29. Mai 2026
Zehnjähriges Jubiläum in München gefeiert
Im festlichen Ambiente des Sudetendeutschen Hauses in München feierte die Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration – SGRIM e.V. am 25. März ihr zehnjähriges Bestehen mit dem traditionellen Märzchenball. Die Veranstaltung vereinte Kultur, Tradition und Gemeinschaft und wurde zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Integration und europäischer Verbundenheit.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Diplomatie und Kultur würdigten die Arbeit des Vereins und seine Bedeutung für die rumänische Gemeinschaft in Bayern. Miheia-Mălina Diculescu-Blebea, Generalkonsulin von Rumänien in München, würdigte in ihrer Ansprache die Rolle von SGRIM e.V. als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Ebenso bewegend war die Grußbotschaft der rumänischen Botschafterin in Berlin, Adriana Stănescu, die die Bedeutung kultureller Identität und des europäischen Dialogs betonte.
Petra Loibl, MdL, Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, ging auf die Symbolik der rumänischen Märzchen-Tradition ein und unterstrich deren verbindende Kraft zwischen Generationen und Kulturen.
Unter den Ehrengästen befanden sich außerdem Dimitrina Lang, Vorsitzende des Migrationsbeirates der Landeshauptstadt München, sowie Banater und siebenbürgische Vertreter, darunter Ingrid Mattes, stellvertretende Landesvorsitzende, und Martina Schorsten, Vorsitzende der Kreisgruppe München.
Die Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen trugen mit ihren Tänzen zum abwechslungsreichen kulturellen Programm bei. So begeisterte die Tanzgruppe der Kreisgruppe München die Gäste mit schwungvollen Darbietungen, großer Ausdruckskraft und eindrucksvoller Bühnenpräsenz und sorgte für einen der Höhepunkte des Abends. Bereichert wurde die Veranstaltung durch das einfühlsame Klavierrezital von Andrei Preda und die Ausstellung der Künstlerin Andrada Ababei. So verband der Abend auf harmonische Weise Tradition, Kunst und Eleganz und schuf eine Atmosphäre der Gemeinschaft und gegenseitigen Wertschätzung.
Ein emotionaler Höhepunkt war die Ehrung der bisherigen Vereinsführung: Sevghin Mayr, Gabriela Marwell und Maria Lie-Steiner wurden für ihr langjähriges Engagement und ihren bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Vereins gewürdigt. Gleichzeitig stellte SGRIM e.V. den neuen Vorstand vor: Roxana Petri, Mădălina Taciu und Constanţa Matei übernehmen künftig Verantwortung für die weitere Vereinsarbeit.
Besonderer Dank galt der Lapedatu-Stiftung für ihre großzügige Unterstützung sowie allen Förderern und Unterstützern, darunter Ciuleandra Bavaria e.V., Mihai Popa, Emanuela Englert, die Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland, der Verband der Siebenbürger Sachsen in Bayern und zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Abends beitrugen.
Der Märzchenball 2026 war weit mehr als eine Jubiläumsfeier. Er wurde zu einem starken Symbol für Zusammenhalt, kulturelle Identität und gegenseitigen Respekt – Werte, die die Arbeit von SGRIM e.V. seit zehn Jahren prägen.
Ingeborg Binder
Schlagwörter: Verein, Jubiläum, deutsch-rumänische Beziehungen
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