13. Oktober 2013

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Wechsel im Kulturratsvorsitz

Der Historiker Konrad Gündisch ist neuer Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates. Sein Vorgänger, Christoph Machat, wurde nach 21-jähriger Amtszeit zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat e.V. gehören zwölf Mitglieder an – das sind zwölf siebenbürgisch-sächsische Institutionen in Deutschland, Siebenbürgen und Österreich, die sich dem Erhalt des gemeinsamen Kulturerbes verschrieben haben und das Siebenbürgen-Institut in Gundelsheim am Neckar unterhalten.

Am 27. September 2013 versammelten sich die Mitglieder des Kulturrats turnusmäßig zu ihrer Mitgliederversammlung, diesmal im Vorfeld des Siebenbürgischen Kirchentags in Kassel. Nach 21 Jahren im Amt des Vorsitzenden wurde der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Machat zum Ehrenvorsitzenden des Kulturrats gewählt. Die Mitglieder dankten Machat für sein langjähriges Engagement, das sich vor allem in der Erarbeitung und teilweisen Publikation der Denkmaltopographie Siebenbürgen und in zahlreichen Maßnahmen zur Denkmalpflege niederschlägt. In den internationalen Gremien, denen Machat angehört, wird er auch weiterhin präsent sein und siebenbürgische Anliegen vertreten. Auch seine Arbeit an der Denkmaltopographie wird er fortführen.

Zum neuen Vorsitzenden wurde auf Vorschlag von Dr. Bernd Fabritius, dem als Vertreter des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland das Vorschlagsrecht zustand, einstimmig Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch gewählt. Gündisch, von Hause aus Historiker, war bis vor kurzem als Stellvertreter Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen in Oldenburg tätig (siehe separater Artikel in dieser Zeitungsfolge). Die Arbeit des Kulturrats und seiner Mitgliedsinstitutionen ist Gündisch aus seiner Zeit als Geschäftsführer des Siebenbürgen-Instituts 1991-1993 bestens vertraut.

In den weiteren Vorstandsämtern des Kulturrats wurden die bisherigen Inhaber einstimmig bestätigt: Dr. Harald Roth als stellvertretender Vorsitzender, Dekan i.R. Hermann Schuller als Schriftführer und Alfred Mrass als Kassenwart. Die Wahl leitete Bischof Reinhart Guib.

Die Kulturratsmitglieder erörterten neben der Situation des Siebenbürgen-Instituts unter anderem die neue Kulturerbe-Initiative der Landeskirche, zu der es noch intensiven Austausch geben wird, und Fragen der Erforschung und Würdigung der siebenbürgisch-sächsischen Mundart. Zum Neujahrsempfang lädt der Kulturrat für den 11. Januar 2014 auf Schloss Horneck in Gundelsheim ein.

Schlagwörter: Kulturrat, Gundelsheim, Gündisch, Machat

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