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22. Juni 2024

Verschiedenes

Leserecho: Was wir zum Erhalt der Mundart tun können

Gedanken zur Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl zum Thema Sicherung der Gemeinschaft und der Kulturwerte durch die nächsten Generationen (s. „Tief in unserem Herzen schwingt Siebenbürgen mit“: Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl thematisiert „75 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen“)
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Kommentare

Artikel wurde 4 mal kommentiert.

  • alfred.theil

    1alfred.theil schrieb am 22.06.2024, 10:57 Uhr:
    Da wir Siebenbürger Sachsen eine Zäsur durchleben, finde ich dass unsere Mundart gepflegt werden sollte. Dafür müssten die Ideen in ein Konzept einfließen und könnten innerhalb eines Nachhaltigkeitszentrum in Deutschland und Siebenbürgen umgesetzt werden.
  • ModiMaja

    2ModiMaja schrieb am 23.06.2024, 18:25 Uhr:
    Ja, die Mundart gehört zu unserer Kultur, genauso wie die Tracht und viele andere Dinge. Leider wurde es versäumt, sich richtig um diesen Teil unserer Kultur zu kümmern. Wir von Radio Siebenbürgen e.V. versuchen seit über sieben Jahren, die HOGs zu motivieren, eine "Mundartsendung" in ihrem Dialekt zu machen. Leider ist die Bereitschaft der HOGs, sich an diesem Projekt zu beteiligen, sehr gering. In all den Jahren haben wir es auf sage und schreibe sechs Mundartsendungen geschafft. Wir glauben, dass es mehr Potenzial gibt, aber wir benötigen die Unterstützung der HOGs der entsprechenden Gemeinden, um die Aufnahmen zu machen und zu entscheiden, was in diesen "Mundartsendungen" zu hören sein soll. Die bestehenden Mundartsendungen können jederzeit auf dem YouTube-Kanal von Radio Siebenbürgen angehört werden. Wir würden uns freuen, wenn der Verband uns als Radio mit einem Mundartkanal bei diesem Projekt unterstützen würde. Erreichen kann man uns per E-Mail unter info@radio-siebenbuergen.de.
  • Reini

    3Reini schrieb am 24.06.2024, 13:51 Uhr:
    Luxemburger und Siebenbürger sind beide moselfränkische Völker. Die Ähnlichkeit ihrer Muttersprachen zeugt davon. Während Luxemburger ihre Nation und Sprache bewahrten, gaben Siebenbürger ihre Sprache und Nation auf. Während sich Luxemburger den Nationalsozialisten widersetzten, schlossen sich Siebenbürger den Nationalsozialisten an. Luxemburger entschieden sich, Luxemburger zu bleiben. Siebenbürger entschieden sich, Reichsdeutsche zu werden. Aus dem selbständigen Großfürstentum Siebenbürgen wurde eine deutsche Siedlung, die moselfränkische Muttersprache zu einem reichsdeutschen Dialekt erklärt und niedriger gestellt. Siebenbürger entschieden sich, in den Deutschländern aufzugehen und zu verschwinden. Luxemburger entschieden sich, Luxemburger zu bleiben und ihre Nation leben zu lassen. Jeder verdient am Ende das, wofür er selbst gesorgt hat. Luxemburger setzen " Mir wölle bleiwen waat mir sin " um, Siebenbürger sagen den selben Spruch, aber es bleibt nur bei einem Spruch und nicht mehr.
  • ingenius mobile

    4ingenius mobile schrieb am 24.06.2024, 21:55 Uhr:
    @Reini: herzlichen Dank für das meisterhafte "Sezieren" des Luxemburger und des Siebenbürgisch Sächsischen Wegs, wenn auch muss ich gestehen, das Bild mir im Halse stecken bleibt.

    Für diejenigen, welche auf LinkedIn angemeldet sind, möchte ich den Link zu meinem Re-Post des Beitrags von dem Verhaltensökonomen Prof. Dan Ariely von heute, mit eigenem Kommentar, hier teilen:

    https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7211025219631661059/

    Von Dan Ariely stammt unter anderen das Buch: "Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen"

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