsen-Bremen, Volkmar Gerger sagte zu Dr. Fabritius und Frau Herta Daniel - an diesem Tisch geht es nicht mit rechten Dingen zu (aus Spass).
    Auf jeden Fall hat es uns Nürnbergern sehr gut in München gefallen. Natürlich hätten wir uns sehr darüber gefreut, Peter Maffay wiederzusehen- 2011 hatten wir das Glück dabeizusein und ihn zu treffen. Es gibt ein nächstes Mal- ganz bestimmt.
    Dass es Sponsoren gibt finden wir toll und wenn es Landsleute von uns sind, welche sich zu unserer Sache bekennen umso mehr. Der Herrgott erhoald än den "Narav"
    und die Kraft weiterzuspenden. Nur jemand der schon mal etwas mit der Organisation solcher Bälle zu tun hatte, weiß wie schwer es ist sowas auch einen guten Rahmen zu geben.
    Das soll auch weiterso bleiben, dass dieser Ball das gesellschaftliche Ereignis der Siebenbürger Sachsen bleibt und noch weitere Jahre seine Besucher findet.
    Danke an alle die bei der Organisation mitgewirkt haben- es war schön dabeigewesen zu sein, ohne selbst die Verantwortung für die Organisation zu haben- einfach mal genießen.
    Wir laden herzlich ein, auch unsere Bälle, des Kreisverbandes in Nürnberg, zu besuchen- Osterball, Kathreinenball, Weihnachtsball und Silvesterball - dieses Jahr organisiert von den Jungen Nösnern und den Young Boys (unserer siebenbürgischen Fussballmannschaft).
  • AW-Nösen

    7AW-Nösen schrieb am 29.01.2013, 15:19 Uhr:
    @sadero :ohne diese sponsoren kann kein ball mehr stattfinden :( - arme sachsen!
    Bekloppter geht nicht mehr!?
    Muss man wirklich alles zerreden und schlecht machen?
  • sadero

    8sadero schrieb am 29.01.2013, 15:25 Uhr:
    ... ich wünschte du würdest mir diese worte persönlich sagen - beim nächsten zusammentreffen ... bis dahin musst du dich gedulden (vielleicht schämen?)
  • AW-Nösen

    9AW-Nösen schrieb am 29.01.2013, 15:55 Uhr:
    ... ich wüsste nicht weshalb ich mich schämen müsste? Kann ich Dir gerne auch persönlich sagen, wenn Du dich outest?
  • Schreiber

    10Schreiber schrieb am 29.01.2013, 17:45 Uhr:
    Schließe ich aus ganzem Herzen AW-Nösen an. Sowohl zum Ball als auch zu Sadero.
  • sadero

    11sadero schrieb am 29.01.2013, 22:55 Uhr (um 22:55 Uhr geändert):
    meine frage wurde noch immer nicht beantwortet: wieviel muss ich spenden?
    schreiber, bin auf deinen schleimsspuren fast ausgerutscht!
    wer sponsert den nächsten ball in nürnberg? oder den in gollhofen?
  • Schreiber

    12Schreiber schrieb am 29.01.2013, 23:56 Uhr:
    Nicht ausrutschen, Sadero, es gäbe einen lauten Gong wenn Du mit dem Kopf irgendwo aufschlägest... ;-) NFU
  • azur

    13azur schrieb am 30.01.2013, 08:42 Uhr (um 08:45 Uhr geändert):
    Sicher, wobei jedes Kind verstehen kann, was @sadero mit seinen Aussagen meint. Ablenken hilft nicht weiter, vielmehr aber umdenken.
  • Erhard Graeff

