2. Juli 2010

Visuelle Neugier, Beobachtungsgabe und ein präziser Strich: Helmut von Arz zum Achtzigsten

Als mich der Graphiker, Maler und Buchillustrator Helmut von Arz Ende vergangenen Jahres zu einem Atelierbesuch nach Berlin einlud, musste ich als Verehrer seiner Kunst nicht lange überlegen: ein solches All-you-can-see-Angebot für sein vielseitiges Schaffen kehrt so schnell nicht wieder. Dass Arz ein erfolgreicher Kunsterzieher und geistsprühender Erzähler ist, versprach zusätzlichen Erkenntnis- und Lustgewinn.
Wir stehen in einer hellen und freundlichen Altbauwohnung im Berliner Stadtteil Wilmersdorf. Um uns herum eine Staffelei, Mappenschränke, Schubladen und eine Auswahl von Arz’schen Aquarellen der letzten Jahre. 6.000-7.000 Blatt Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien und Aquarelle sind in der hochgeschossigen Ate­lierwohnung untergebracht, und täglich werden es mehr: kleine Skiz­zen von Dingen, die ihn umgeben, Varianten und Paraphrasen zu einem Bildthema, Zeichnung gewordene Wortspiele und Paradoxa – seit Jahren gern auch mit Yetis oder Kentauren („Es soll Leute geben, die sagen, es gebe uns nicht“). Über 2.000 der Zeichnungen sind als Illustrationen gedruckt erschienen.

Es zählt sicher zu den kurzweiligsten Kunstgenüssen, sich Arbeiten von Arz zeigen zu lassen, natürlich mit den dazugehörigen Anekdoten und Kommentaren. Darum so unterhaltsam, weil er alles sehr humorvoll präsentiert und sich und dem Betrachter gern auch mal Grenzfragen stellt, die ihn umtreiben („Gibt es Ironie in der bildenden Kunst?“, „Wie zeichne ich einen Konjunktiv?“). Ebenso ist er ein Meister der Beobachtung und pointierten Formulierung. In einem Zettelkasten hat er auch, was die wenigsten wissen, seine langjährige künstlerische und pädagogische Erfahrung in Kommentaren und Reflexionen festgehalten, alphabetisch und nach Stichwörtern geordnet. Ihr Geist und Stil lassen unschwer auf nachhaltige Beschäftigung mit Lichtenberg schließen.

Was er denn mal werden wolle, wurde der klei­ne Helmut eines Tages gefragt: „Maler, weil es am leichtesten ist.“ Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können, denn der kluge Knabe brachte neben künstlerischer Begabung auch scharfe Beobachtungsgabe und eine große visuelle Neugier mit. Sein Zeichenlehrer Hans Hermann, der ihm später zum väterlichen Freund wurde, förderte ihn mit zusätzlichem Zeichenunterricht. Hinzu kamen Privatstunden bei Hermann Lani-Wayda, dem Altmeister der siebenbürgischen Gebrauchsgraphik (Lani war mit Dora Arz von Straussenburg, der Schwester von Arz’ Vater verheiratet), dem Arz bald auch beim Entwerfen von Umschlägen für die wissenschaft­lich-medizinischen Bücher aus dem Verlag Hans Welther mithalf. In diese Zeit fallen auch erste „Porträtaufträge“. Einer führte ihn in die Villa des Architekten Josef Baron Bedeus von Scharberg, wo er dessen zweite Ehefrau Lilli Perussich zu zeichnen hatte, damals eine gutaussehende Enddreißigerin.

