Kommentare zum Artikel

9. Juli 2015

Verbandspolitik

Zur Fortführung von Schloss Horneck

Wie in dieser Zeitung zu lesen war (siehe "Hilfsverein 'Johannes Honterus' meldet Insolvenz an: 'Betrieb auf Schloss Horneck wird fortgeführt'"), sind trotz bereits angemeldeter Insolvenz die Bestrebungen vorhanden, den Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Johannes Honterus“ mit seinem Anwesen am Leben zu erhalten. Ausführlich gaben sowohl der Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen als auch der Vorsitzende des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates ihre Meinungen und Prognosen zum Sachverhalt ab. Der Vorstand und der Verwaltungsrat des Hilfsvereins „Johannes Honterus“, Betreiber des Alten- und Pflegeheimes und Eigentümer von Schloss Horneck, ergänzen nun die Ausführungen aus eigener Sicht wie folgt. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 13 mal kommentiert.

  • gogesch

    1gogesch schrieb am 09.07.2015, 19:58 Uhr (um 20:00 Uhr geändert):
    Der Kulturratsvorsitzende stellte über die Zeitung Fragen, z.B. warum die Umbenennung des Heimathauses Siebenbürgen vorgenommen wurde, wo doch inzwischen allen klar war, dass das Schloss nicht mehr nur von Siebenbürgern belegt werden kann und wir uns der Allgemeinheit öffnen mussten. Diese Entscheidung oblag nur dem Hilfsverein als Eigentümer. Und wohin die finanziellen Rücklagen des Vereins gewandert sind, ist jedem Mitglied durch die Jahresberichte kundgetan worden. Ein ehemaliges denkmalgeschütztes Deutschritter-Ordensschloss lässt sich nicht mit Kleingeld erhalten.

    Diese Zeilen zeigen nichts anders als das der Kulturratsvorsitzende über die finanzielle Lage immer Bescheid wusste aber trotzdem nichts zu sagen hat.
    Eine weitere Abhängigkeit des Museums und der Bibliothek von einem unberechenbaren Altenheimbetreiber ist nicht wirklich zukunftsfähig und mit höchstem Risiko behaftet. Dr. Fabritius hat hoffentlich aus dem Griechenlanddrama gelernt, dass grundsätzliche Fehlkonstrukte auf keinen Fall eine Ewigkeit existieren können.
  • getkiss

    2 • getkiss schrieb am 10.07.2015, 08:42 Uhr:
    "Wir begrüßen auch, dass durch den Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland alle politischen Ebenen, vom Bundestag über das Land Baden-Württemberg bis zu Landkreis und Stadt Gundelsheim eingeschaltet und am 11. Juli zu einem Besuch in Gundelsheim eingeladen wurden, damit ... lösungsorientierte Gespräche geführt werden."

    Es bleibt zu hoffen, das zu diesem großen Treffen veranstaltete Arbeitsessen und -Trinken nicht das restlich vorhandene Geld des Insolvenzverwalters aufbrauchen wird....
  • Schreiber

    3Schreiber schrieb am 10.07.2015, 12:02 Uhr:
    die beiden Kommentare, meine Herren Gogesch und Getkiss, zeigen eigentlich wieder, wie wenig informiert man sein muss, um schnippisch, unkonstruktiv einfach "dummdaherplappern" zu können… schade.

    Getkiss: woher kommt die Info mit dem "Arbeitsessen"? ich habe die nirgends gelesen. Selbst wenn: wenn die Damen und Herren schon dorthin reisen um zu lösen, was der Trägerverein nicht im Stande war, dann sollten sie zumindest ein Mineralwasser dort bekommen können! zur Not spende ich die 5 Euro für die paar Flaschen.

    Gogesch: wo sehen Sie die Verbindung zur Griechenlandkrise? Ist Ihnen entgangen, dass das Altenheim die letzten 50 Jahre das Schloss und damit die Kulturinstitutionen getragen hat - es also genau das richtige Konstrukt gewesen ist? wieso also "grundsätzliches Fehlkonstrukt"?

    Es sind immer die gleichen hier, die so tun also ob sie die Weisheit mit Löffeln genossen hätten und selbstverständlich alles von Anfang an anders und besser gemacht hätten und künftig besser machen würden …
  • getkiss

    4 • getkiss schrieb am 11.07.2015, 07:17 Uhr:
    Lieber Herr "Schreiber", was Sie da so schreiben ist kein Kommentar zum Artikel, sondern persönlich adressierte Polemik:

    "Es sind immer die gleichen hier, die so tun also ob sie die Weisheit mit Löffeln genossen hätten."

    Sie müssen ja mit der Meinung der Angesprochenen nicht einverstanden sein. Sie schreiben ja dazu ihren Kommentar. Der ist sehr einheitlich strukturiert und meint zu dem Trägerverein einerseits:

    "um zu lösen, was der Trägerverein nicht im Stande war"

    Zu @gogesch gewandt meinen Sie aber andererseits:

    "dass das Altenheim die letzten 50 Jahre das Schloss und damit die Kulturinstitutionen getragen hat - es also genau das richtige Konstrukt gewesen ist".

    Tatsache ist: In Folge des "richtigen Konstrukts" das durch das Leben nicht mehr Lebensfähig war (die "Sibis" wollten nicht mehr in ein anderweitiges Altersheim, was sowohl bei @Gogesch und auch in meiner Familie der Fall war), kam die monetäre Grundlage ins Wackeln und die Insolvenz.