    14Erhard Graeff schrieb am 30.01.2013, 10:11 Uhr (um 10:13 Uhr geändert):
    @sadero
    Ich zitiere Sie aus Ihrem Kommentar Nr. 5 „trotzdem will ich keine unterstützung von den o. g. sponsoren!“
    Ihr Aufschrei kommt recht spät und Ihr Verhalten ist blauäugig. Die Veranstalter haben die Sponsoren nicht versteckt, sondern von Anfang an angeführt: Auf der Werbe-Anzeige in der SbZ (Druckausgabe und online), den Eintrittskarten und auf den Drucksachen im Saal. Trotzdem haben Sie den Ball besucht und sich womöglich da auch noch wohlgefühlt. Sehr gut, das war ja unsere Absicht. Dass Sie nun aber die Sponsoren weghaben wollen, ist zumindest „lustig“.
    Im Übrigen: auch das „verdienstete“ Mitglied eines Vereines kann von diesem nur beanspruchen, was angeboten wird. Den Großen Siebenbürgerball 2013 gab es nur im Paket mit den Sponsoren.

    @azur
    Umdenken?! Im Gegenteil: künftig müssen wir versuchen, Kosten auf möglichst viele Schultern zu verlagern. Sponsoring wird dabei immer wichtiger. In dem Moment, wo die Spendenfreudigkeit der (privaten) Landsleute nachlässt – und das ist leider der Fall – müssen wir auf finanzkräftige Firmen zugehen. Auch für diese Veranstaltung galt es entsprechend zu handeln. Dabei wurde im Vorfeld klar abgesteckt, was der Veranstalter als Gegenleistung für die Spende bieten kann (und was nicht).
  • azur

    15azur schrieb am 30.01.2013, 11:05 Uhr:
    Herr Graeff, Sie müssten es doch eigentlich am besten erkennen, dass unsere Gemeinschaft schneller denn nötig schrumpft, und das weil der Verband sich nur unbefriedigend für die Interessen der Sb. Sachsen einsetzt, dagegen aber unerwünschte Seilschaften hegt und pflegt.

    Herr Michael Schmidt ist ein Freund von Dr. Bernd Fabritius und steht für den "Zusammenprall" des Pfarrhauses in Deutsch-Kreuz. Meinen Sie nicht dass das bei vielen Landsleuten einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt? (Ich denke, die Kritiker hier hoffen dass sich noch was bessert, die schweigende Mehrheit hat schon längst aufgegeben).
  • Erhard Graeff

    16Erhard Graeff schrieb am 30.01.2013, 11:56 Uhr:
    @azur
    Sie stehen über den Dingen und Ihre Analyse ist bestechend... einfach. Ich akzeptiere, dass der Verband sich aus Ihrer Sicht unbefriedigend für die Interessen der Siebenbpürger Sachsen einsetzt. Es gibt allerdings auch andere "Sichten". Z.B. derjeniger, die Verantwortung tragen, Probleme erörtern, dann die Beschlüsse fassen, entsprechend derer gehandelt wird. Und da braucht sich der Verband keine Vorwürfe zu machen. Allerdings kann der Verband oft bloß Forderungen stellen bzw. Lösungen vorschlagen, umsetzen müssen das andere. Wenn diese Anderen versagen, sollte das fairerweise nicht dem Verband angelastet werden. Also Differenzierung täte gut.
    Zum Pfarrhaus in Deutsch-Kreuz wurde in diesem Forum wirklich genügend geschrieben. Ich kann mich nicht erinnern, dass der Verband den "Zusammenprall" des Hauses (ich habe den O-Ton ebenfalls gehört) gutgeheißen hätte. Nicht nur die Kritiker (wessen?) hoffen, dass sich da was bessert ;)
  • sadero

    17sadero schrieb am 30.01.2013, 12:19 Uhr (um 12:26 Uhr geändert):
    herr graeff, ist "blauäugig" sachlich?
    mir müssen sie nicht erklären was "sponsoring" bedeutet ... trotzdem danke :)
    versteckt haben sie sie nicht aber auch nicht hingewiesen dass sie einen teil des kartenpreises übernehmen.
    glauben sie wirklich dass die anwesenden sooo arm sind? wie soll ich das verstehen? billigere karten=mehr teilnehmer?
  • Erhard Graeff