Nachhaltig beeinflusste Hans Hermann seinen Schüler Arz – einschließlich dessen spätere Lebensführung. Den oft gehörten Spruch, Hermann sei ein guter Handwerker, aber ein schlechter Künstler gewesen, hält Arz für völligen Quatsch – zwei seiner kleinen Radierungen im Atelier belegen dies. Wenn Hermann etwas nicht mochte, dann fehlende Ernsthaftigkeit und handwerk­lich unsolide Arbeit. In einem Aufsatz über die „Heimatkunst“ der Maler Eduard Morres, Trude Schullerus und Hans Hermann wies Arz auf den hohen ethischen Anspruch Hermanns an sich selbst hin – als Lehrer und Künstler (Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 1/1982). An anderer Stelle würdigte er den verehrten Lehrer überdies für seine Unerschrockenheit in schwerer Zeit (Südostdeutsche Vierteljahresblätter 3/ 1980). Arz erinnert sich noch lebhaft daran, was Hermann aus Anlass seines 75. Geburtstages vor versammelter Prominenz sagte: „Mein Ziel war immer nur, dass am großen Baum der deutschen Kunst auch ein kleines Zweiglein der siebenbürgisch-sächsischen Malerei zu finden sei“ – damals (1960) eine Provokation erster Güte!
„Kentaur vor seinem Migrationshintergrund“ ...
„Kentaur vor seinem Migrationshintergrund“ (unschwer zu erkennen: die schneebedeckte Kette der Fogarascher Berge). Aquarell, 2010. 38 x 54 cm. Künstlerbesitz. Foto: Traute von Arz
Arz’ Studium der Malerei fällt in die Jahre 1949-1955 – ausgerechnet die finsterste Zeit des Sozialistischen Realismus. Eigentlich hatte er vor, sich in Klausenburg zum akademischen Maler ausbilden zu lassen – Professor Ciupe, damals Direktor der Kunstakademie, bescheinigte ihm sogar, er habe den „absoluten Sinn für Proportion“ –, doch bald musste er erkennen, dass die kommunistische Partei den barbarischen Geschmack eines ebensolchen Diktators zur Kunst­norm erhoben hatte. Enttäuscht wich er auf Porträt- und Tiermalerei aus. Nicht von ungefähr war das Thema seiner Diplomarbeit ein Genrebild von einem Pferderennen (1955 vom Bukarester Kunstmuseum erworben).

„Illustrationen sind Historienmalerei im Kleinen“

Als Glücksfall stellte sich 1953 ein Preisausschreiben des Jugendverlages Bukarest heraus. Arz, dem Gewinner, wurde darauf hin die Illustration einer Neuausgabe der Haltrich’schen Volksmärchen übertragen. Dabei beschränkte er sich weitgehend auf die Tierbilder, während er seiner Studienkollegin Kathrin Hienz (die spä­tere Katharina Zipser) gleichsam die Königstöchter und Märchenprinzen überließ. Weitere Illustrationsaufträge für die Märchen der Brüder Grimm und „Die drei Musketiere“ von A. Dumas waren schneller da als es dem Noch-Studenten Arz – Stichwort Kollegenneid – lieb war. Andererseits freilich eine unverhoffte Spielwiese für den von der Historie verhinderten Historienmaler, wie Arz fröhlich kalauert. Illustrationen seien nun mal oft „Historienmalerei im Kleinen.“

Als die Grimmschen Märchen ausgeliefert wa­ren, war die Aufregung freilich groß und die Bü­cher in Klausenburg schnell vergriffen. Arz hatte dem gierigen Wirt aus „Tischleindeckdich“ die Züge des Akademiedirektors Ciupe verliehen und in der Räuberbande aus den „Bremer Stadtmusikanten“ konnten sich unschwer der gleiche Ciupe, Zoltán Andrássy (Vorsitzender der Prüfungskommission!) und andere ungeliebte Lehrer wiedererkennen. Arz hatte die Lacher auf seiner Seite, aber die „Gezeichneten“ fanden das gar nicht komisch. „Was haben Sie mit diesen Illustrationen verfolgt?“, stellte ihn Ciupe aufgebracht zur Rede. Es war eine Zeit des Aufbruchs, aber auch der wachsenden Verunsicherung bei den politischen Machthabern in Ungarn und Siebenbürgen und der Aufstand von 1956 warf auch in Klausenburg seine Schatten voraus. Mit einer Art Stillhalteabkommen ließ sich das Deba­kel dann doch noch abbiegen. Durchaus ernst­gemeint also Arz’ Tipp für angehende Illustrato­ren, niemals auf im Text nicht gemeinte lebende Personen zurückzugreifen: „Noch unerfahren, gab ich einst meine akademischen Lehrer als Räuber in den Bremer Stadtmusikanten wieder – leider kurz vor dem Examen“ (Südostdeutsche Vierteljahresblätter 2/2005).

