12. März 2018

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Notizen zur Leipziger Buchmesse

Das Programm des Gastlandes Rumänien bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse (15.-18. März) ist vielfältig; nachfolgend eine (sehr kleine) Auswahl.

Herta Müller liest

Ein Höhepunkt im Messeprogramm ist der Auftritt von Herta Müller. Die Nobelpreisträgerin gestaltet am Donnerstag, 15. März, 19.00 Uhr, in der Schau­bühne Lindenfels einen literarisch-musikalischen Abend mit der Sängerin und Liedermacherin Ada Milea.

Ernest Wichner für Leipziger Buchmesse-Preis nominiert

Für seine Übersetzung von Cătă­lin Mihuleacs vor kurzem erschienenem Roman „Oxenberg & Bernstein“ (Zsolnay) ist der aus dem Banat stammende Übersetzer und Schriftsteller Ernest Wichner für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Verleihung des Preises, der in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben wird, findet am ersten Messetag, dem 15. März, um 16.00 Uhr in der Glashalle statt und kann unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse im Livestream verfolgt werden.

Siebenbürgen in Leipzig

Eine Veranstaltung im Rumänien-Programm befasst sich explizit mit Siebenbürgen und seinen Bewohnern. Am Sonntag, 18. März, werden von 13.00 bis 14.00 Uhr am rumänischen Stand in Halle 4, E501 unter dem Titel „Auf der Suche nach einer Heimat. Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen, ein Leben zwischen zwei Welten“ zwei Bücher von Ruxandra Hurezean vorgestellt. Neben der Autorin nehmen die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi und Dr. Bernd Fabritius, neuer Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten sowie Präsident des Bundes der Vertriebenen, teil. Moderiert wird das vom rumänischen Kulturministerium und der Michael Schmidt Stiftung veranstaltete Gespräch von Georg Aescht.

„Leipzig – Bukarest – Leipziger Straße“

Die Ausstellung „Leipzig – Bukarest – Leipziger Straße: eine europäische Geschichte“, die bis zum 15. März in der Unteren Wandelhalle im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring 4-6, zu sehen ist, wird vom 12. April bis 6. Mai nochmals gezeigt: in den Promenaden Hauptbahnhof Leipzig. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung über die Leipziger Straße in Bukarest, die wichtigste Straße in der Altstadt der rumänischen Hauptstadt, dokumentiert die über 400 Jahre zurückgehende bewegte Geschichte zweier Städte, die insbesondere durch den Handel verbunden waren. Aus Leipzig und dem deutschen Raum führten viele Handelswege für Kaufleute und Gewerbetreibende über Bukarest nach Südosteuropa. Die damaligen rumänischen Fürstentümer waren außerdem Ziel- und Zukunftsort für zahlreiche deutsche Auswanderer im 19. Jahrhundert. Die Ausstellung wurde zum Buchmesseschwerpunkt Rumänien vom Stadtgeschichtlichen Museum Bukarest kuratiert und durch die Unterstützung des Rumänischen Honorarkonsulats in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig realisiert.

Schlagwörter: Leipzig, Buchmesse, Termine, Auswahl

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