    18Erhard Graeff schrieb am 30.01.2013, 14:31 Uhr (um 14:47 Uhr geändert):
    @sadero
    Ich habe nicht behauptet, dass die Sponsoren einen Teil des Kartenpreises übernommen haben. Ich zitiere mich: "Dank der Spenden konnte der Eintrittspreis für ALLE Ballgäste in bezahlbarem Rahmen gehalten werden." Auch wenn Sie glauben zu wissen, was Sponsoring bedeutet: Bei so einer Veranstaltung gibt es Einnahmen und Ausgaben, die bei der Planung berücksichtigt werden. Zu den Einnahmen zählen die Erlöse für die Eintrittskarten, die Zuwendungen der Sponsoren, die Einnahmen der Garderobe, die "Standgebühr" vom gewerblichen Fotografen usw. Aus diesem Topf müssen die Kosten für Kleiderbügel bzw. Infrastruktur für Garderobe, Tischschmuck, Musik/Band, Elektroarbeiten für Licht und Ton, Miete für die Verstärkerboxen, Honorar Show-Einlage, Drucksachen, Porto, evtl. Saalmiete oder sonstige Verpflichtung (z.B. Differenz zum ausgehandelten Mindestverzehr) usw. bezahlt werden. Nicht zu vergessen die eingeplanten Zuwendungen an das Sozialwerk und die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek. Einnahmen und Ausgaben sollten sich in etwa die Waage halten, ein kleiner Gewinn kann nicht schaden, dieses Geld kommt dann anderen Aktivitäten des Vereins zugute. Und je größer die Zuwendungen der Sponsoren, desto niedriger kann der Preis für eine Karte angesetzt werden.
    Wie arm unsere Landsleute sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls hat man schon den Eindruck, dass eine „bundesdeutsche“ Veranstaltung Geld kosten darf, eine vom Verband organisierte sollte am besten kostenlos zu besuchen sein. Das Organisationsteam des Balles hat sich zur Preisgestaltung reiflich Gedanken gemacht. Dabei sollten die Kosten auf jeden Fall gedeckt sein, andererseits sollten auch alle zur Verfügung stehenden Plätze besetzt werden.
  • sadero

    19sadero schrieb am 30.01.2013, 15:48 Uhr:
    ...bwl - semester1 :)
    ich glaube nicht was ich weiss, ich weiss was ich weiss!nachhilfe brauche ich auch keine ...
    schwamm drüber - wir unterhalten uns nicht auf der gleichen ebene.
    bis zum nächsten mal (vielleicht in einem seminar??)
  • Erhard Graeff

    20Erhard Graeff schrieb am 30.01.2013, 16:20 Uhr (um 16:23 Uhr geändert):
    @sadero
    Bedaure, aber aus ihren bisherigen Beiträgen war nicht zu erkennen, was Sie wissen, was Sie glauben zu wissen, was Sie ahnen oder gar unterstellen. Wie anders sollte man z.B. Ihre Aussage "versteckt haben sie sie nicht aber auch nicht hingewiesen dass sie einen teil des kartenpreises übernehmen." deuten?! Deshalb meinte ich, ein wenig ausholen zu müssen. Nicht als Nachhilfe, sondern als sachliche Schilderung des Geschehens.
  • gogesch

    21gogesch schrieb am 31.01.2013, 11:48 Uhr:
    Erhard, ich finde es immer wieder sehr bewundernswert mit welcher Ruhe Du Dich auf sachlicher Ebene bewegst.
    Trotzdem, würde ich keine Veranstaltung, die von der Schmidt Stiftung gesponsort wird besuchen.
    ... und der Ball wäre jetzt die Möglichkeit gewesen auch einem Herrn Schmidt mal deutlich zu zeigen, dass der Verband die Deutschkreuz Geschichte nicht verschlafen hat.
    ... leider wurde diese Gelegenheit verpasst.

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