26. Januar 2021

SJD-Werkzeugschmiede: Workshop zur Verbesserung von Projektmanagement und Organisation

Am 6. Dezember fand im Rahmen der SJD-Werkzeugschmiede unsere Schulung zur Verbesserung von Projektmanagement und Organisation statt. Die 19 Teilnehmenden aus den Bundes- und Landesvorständen der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) trafen sich unter der Leitung von Tanja Rußack, Referentin der DJO Sachsen-Anhalt, um ihre Fähigkeiten in Bezug auf die Vorstandsarbeit zu verstärken.
Nach dem morgendlichen Einfinden im Zoom-Gruppenanruf und einer kurzen Vorstellungsrunde stiegen die Teilnehmenden gegen 10.30 Uhr in die Thematik der Schulung ein. So startete die Referentin mit einer Einführung in das Eisenhower-Prinzip und einer Definition zur Projektarbeit. Dabei ging sie vor allem auf die Unterschiede zwischen Projektarbeit und Regelarbeit ein. Des Weiteren führte sie aus, dass es einen maßgeblichen Unterschied in Planungs-Herangehensweisen gibt. So sollte man flexible Projekte, bei welchen also noch gar nicht oder kaum bekannt ist, wie man an diese herangehen soll, beispielsweise eher vom Ende her planen und sein Augenmerk eher auf das Endziel als auf die einzelnen Schritte legen. Im Kontrast dazu ist es ratsam, Projekte, deren Ablauf und Ziel bekannt und klar sind, von Beginn an zu planen und so genauer auf die einzelnen Schritte zu achten.

Im Anschluss an diese Einführung wurden die Teilnehmenden aufgefordert, in Kleingruppen einen Projektplan zu erstellen. Die Referentin suchte sich dann eine Gruppe aus, welche dies im Plenum vortragen sollte, während sie Verbesserungsvorschläge machte und hervorhob, welche Aspekte gut umgesetzt wurden.
Bildschirmfoto der Referentin Tanja Rußack ...
Bildschirmfoto der Referentin Tanja Rußack
Es folgte eine Mittagspause, in der die Teilnehmenden gemeinsam aßen und sich zu den Vortragsthemen austauschten. Der zweite Teil des Workshops begann mit einer Einführung in verschiedene Tools, die vor allem der besseren Organisation und Kommunikation von und innerhalb von Projektarbeit dienen. Beendet wurde das Seminar mit einem kurzen, zusammenfassenden Gedankenaustausch der Teilnehmenden, in dem die wichtigsten Aspekte der Schulung noch einmal erneut hervorgehoben wurden. Im Anschluss an die Schulung wurde seitens des Bundesjugendleiters Fabian Kloos eine kleine Feedbackrunde abgehalten und die Ergebnisse der Schulung evaluiert.

Die Schulung „SJD-Werkzeugschmiede“ wurde gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Nach Beendigung der Weiterbildung war allerdings noch nicht Schluss mit dem Beisammensein und so versammelte sich der Großteil der Teilnehmenden noch einmal im Discord-Server der SJD, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die Teil genommen haben, sowie bei unserer Referentin Tanja Rußack für diese tolle Schulung.

Marc-Alexander Krafft

Schlagwörter: SJD, Workshop, digital, Schulung, Projekt

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