12. Oktober 2020

Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2021 ausgeschrieben/Bewerbungen bis zum 17. Februar

Der „Rolf-Bossert-Gedächtnispreis“ für deutschsprachige Lyrik wird nach dem erfolgreichen Start von dem Rolf-Bossert-Freundeskreis auch im Jahre 2021 erneut ausgelobt. Anlauf- und Verleihstelle ist das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und das Kultur-, Jugend- und Erwachsenenbildungszentrum „Alexander Tietz“ in Reschitza, der Geburtsstadt von Rolf Bossert.
Der „Rolf-Bossert-Gedächtnispreis“ ist der einzige Preis, der in Rumänien für Literatur in deutscher Sprache verliehen wird. An dem Wettbewerb um den Preis können sich deutsch Schreibende aus aller Welt beteiligen. „Der Preis würdigt fünf bis sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischen Anspruch“, heißt es im Grundsatzpapier der Veranstalter.

„Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss in den Bewerbungszuschriften deutlich erkennbar sein.“ Die Gedichte in deutscher Sprache müssen unveröffentlicht sein und können bis zum 17. Februar 2021 an die Adresse contact[ät]erwinjoseftigla.ro eingesandt werden.

Die Jury bestimmt – ohne Absprachen untereinander – den Gewinner des mit 1000 Euro dotierten Preises. Der Juryvorsitz wird laut Reglement jedes Jahr neu besetzt, und zwar durch Entscheidungen der Jurymitglieder und des Freundeskreises Rolf Bossert. Das Gremium besteht diesmal aus: Prof. Dr. Anton Sterbling (Vorsitzender) sowie den Mitgliedern Hellmut Seiler (dem Initiator des Gedächtnispreises), Dr. Olivia Spiridon, Horst Samson und Werner Kremm. Die Rolle des Jury-Sekretärs (ohne Stimmrecht) übt der Journalist Erwin Josef Ţigla aus.

Die Bewertung erfolgt anonymisiert. Dazu müssen die Bewerbungstexte durch eine fünfstellige Kennzahl vor jedem Titel codifiziert werden, bevor sie Erwin Josef Ţigla zugesandt werden, der dann die codifizierten Texte an die Jurymitglieder weiterleitet und schlussendlich die Bewertungen zusammenführt und den/die Ausschreibungssieger(in) bekannt gibt. Die gleiche Kennziffer wie bei den Bewerbungstexten muss auch einer kurzen Vita der Bewerberinnen und Bewerber vorangestellt werden, wo zum Abschluss auch die jeweiligen Kontaktdaten anzugeben sind. Die Kurzvita gelangt nur zu Erwin Josef Ţigla, der darauf zurückgreift, wenn der Kontakt mit dem Ausschreibungssieger hergestellt werden muss.

Die Vergabe erfolgt im Rahmen der nächstjährigen, der 21. Ausgabe der Deutschen Literaturtage in Reschitza, zeitgleich mit der feierlichen Verleihung des Rolf-Bossert-Gedächtnispreises 2020, die in diesem Jahr pandemiebedingt ausfallen musste. Die Jury unter Vorsitz von Nora Iuga bestimmte den in Moskau geborenen und in der Schweiz lebenden Alexander Estis zum ersten Preisträger des Rolf-Bossert-Gedächtnispreises.

wk/sam

Schlagwörter: Literaturpreis, Lyrik, Ausschreibung, Rolf Bossert, Reschitza

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