Rückblickend empfindet Arz seine Klausenbur­ger Jahre als große Bereicherung und eine Zeit, in der man trotz alledem auch viel Spaß haben konnte: „Ein Lichtblick und eine unvergessene Wohltat war damals meine Bekanntschaft mit den Resten des ungarischen ‚ancien régime‘, mit seiner Kultur und seiner Menschlichkeit. Obwohl historisch und konfessionell von der anderen Seite kommend, erwies sich die gesellschaftliche Gemeinsamkeit als stärker.“ Und als vor wenigen Wochen ein Berliner Laudator Helmut von Arz mit treffendem Wortwitz einen „Asozialisten“ nannte, dürften ihm mit Sicherheit einige ungarischen Brüder im Geiste eingefallen sein, die auf diese Bezeichnung stolz gewesen wären.

Apropos aufrechter Gang in Zeiten des Stalinismus. Mit größtem Respekt erzählt Arz vom langjährigen Mitarbeiter des Brukenthalmuseums, Dr. Julius Bielz. Während einer gemeinsamen Vorbesichtigung der Gemäldegalerie mit Bielz blieben Museumsdirektor Lupu und der neue politische Direktor des Hauses Molnar auch vor den Bildern der Bauernrebellen Horia, Cloşca und Crişan stehen. Was er denn von den neuen Exponaten halte, wollten die beiden wissen. Arz, der gerade unbeachtet im Hintergrund Wellmanns „Bockelung“ kopierte, stockte der Atem, als er Bielz’ Meinung hörte: „Ich weiß, das entspricht jetzt nicht den neuen Richtlinien, aber ich habe immer schon jene mehr geschätzt, die Schlösser bauten, als jene, die sie in Brand steckten“. Noch im gleichen Jahre (1956) wurde die lange geschlossene, nunmehr nach „marxistisch-leninistischen Prinzipien“ eingerichtete Gemäldegalerie wieder eröffnet. Ein Bielz-Wort dazu ist leider nicht überliefert.

Es sind die Jahre, in denen auch Helmut von Arz’ Bildnisse von Otto Fritz Jickeli (1956, Sammlung Dr. K. Forek, Holzkirchen, abgebildet im Lexikon der Siebenbürger Sachsen) und Schuster Dutz (1957, Speisesaal des „Hauses Siebenbürgen“, Drabenderhöhe) entstanden. Überaus lebendig ist der gerade erzählende Jickeli eingefangen – mit wachem Blick und einem Manuskript in der Hand (er arbeitet damals gerade an seiner Familiensaga „Auf der Großen Bach“). Wenig später schenkte Jickeli seinem Porträtisten eine eigens für ihn verfasste Anekdotensammlung aus seiner Zeit als Artillerieleutnant im Ersten Weltkrieg („Gott und St. Barbara helfen weiter“). Psychologisch einfühlsam auch das Bildnis eines anderen sächsischen Urgesteins – der an seinem Schreibtisch sitzende Mediascher Mundartdichter Schuster Dutz. Trotz erlittener Demütigungen (6 Monate Lagerhaft in Caracal) strahlt auch er innere Ruhe und Bescheidenheit aus. Eine gewisse Ausnahme bildet das aus lebendiger Erinnerung gemalte Bild­nis des Großvaters Dr. Georg Adolf Schuller, das nach einer Fotografie entstand (1959, Privatbesitz S. V. Hess, Neusäß). Sein Enkel, der ihn noch als kleiner Junge erlebte, mochte ihn sehr, auch wenn die Kommunikation wegen seiner Taubheit nur noch mit Zetteln möglich war.
„Wenn nur einer wüsste, wo die Reise hingeht!“ ...
„Wenn nur einer wüsste, wo die Reise hingeht!“ Eine von Arz’ neuesten Künstlerpostkarten greift spielerisch das Kentaurenmotiv vor eher erns­tem Hintergrund auf. Federzeichnung, 2010.
Eigentlich hatte Arz vor, eine ganze Serie von Porträts mit (literarischen) Persönlichkeiten zu malen, doch blieb das Projekt in den Anfängen stecken. Ein Ölbild von Erwin Wittstock kam wegen dessen schwerer Erkrankung nicht mehr zustande. Merkwürdigerweise auch keines von Hans Hermann. „Zuviel Nähe“, lacht Arz, er habe ja nur zwei Straßen weiter gewohnt und man habe sich auch oft gesehen. Die Zahl der Arz’schen Ölbilder bzw. Porträts bleibt mit etwa zwei Dutzend überschaubar; was auch damit zusammenhängt, dass das Porträt nach 1945 seine soziale Aufgabe (bürgerliches Repräsentationsbedürfnis!) verlor. Die Frage nach dem größten siebenbürgischen Porträtmaler sei heute obsolet, weil es keine mehr gebe: „Das Porträt als künstlerische Aufgabe ist gestorben.“

