7. Juni 2024

Kreisverband Nürnberg: Feierlicher Muttertags­gottesdienst

Am 12. Mai lud der Kreisverband Nürnberg in die St. Paulskirche in Fürth zu einer Feier der Liebe und Wertschätzung für alle Mütter ein. Auf die Initiative von Andreas Bürger, Martin Feifer und Katharina Folkendt wurde ab den 80er-Jahren alljährlich auch in Fürth – ähnlich wie in Siebenbürgen – der Muttertag im Rahmen eines Gottesdienstes in der Heilig-Geist-Kirche und später in der St. Paulskirche mit der Kirchengemeinde gemeinsam gefeiert.
Der Gottesdienst wurde durch die Worte von Pfarrer Dr. André Fischer bereichert, der den Besuchern Trost und Hoffnung spendete. Der Fürther Chor unter der Leitung von Rosel Potoradi und der Siebenbürgische Liederkranz Nürnberg, geleitet von Angelika Meltzer, bewegten die Herzen der Zuhörer mit den Liedern „Det Motterhärz“ von Georg Meyndt und „Hab Sonne im Herzen“ von C. Flaischlen. Einige Kinder des Kreisverbands beschenkten die Zuhörer mit diversen Beiträgen. Herzlichen Dank an Ann-Kathrin, Emil, Julia und Theresa.
Gottesdienst zum Muttertag mit dem Auftritt des ...
Gottesdienst zum Muttertag mit dem Auftritt des Fürther Chors und des Nürnberger Liederkranzes. Foto: Renate Eifert
In ihrer bewegenden Dankesrede erinnerte die Vorsitzende des Kreisverbandes Nürnberg Annette Folkendt daran, dass der Muttertag alljährlich am zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird, eine Tradition, die bereits seit 100 Jahren in Deutschland besteht. Sie hob hervor, wie diejenigen von uns, die in Siebenbürgen aufgewachsen sind, sich auch an die schönen Lieder erinnern, die der Kirchenchor jedes Jahr für diesen Anlass einstudiert hatte. Besonders berührend war die Erwähnung, dass in einigen Ortschaften die Konfirmanden die Mütter mit schönen Gedichtvorträgen ehrten oder dass die Konfirmandinnen in Trappold kleine Blumensträußchen für jeden Frauensitzplatz banden. Im Eingangsportal der Kirche konnte man die Ausstellung, zusammengestellt von der Nachbarschaftsmutter Rosel Potoradi, mit zwei Puppenpaaren in siebenbürgischer Tracht, Keramikkrüge und in Miniatur bemalte Bauernmöbel bestaunen. Nach dem Gottesdient erhielten alle Frauen beim Verlassen der Kirche eine Rose als Zeichen der Wertschätzung und Liebe ausgehändigt. Auf der Kirchentreppe gab es dann noch eine Überraschung: Kinder der Tanzgruppe Herzogenaurach standen in ihren hübschen siebenbürgischen Trachten mit einer Rose in der Hand Spalier. Vor der Kirche wurden noch einige gemeinsame Lieder angestimmt: „Kein schöner Land“, „Wahre Freundschaft“ und der Kanon „Dona nobis pacem“. Mit gestärktem Herzen verließen die Besucher die Kirche und genossen den sonnigen Tag in Dankbarkeit und Freude.

Alice Cao-Gottschling, Kulturreferentin des KV Nürnberg

Schlagwörter: Nürnberg, Muttertag, Chor, Fürth, Liederkranz

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