18. März 2026
Nadine Schneiders gelungene Premierenlesung
Premierenlesung, kaum dass der Roman „Das gute Leben“ von Nadine Schneider auf dem Markt ist. Am 25. Februar erschien der Roman „Das gute Leben“ im S. Fischer Verlag, und zwei Tage später fand schon die erste Lesung in der Buchhandlung Jakob in Nürnberg statt. Die Lesung war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Es gab keine Abendtickets. Deswegen mussten einige Zuhörer abgewiesen werden. Nadine Schneider hatte schon ihren ersten Roman „Drei Kilometer“ in der Buchhandlung Jakob präsentiert. Ein sehr lauschiger Platz im ersten Stockwerk der Buchhandlung. Nadine Schneider wurde 1990 als Tochter einer Aussiedlerfamilie aus dem Banat in Nürnberg geboren.

Die Autorin zeigte eine Münze, die ihre Oma als Auszeichnung für jahrelange Firmentreue erhalten hat. Man merkt, dass der Roman „Das gute Leben“ einen besonderen Ton hat, der mit der deutschen Sprache aus dem Banat in Verbindung gebracht wird. Die Autorin lauscht nach, auf die Vermischung mit dem fränkischen Dialekt. Außerdem ist ihr der Rhythmus des Textes sehr wichtig. Ton und Rhythmus müssen harmonieren, im Fluss sein.
Die Autorin machte immer kurze Pausen beim Vorlesen, wenn sich eine Szene änderte. Das hat den Vorteil, dass die Zeitsprünge im Kapitel nicht so drastisch hervorkommen und die Zuhörer gut folgen können. Mit ihrer ruhigen Stimme entführte Nadine alle in die Geschehnisse der fesselnden Geschichte der vier Frauen. Das Publikum lauschte so gespannt, dass sogar das leise Klicken der Kamera störte. Schneider zauberte ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörerinnen und Zuhörer. Eine kurzweilige und spannende Lesung endete mit einem langanhaltenden Applaus. Nach der Lesung mit Gespräch signierte Nadine Schneider unzählige Exemplare ihres neuen Romans „Das gute Leben“.
Malwine Markel
Schlagwörter: Lesung, Nürnberg, Schneider
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