20. März 2026
"Wolfratshausen soll attraktiv bleiben": Ulrike Krischke zum dritten Mal als Stadträtin gewählt
Dr. Ulrike Krischke bleibt auch in den kommenden sechs Jahren eine feste Größe in der Wolfratshauser Stadtpolitik. Die Fraktionssprecherin der Bürgervereinigung Wolfratshausen e.V. und Seniorenreferentin der Stadt Wolfratshausen wurde bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 mit 3.186 Stimmen eindrucksvoll im Amt bestätigt – eines der besten Einzelergebnisse der Wahl. Ihre engagierte Arbeit in den letzten zwölf Jahren im Stadtrat fand damit klare Anerkennung durch die Bürgerinnen und Bürger.

Mit Blick auf den Frauenanteil im neu gewählten Stadtrat fällt auf: Nur sechs der insgesamt 24 Sitze sind von Frauen besetzt. Vor diesem Hintergrund ist das starke Ergebnis für Ulrike Krischke umso bemerkenswerter. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler und sehe darin einen Auftrag, meine Arbeit für Wolfratshausen mit voller Kraft fortzusetzen“, erklärt Krischke gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung.
Inhaltlich habe die Bürgervereinigung große Schnittmengen mit den Programmen der SPD und der Grünen. Deshalb wolle man die vertrauensvolle Zusammenarbeit in einzelnen Projekten fortführen und ausbauen, sagt Krischke. Auch gegenüber anderen Fraktionen signalisiert sie Dialogbereitschaft, schließt jedoch eine Zusammenarbeit mit der AfD ausdrücklich aus.
Die politischen Schwerpunkte der 51-jährigen Kronstädterin bleiben die Themen Vielfalt, Mobilität, Wohnraum sowie die Belange von Seniorinnen und Senioren. Darüber hinaus setzt sich Ulrike Krischke dafür ein, dass die Finanzlage der Stadt auch angesichts aktueller Herausforderungen stabil bleibt. Eine zentrale Rolle spiele die Stärkung der wirtschaftlichen Strukturen Wolfratshausens, insbesondere der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe sowie der ortsansässigen Unternehmen.
„Wolfratshausen soll als Wirtschaftsstandort auch künftig attraktiv bleiben“, betont die promovierte Anglistin und Linguistin. „Dazu gehören gesunde Betriebe ebenso wie eine soziale und kulturelle Infrastruktur, die Beschäftigten und Familien zugutekommt – also Kindertagesstätten, Schulen und ein vielseitiges kulturelles Angebot.“ Besonders am Herzen liegt ihr, die breite Vielfalt in der Bürgerschaft zu bewahren: „Menschen aller Altersgruppen, Einkommensstufen und Berufsrichtungen sollen sich in Wolfratshausen wohl und zuhause fühlen – ganz gleich, ob alteingesessen oder neu hinzugezogen.“
sb
Schlagwörter: Kommunalwahlen, Wolfratshausen
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