21. Juli 2015

Parlamentarier Ovidiu Ganţ zieht Bilanz

Hermannstadt/Bukarest – Zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause zieht Ovidiu Ganţ, der Abgeordnete der deutschen Minderheit in Rumänien, in einem Interview mit der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ ein Fazit über das Tätigkeitsjahr 2014/2015. „Relativ zufrieden“ sei er mit der Verabschiedung des Gesetzes für die allgemeinen Wahlen und der Rückkehr zur Listenwahl sowie mit dem Gesetz über die Parteienfinanzierung.
Das neue Gesetz über die Kommunalwahlen, das die Wahl der Bürgermeister in einem einzigen Wahlgang vorsieht, bringe keine Nachteile für das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien, da die Wiederwahl von amtierenden Bürgermeistern, die gute Arbeit leisten, nun wahrscheinlicher sei. Ganţ kritisierte die Tatsache, dass hinsichtlich der Verfassungsnovellierung und des Gesetzes über Briefwahl keine Fortschritte gemacht wurden. Auch zeigte er sich unzufrieden mit der Arbeit des Bildungsministeriums, das die Schulbücher für muttersprachlichen Unterricht in deutscher Sprache nicht wie vorgesehen gedruckt habe. Abschließend berichtete Ganţ von zahlreichen Gesprächen mit Delegationen aus Deutschland sowie von dem Sanierungsprojekt des Hauptgebäudes der Lenau-Schule in Temeswar und dem Bauvorhaben eines zusätzlichen Schulgebäudes des Ettinger-Lyzeums in Sathmar.

CC

Schlagwörter: Politiker, Rumänien, Interview, Minderheiten

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