    Meine süffisante Bemerkung zu Essen und Trinken als Ausdruck der "Weisheit mit Löffeln gegessen" zu beschreiben ist natürlich vollstes Verständnis eines Witzes.
    Ich danke auch Ihnen für die Großzügige Unterstützung des Pleitekandidaten:

    " zur Not spende ich die 5 Euro für die paar Flaschen."
    Bei der Anzahl der Anwesenden werden diese bei den 3 bis 5 Flaschen sich bestimmt berauschen, geniale Einfälle bekommen und .... nach ihrem trauten Heim suchen.

    Vielen Dank für Ihren Spendenwunsch. Die 5 EUR werden die marode Kanalisation erfolgreich spülen...ob sie der Sanierung des Vereins helfen?
  • gogesch

    5gogesch schrieb am 11.07.2015, 16:59 Uhr (um 17:00 Uhr geändert):
    Erhard Graeff hat mir abgewöhnt mich auf Schreiber einzulassen... und dafür bin ich ihm sehr dankbar.
  • getkiss

    6 • getkiss schrieb am 18.07.2015, 08:34 Uhr:
    Offensichtlich sind die Probleme mit dem Verein und dem Altenheim so neu nicht:
    "Während des im November 2014 ...geführten Gespräches zeichnete sich die nun vorliegende Insolvenz noch nicht ab. Ansinnen des Vorstandes war es damals darauf hinzuweisen, dass der Verein aus seinen Mitteln das Schloss Horneck nicht in die Zukunft bringen kann."

    Also ein Hinweis auf drohende Insolvenz ist das schon!
    Ob die Namens-Änderung dabei hilfreich ist sei dahin gestellt, scheint mir aber nur kosmetischer Natur.

    Der heute veröffentlichte Leserbrief fokussiert das Problem auf die Zufriedenheit und die Notlage der Bewohner....

    Leider ist alles was bisher veröffentlicht wurde genau in der Essenz des Problems unklar: Wie viel Geld fehlt den? Nur in diesem Kontext kann doch über die Lösung gesprochen werden, alles Andere wäre bla-bla.

    So weit mir bekannt, gibt es doch mehrere Sb.-Sächs. Altenheime und Unterstützervereine für diese. Dies wäre auch ein Ansatz für die Lösung, die möglicherweise bei den anderen Vereinen auch vorhanden ist. Die Spaltung ins Klein-klein ist dabei bestimmt nicht hilfreich. Es gibt doch genug wirtschaftlich organisierte Unternehmen in der Branche, die auch finanziell erfolgreich sind.

    Mal konkrete Fragen:
    Wurde schon über den Anschluss an solche Unternehmen nachgedacht?
    Gibt es überhaupt die Möglichkeit der finanziellen Beteiligung der Bewohner? Bzw. wie hoch ist der Anteil der Sozialhilfe-Empfänger unter Ihnen?
  • harryweinford

    7harryweinford schrieb am 18.07.2015, 20:04 Uhr:
    Der Obersachse lichtet sich gerne ab wenn er Gelder für Rumänien abknöpfen kann... wenn es brenzlig wird, schweigt er.


  • johan009

    8johan009 schrieb am 19.07.2015, 18:34 Uhr:
    Nur für die Denker!!!
    wie ist es möglich das eine solche Institution oder auch ein Schloß Horneck insolvent ist? und niemand kennt die Summe um wieviel € es sich handelt um dieses Schloß zu erhalten.
    Wenn ich pragmatisch denke: wenn alle Kreisgruppen und Landesgruppen ihre Kassen leeren, könnten wir bestimmt noch ein Schloß kaufen-das nenne ich GEMEINSCHAFT und Solidarität.

    MfG
    der KUKUK
  • getkiss

    9 • getkiss schrieb am 20.07.2015, 13:04 Uhr:
    "niemand kennt die Summe"
    ist wahrscheinlich übertrieben.
    Ob die Verantwortlichen meinen, es sei eine Interna, die "außenstehende Sachsen" nichts angeht, aber deren Hilfsgeld wäre willkommen?
  • johan009

    10johan009 schrieb am 21.07.2015, 18:20 Uhr:
    Kann es möglich sein, das jemand interesse hat dieses projekt in Sand zu setzen.
    Ich kann mir nicht vorstellen das mit solcher pasivität und verantwortungslosigkeit gehandelt wird.

    MfG
    der KUKUK
  • harryweinford

    11harryweinford schrieb am 22.07.2015, 20:46 Uhr (um 20:48 Uhr geändert):
    johann 009,

    Lesen Sie die Print- SBZ? Wenn ja, hätten Sie merken müssen wie sich die Prioritäten in der Berichterstattung verschoben haben. Ja, es gibt die Nachrichten aus den HOG ´s die m E. sehr gerne gelesen werden. Der Rest bis auf einige Ausnahmen ist Personenkult und unnötige politische Berichterstattung über Rumänien. Versteckte Wahlwerbung für den rumänischen Präsidentschaftskandidaten(heute Präsident), Subventionen für das eine und andere achsowichtige Projekt in Rumänien und hier brennt der Baum.... Was soll man dazu sagen als : FABRITIUS MUSS WEG! Abwählen, und das schleunigst!!!!

    MfG
    harryweinford


  • johan009

    12johan009 schrieb am 23.07.2015, 13:29 Uhr:
    du alter Holänder,
    sehr radikal: wir wollen doch helfen den Karren aus dem Sand zu ziehen und deswegen brauchten wir die Summe den Geld ist vorhanden es muß nur richtg eingesetzt werden.

    MfG
    der KuKuk kleber
  • harryweinford

    13harryweinford schrieb am 27.07.2015, 20:45 Uhr:
    Das ist die alte Laier, "helfen" "Geld richtig einsetzen"...leider is alles doch sehr interessengesteuert und geht in die falsche Richtung!

    Mfg
    harry

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