Arz’ eigentliches Element ist das illustrierte Buch. Dabei kam ihm zugute, dass die Buchillustration im Ostblock in den Jahren um 1950-60 eine Art Spätblüte erfuhr. Über 50 Bücher in Rumänien und weitere 30 in Deutschland hat er mit seinen Zeichnungen ausgestattet. Leider blieben Arz’ einfühlsamen Gouachen und Tusch­zeichnungen für Scholochows Kosakenepos „Der stille Don“ auswanderungsbedingt unveröffentlicht. Sie könnten jeder bibliophilen Neuausgabe des großen Romans mit der umstrittenen Autorenschaft zum Ruhme gereichen.

Erfreulicherweise gelang es Helmut von Arz in Deutschland problemlos, sein künstlerisches Schaffen mit seiner Tätigkeit als Kunsterzieher zu verbinden. Ein Anreiz zum Illustrieren bot ihm, neben Cervantes, Shakespeare und Münch­hausen, wiederholt auch die Erzählkunst von Hans Bergel. So entstanden beispielsweise die Illustrationen zu „Die Rückkehr des Rees“ (1972), „Der Tod des Hirten“ (1985) und „Das Venusherz“ (1987). Es gehe dabei, schreibt Arz, nie da­rum, den literarischen Text, sondern die ästhetische Qualität des Buches bzw. der Zeitschrift zu ergänzen: „Das Bild darf dem Text nicht im Wege stehen. Alles muss stimmen: Requisiten, Kostüme, Werkzeug, Waffen, Hausrat, Pflanzen, Tiere. Bei Bergel gibt es eine Fülle davon.“ (Südostdeutsche Vierteljahresblätter 2/2005, dort auch 6 Bildbeispiele).

Über Baron von Münchhausen kam Arz auch auf dessen Freund Lichtenberg. Seine Texte zu illustrieren gilt als besonders schwierig. Arz, ein langjähriger Lichtenberg-Kenner und -Verehrer und seit den 1980er Jahren auch Mitglied der kleinen, aber feinen Lichtenberg-Gesellschaft, ist das Kunststück gelungen. Zur 1998 in Essen gezeigten Ausstellung „Das Lichtenberg-Skizzenbuch“ ist ein gleichnamiges, typographisch exzellent gestaltetes Begleitbuch erschienen, das neben Arz’ Kohlezeichnungen auch dessen Beitrag „Wie kommt ein Zeichner auf Lichtenberg?“ enthält.

Mittlerweile hat Arz mit dem Illustrieren fast ganz aufgehört. Immer häufiger malt er hingegen Landschaften oder Stadtansichten mit Stillleben-Charakter in Aquarell. Arz nennt sie in der ihm typischen Bescheidenheit „unbemerkte Motive“: Plakatsäulen mit morgen schon verges­senen Ankündigungen und Verheißungen, fotografisch wirkende Ausschnitte menschenleerer Durchgänge, ein weißer Golf an einem verschnei­ten Seeufer (Arz, scherzhaft: „Monets Golf“), Ne­benfiguren von Denkmälern – magisch anrührende Bilder, von denen eine große Schwermut ausgeht, Bilder von der „zärtlichen Gleichgültigkeit der Welt“ (Camus): Bonjour tristesse. Als Motiv hinter dem Motiv natürlich das alte Motiv der Vergänglichkeit, das Vanitas-Motiv.

