8. Oktober 2007

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SJD bereitet Jungsachsentag vor

Zu ihrer letzten Sitzung in der laufenden Wahlperiode traf sich die Bundesjugendleitung der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) am 29. September 2007 im württembergischen Winterbach. Haupttagesordnungspunkt war die Vorbereitung des 16. Volkstanzwettbewerbes am 20. Oktober in Geretsried und des achten Jungsachsentages am 21. Oktober in Bairawies bei Geretsried.
Unter dem Vorsitz von Bundesjugendleiter Rainer Lehni stellte der Vorstand der landsmannschaftlichen Jugendorganisation letzte Weichen für den Volkstanzwettbewerb. Zudem wurden einige Änderungsvorschläge der SJD-Jugendordnung besprochen, die dem Jungsachsentag, dem höchsten Organ in der SJD, zur Entscheidung vorgelegt werden sollen. Der Findungsausschuss der SJD – unter der Federführung von Ingwelde Juchum und Heike Mai-Lehni – berichtete über eine Umfrage unter den Vorstandsmitgliedern. Die meisten Mitglieder der Bundesjugendleitung stellen sich wieder zur Wahl, Vorschläge für die frei werdenden Ämter wurden schon gemacht, können aber auch beim Jungsachsentag eingebracht werden.

Zu Beginn der Sitzung ließ man die zurückliegenden Veranstaltungen Revue passieren. Sehr gut besucht und erfolgreich war das Vorbereitungsseminar für den Heimattag in Offenbach, weniger gut besucht war diesmal der anschließende Frühlingsball der SJD in Heusenstamm am 31. März und 1. April. Die jugendlichen Programmbeiträge zum Heimattag in Dinkelsbühl verliefen im großen Ganzen zufriedenstellend bis gut. Ausführlich beriet die Bundesjugendleitung über den Jugendzeltplatz beim Heimattag und wie dessen Attraktivität gesteigert werden könne.

Föderationsjugendlager wurde kritisch beleuchtet

Das vom 12. bis 25. August in Siebenbürgen organisierte Föderationsjugendlager wurde kritisch beleuchtet: Die Organisatoren hätten zu starke touristische Akzente gesetzt, das Kennenlernen der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft vor Ort sei hingegen zu kurz gekommen. Allerdings habe das „Föjula“ den Teilnehmern gut gefallen, auch wenn es dem ursprünglichen Zweck dieser Treffen nicht gerecht worden sei. Kritisiert wurde auch, wie die Planungen im Vorfeld gelaufen waren.

Ergänzt wurde die Sitzung mit Berichten über die Mitgliederverwaltung der SJD (die zurzeit 253 Mitglieder zählt) und deren Finanzlage, die zufriedenstellend ist. Die Landesjugendleiter berichteten über die Aktivitäten in ihren Bereichen. Die Landesjugendleitung Bayern war leider zum wiederholten Male nicht vertreten.

Die Planung der Termine 2008 wurde in groben Zügen umrissen, nähere Einzelheiten wird die neue Bundesjugendleitung festlegen, die beim Jungsachentag am 21. Oktober in Bairawies gewählt und am 17.-18. November 2007 in Augsburg zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenkommen wird.

LR

Schlagwörter: SJD, Neuwahlen

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