24. März 2007

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Heimatortsgemeinschaft Jaad hilfsbereit

„Aich mais wärrlich so: Diat wor a richtich Gooder Trefn än Leverkusen!“ So lautete das Fazit eines beeindruckten Teilnehmers während einer außergewöhnlichen Veranstaltung im geräumigen Anwesen der Familie Margaretha und Michael Broser (Hausnummer 233) in Leverkusen am 24. und 25. Februar. Zu einer Besprechung des HOG-Vorstands waren auch alle in der Gegend lebenden Jaader eingeladen (und fast alle waren dabei). Familie Broser hat uns alle (etwa 40 Personen) kulinarisch exzellent verwöhnt und so kam neben den wichtigen Gesprächen auch das lockere Miteinander bis tief in die Nacht nicht zu kurz.
An den Besprechungen in Leverkusen haben teilgenommen: Matthias Penteker 295, Dietmar Penteker 138, Thomas Frühm 224, Michael Penteker 155, Michael Broser 233, Dr. Reinhardt Göbbel 147, Horst Göbbel 146. Außerdem beteiligten sich zeitweise an der Diskussion um die Jaader HOG u.a. Maria, Mathias, Johann und Thomas Tartler 254, Michael, Heinrich-Thomas und Michael-Walter Wolf 158, Andreas Holzträger 9, Johann-Eugen Hann 215 (die meisten mit ihren Ehegatten).

Ausgelassene Stimmung der anwesenden Jaader in Brosers Hobbyraum. Foto: Matthias Penteker
Ausgelassene Stimmung der anwesenden Jaader in Brosers Hobbyraum. Foto: Matthias Penteker

Die Gespräche bewegten sich vom Thema „Die HOG Jaad und ihr Selbstverständnis“ über die Bereiche „Die aktuelle evangelische Kirchengemeinde Jaad – vergangen, vergessen, vorbei – oder doch ein zukunftsträchtiges Projekt?“, „Die HOG Jaad als Partner der jetzigen evangelischen Kirchengemeinde in Jaad“, „Kirchenrenovierung in Jaad“ bis hin zur Problematik: „Die HOG Jaad und die junge Generation“.

Nach ausgiebiger Diskussion einigten sich die Anwesenden auf folgende Vorgehensweise:

Die HOG Jaad wird weiterhin ihre satzungsmäßigen Aufgaben zu erfüllen versuchen. Ansprechpartner vor Ort in Jaad sind Pfarrer Johann Zey und der jeweilige Kurator (zurzeit Dorel Meinhardt).

Die HOG Jaad ist bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die jetzige evangelische Kirchengemeinde Jaad mit Rat und Tat und Geld zu unterstützen. Die Kirchengemeinde Jaad wird aufgefordert, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Geldbeschaffung für die Kirchenrenovierung auszuloten und voranzubringen (z.B. Mittel von der Landeskirche und vom Kirchenbezirk Bistritz, eventuell Mittel aus dem Verkauf von Wald, des Kirchengartens, Immobilien – hier besonders Schule …).

Zum aktuellen Zeitpunkt plant die HOG Jaad, die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten an der evangelischen Kirche Jaad (Deckengewölbe, Dachblecharbeiten, Turmdach) sinnvoll zu begleiten. Laut Auskunft von Pfarrer Zey hat das Deckengewölbe oberhalb der Orgel einen großen Riss bekommen – wahrscheinlich von den Erschütterungen der vorbeifahrenden Schwerlaster – und droht einzustürzen! Dies müsste als Nächstes gerichtet werden, um größere Schäden zu verhindern. Die geplante Hilfe der HOG Jaad soll folgendermaßen umgesetzt werden: Nach Vorlage eines detaillierten Kostenvoranschlags und unter Berücksichtigung der Dringlichkeit notwendiger Arbeiten an den Gewölbebögen entscheidet der HOG-Vorstand im Umlaufverfahren über seine konkrete Beteiligung an der Finanzierung der einzelnen Vorhaben.

Die Wiederherstellung der Jaader Kirchenorgel wird derzeit nicht als dringlich angesehen.

Die örtliche Kirchengemeinde wird gebeten, mit dem Bistritzer Denkmalschutzamt Einvernehmen über durchzuführende Arbeiten an der Kirche zu erzielen.

Die Heimatortsgemeinschaft Jaad beabsichtigt eine Homepage einzurichten. Um den Internetauftritt werden sich Dietmar Penteker und Horst Göbbel kümmern.

Die HOG Jaad startet eine möglichst umfassende Spendenaktion zugunsten der HOG Jaad (Spendenflugblatt, Spendenaufrufe bei Veranstaltungen, bei Fahrten, Suche von Sponsoren).

Das Jaader Treffen 2007 findet am 15. September in Schwäbisch Gmünd statt. Für die Organisation zuständig ist ein Team unter Leitung von Mathias Penteker (Hausnummer 295). Pfarrer Johann Zey wird als Prediger eingeladen. Einzelheiten zum Treffen werden noch in der Siebenbürgischen Zeitung veröffentlicht.

Auch weitere Sachverhalte im Zusammenhang mit Jaad wurden umfassend angesprochen (z.B. Sicherung der Friedhofsmauer, Sperrung des Kirchenhügels für den Wagenverkehr, Rückgabe und mögliche Nutzung der alten Schule und anderer Immobilien …)

Das Treffen war somit sehr ergiebig. Michael und Margaretha Broser danken wir für ihre beispielhafte Gastfreundschaft, für ihre lockere, unaufgeregte, ihre freigiebige Art und für ihr wunderbares Beispiel einer Großfamilie.

Horst Göbbel


Schlagwörter: Nordsiebenbürgen, Rumänienhilfe

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