Über den Sinn des Lebens und den Lauf der Welt macht sich der Skeptiker Arz keine Illusionen: „Das Absurde ist Teil der Realität.“ Ein Bekenntnis wie von Beckett oder Ionesco. Deshalb sieht er auch die Erscheinungen des Absurden nicht außerhalb der Realität, sondern als deren Bestandteil. Jüngstes Beispiel: der Kentaur mit seinem Migrationshintergrund (siehe Abbildung), der zugleich – vom Titel her – ein ironischer Seitenhieb auf politische Überkorrektheit ist. Ironie der Extraklasse auch Arz’ launige Selbstauskunft: „Drum versuche ich dieses Phänomen mit den Mitteln der unschuldigsten frühbiedermeier­lichen Malereien (Kobell u.a.) erfahrbar zu machen. Ich halte mich – zwecks Verneblung meiner wahren Absicht – an helle, glasklar durch- sichtige Atmosphäre, bekannte, nachprüfbare Landschaft und ebensolchen Viehbestand, so dass wie rein zufällig und erst auf den zweiten Blick ein als irreal erkennbarer Kentaur dasteht.“ Alles klar?

Ansonsten bekennt Helmut von Arz ganz entspannt und ohne jede Koketterie: „Ich bin ein altmodischer Mensch.“ Dem Zeitgeist oder einer gerade angesagten Kunstrichtung nachzulaufen – nicht nötig bei einem, der stets einer realistischen Darstellung verpflichtet blieb. Verständlich, dass er Adolph von Menzel fast kultisch verehrt, aber auch Klinger und Radziwill als Vorbilder nennt. Was nicht heißt, dass er nicht auch Neueres mag: den großen Horst Janssen natürlich, oder Alex Colville, den Magier aus Totonto. Aber sind das nicht auch alles Realisten? „Kunst oder Natur, ich kenn beide eigentlich auch nur vom Sehen“, heißt es irgendwo in Arz’ gesammelten Aporismen, pardon: Aphorismen. Mögen dem jungen Achtzi­ger Humor, Formulier- und Zeichenlust noch lan­ge erhalten bleiben. Und vielleicht kriegen wir auch noch den Konjunktiv.

Konrad Klein

Helmut von Arz (Arz von Straussenburg)

1930 Geboren am 12. April in Hermannstadt als Sohn des Arztes Dr. Arnold Arz von Straussenburg (Neffe von Generaloberst ­Arthur Arz von Straussenburg) und dessen Frau Anna, geborene Schuller
1941-48 Brukenthalschule, Schüler von Hans Hermann; Privatunterricht bei Hermann Lani-Wayda
1949-55 Kunsthochschule „Ion Andreescu“ in Klausenburg, Malklasse Aurel Ciupe; weitere Lehrer: Catul Bogdan (Arz’ Lieblingsleh­rer) und Daniel Popescu (Kunsthistoriker)
1953-55 erste Buchillustrationen: Sächsische Volksmärchen (1954), Grimms Märchen (1954), A. Dumas: Die drei Musketiere (1955)
1955 Heirat mit der Zahnärztin Traute Thull­ner (Enkelin des Mundartdichters Ernst Thullner), zwei Kinder
1955-65 freischaffender Buchillustrator und Pressezeichner für Útunk, Napsugár u.a.
1961-65 Lehrauftrag für Graphik an der Kunstschule in Hermannstadt
1965 Übersiedlung nach Deutschland
1967 Zweites Staatsexamen in Düsseldorf
1967-69 Kunsterzieher in Düsseldorf und Wuppertal
1970 Akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule Essen, seit 1972 Hochschullehrer an der Universität ebenda
1980 ff. Regelmäßige Ausstellungen in der Galerie Bredeney (Essen)
1982-83 Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin
1985-87 Dekan des Fachbereichs Kunsterziehung-Gestaltung der Universität Essen
1995 Ruhestand
1998 Ausstellung „Das Lichtenberg-Skizzenbuch“ in Essen
1999 Retrospektivausstellung im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim
2002 Umzug von Essen nach Berlin
2009 Ausstellung im Kammersaal Berlin-Friedenau

Schlagwörter: Kunst, Malerei

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