29. April 2009

Was bringt ein Praktikum bei der Siebenbürgischen Zeitung?

Ina-Maria Maahs studiert zurzeit Deutsche Literatur und Sozialwissenschaften im zweiten Se­mes­ter an der Humboldt-Universität Berlin. Ihr berufliches Interesse gilt vor allem dem Jour­na­lis­mus. Im Internet war sie aufgrund eines interessanten Praktikumsberichts auf die Sie­ben­bürgische Zeitung gestoßen, bei der sie vom 2. bis 27. März 2009 ein vierwöchiges Prak­tikum absolvierte. Die 19-Jährige berichtet über ihre ersten publizistischen Erfahrungen.
Am ersten Tag wurde mir erklärt, dass ich keine Schonfrist genießen und sofort voll belastet würde. Und ich musste schnell feststellen, dass dies ausgesprochen ernst gemeint war. Vom ersten Tag an wurde ich voll in die Redak­tionstätigkeiten eingebunden. Das war zwar wie ein Schmiss ins kalte Wasser, aber ganz in meinem Sinne. Vier Wochen in den Semesterferien ist sehr wenig Zeit für ein Praktikum, und auf diese Weise war es mir möglich, die kurze Zeit in­tensiv zu nutzen.

Meine Haupttätigkeit bestand darin, Texte zu redigieren sowie eigene Meldungen, Berichte und Rezensionen zu verfassen. Des Weiteren lernte ich, wie man das Layout sowohl der gedruckten Ausgabe (genutzt wird QuarkXpress) als auch die Online-Ausgabe der Zeitung gestaltet. Außerdem habe ich selbstständig ein Interview geführt. Mein Arbeitstag war immer sehr ausgefüllt, anspruchsvoll und teilweise etwas stressig, aber nie langweilig.

Wer Tätigkeiten wie Kopieren und Kaffee­ko­chen von einem Praktikum erwartet, ist hier definitiv am falschen Ort. Generell durfte ich sehr eigenständig und eigenverantwortlich arbeiten, ohne dass ich dabei das Gefühl hatte, auf mich allein gestellt zu sein. Der Chefredakteur hat sich viel Zeit für mich genommen, und meine Fra­gen ha­ben immer ein offenes Ohr gefunden.

Ich wurde sehr herzlich in das gesamte Team aufgenommen. Trotz Stress und Leistungsdruck waren alle Kollegen immer freundlich und aufgeschlossen, so dass ich mich hier ausgesprochen wohlgefühlt habe. Insgesamt wurden mei­ne Erwartungen an das Praktikum weit über­trof­fen und ich habe sehr viele wertvolle Er­fah­rungen sammeln können. Die Redaktion ist klein, aber gerade dadurch konnte ich einen sehr umfassenden Einblick in alle redaktionellen Tä­tig­keiten gewinnen und habe eine sehr herzliche, persönliche Betreuung erfahren. Vielen Dank da­für!

Ina-Maria Maahs

Ausschreibung

Die Siebenbürgische Zeitung ist die Publikation des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. und berichtet über das vielfältige Kultur- und Verbandsleben der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Rumänien, Österreich und Übersee, über politische und rechtliche Entwicklungen in Deutschland (mit Bezug zu Aussiedlern) und in Rumänien, über deutsch-rumänische Beziehungen und vieles mehr.

Wir suchen laufend Praktikantinnen/Praktikanten, die erste journalistische Berufserfahrungen sammeln und die Abläufe in einem Verein kennenlernen möchten.

Wir bieten: Mitwirken an der alltäglichen redaktionellen Arbeit (Manuskripte prüfen, Redigieren von Texten, Recherchieren, Verfassen von eigenen Artikeln etc.), Vermittlung grundsätzlicher journalistischer Kenntnisse und Fähigkeiten, Möglichkeit zu eigenverantwortlicher Arbeit.

Bewerber sollten mindestens einen Monat für das Praktikum einplanen (gern auch länger). Journalistische Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung, aber auch kein Hindernis. Interesse an siebenbürgisch-sächsischen Themen bzw. Belangen.

Bewerbungen schicken Sie bitte an: Siebenbürgische Zeitung, Siegbert Bruss, Karlstraße 100, 80335 München, E-Mail: sbz.chefredaktion [ät] siebenbuerger.de.

Schlagwörter: Praktikum, Erfahrungsbericht, Siebenbürgische Zeitung

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