15. November 2018

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Vortrag und Buchvorstellung in München: Vlad III. Țepeș (“der Pfähler”) Drăculea

Am 16. November, 17-20 Uhr, findet im Generalkonsulat von Rumänien in München (Richard-Strauss-Straße 149; U4 Haltestelle Richard-Strauss-Straße) findet unter dem Titel „Vlad III. Țepeș (‚der Pfähler’) Drăculea (1431-1476) – vom Fürsten der Walachei zum berühmtesten Rumänen“ ein Vortrag nebst Buchvorstellung der wissenschaftlichen Reihe „Corpus Draculianum” statt. Zusätzlich werden in einer Ausstellung spätmittelalterliche Waffen aus den Beständen des Münchner Auktionshauses Hermann Historica präsentiert. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag von Thomas Bohn, Adrian Gheorghe, Christof Paulus und Albert Weber zeichnet Biographie und Kulturgeschichte Vlad Drăculeas zwischen Geschichte und Mythos nach und berichtet über aufsehenerregende Neuigkeiten zum Fürsten aus dem internationalen Forschungsprojekt „"Corpus Draculianum“. Vlad III. Drăculea ist eine der bekanntesten Gestalten aus dem spätmittelalterlichen Südosteuropa. Im christlichen Europa wie im islamischen Orient des 15. und 16. Jahrhunderts schwankte sein Bild zwischen Ablehnung und Verehrung, zwischen demjenigen eines grausamen Tyrannen und eines verwegenen Kriegshelden, der nach dem Fall Konstantinopels gegen die angreifenden Osmanen kämpfte, während Könige und Kaiser den Schlachtfeldern fernblieben. Seit seiner Wiederentdeckung im modernen Rumänien im 19. Jahrhundert avancierte er zu einer der populärsten Persönlichkeiten der rumänischen Geschichte, wurde im Westen jedoch in die literarische und später cineastische Vampirmythologie integriert. "Corpus Draculianum", Vol. 1,1. Foto: Adrian Pupe ..."Corpus Draculianum", Vol. 1,1. Foto: Adrian Pupe Im Anschluss sind alle Besucher zu einer Ausstellung von Originalwaffen und -rüstungen des 15. Jahrhunderts aus den Beständen des Auktionshauses Hermann Historica eingeladen. Die vorgestellten Modelle waren wahrscheinlich identisch mit der Militärausrüstung walachischer Armeen unter Vlad Drăculea und anderen zeitgenössischen Herrschern.

Weitere Informationen zum Projekt „Corpus Draculianum“ auf der Webseite der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Schlagwörter: Dracula, Vortrag, Buchpräsentation, München, Generalkonsulat

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